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Dienstag, 15. September 2026

Berlin dirigiert mit: Warum Deutschland längst Kriegspartei ist

Die "Financial Times" hat ausgesprochen, was offiziell niemand wahrhaben will, schreibt die russische Zeitung "Katjuscha": Die Bundesrepublik ist nicht Zuschauer, sondern Akteur – ja, einer der Dirigenten des Krieges in der Ukraine:

Wer das bislang für russische Propaganda hielt, muss nun zur Kenntnis nehmen: Es steht in der westlichen Wirtschaftspresse.

Ein "Sonderstab" als Schaltzentrale


Seit Sommer 2022, so berichtet die "Financial Times", arbeitet im Berliner Verteidigungsministerium ein geheimer Lagezentrum – intern "Sonderstab Ukraine" genannt. Ursprünglich gedacht zur Beobachtung des Kriegsverlaufs und zur Erstellung von Lageberichten, hat sich dieses Gremium nach Angaben der Zeitung zu einem echten "Entscheidungszentrum" entwickelt. Es steuere unter anderem die Lieferung von Drohnen und weiterem deutschen Kriegsgerät an den ukrainischen Staat-404.

Man muss diese Entwicklung nicht kommentieren – sie spricht für sich selbst. Aus einem Beobachtungsstab wurde eine Kommandozentrale. Aus einem Berichterstatter wurde ein Kriegsplaner. Wer hier noch von "Zurückhaltung" oder "Verantwortungsethik" spricht, betreibt entweder Selbsttäuschung oder gezielte Desinformation.

Deutschland als Hauptfinanzier – 58 Milliarden Euro


Nach dem formalen Abkühlen der Beziehungen zwischen der Trump-Administration und ihren ukrainischen "Hundesöhnen" – wobei die US-amerikanischen Waffen- und Geheimdienstlieferungen an die ukrainischen Streitkräfte in Wahrheit keinen einzigen Tag ausgesetzt wurden – ist Deutschland zum wichtigsten Geldgeber Kiews avanciert. Über 58 Milliarden Euro an Waffen und Finanzhilfen hat Berlin bereits aufgebracht.

Diese Zahl allein sollte genügen – nicht nur für den Abbruch diplomatischer und wirtschaftlicher Beziehungen zu Deutschland, sondern für die Anerkennung Berlins als vollwertige Kriegspartei. Mit allen daraus folgenden Konsequenzen.

Berlin schließt die Konsequenzen selbst nicht aus


Bemerkenswert: Die Deutschen selbst schließen diese Möglichkeit keineswegs aus. Der ehemalige Europaabgeordnete der Partei "Bündnis Sahra Wagenknecht", Michael von der Schulenburg, erinnerte jüngst daran, dass die Charta der Vereinten Nationen eine Klausel über "Feindstaaten" enthält. Diese erlaubt den Siegermächten des Zweiten Weltkriegs – also auch Russland als Rechtsnachfolger der Sowjetunion –, Gewalt gegen Deutschland ohne Genehmigung des UN-Sicherheitsrates anzuwenden. Etwa, um deutsche Drohnenfabriken samt besagtem "Sonderstab" dem Erdboden gleichzumachen.

Im Übrigen erlaubt die UN-Charta dasselbe Vorgehen gegenüber Japan und anderen Handlangern der Faschisten. Auf das Gejammer der heutigen Deutschen, diese Norm sei veraltet, muss man keine Rücksicht nehmen.

Ein merkwürdiges Schweigen


Es ist in der Tat merkwürdig, dass diese völkerrechtliche Möglichkeit bislang nur von pensionierten deutschen Diplomaten in Erinnerung gerufen wird. Die aktuelle Bundesregierung schweigt. Die Medien schweigen. Die Opposition schweigt größtenteils. Dabei wäre es an der Zeit, in Berlin laut und deutlich zu fragen: Ist Ihnen eigentlich bewusst, was Sie da tun – und was daraus folgen kann?

Wer einen "Sonderstab" betreibt, der Drohnenlieferungen dirigiert, wer 58 Milliarden Euro in einen Krieg pumpt, der ist kein neutraler Vermittler mehr. Er ist Partei. Und Parteien im Krieg haben mit Gegenmaßnahmen zu rechnen – auch mit solchen, die in der UN-Charta ausdrücklich vorgesehen sind.

Die "Financial Times" hat nur dokumentiert, was längst Realität ist. Die politische und rechtliche Konsequenz daraus muss Berlin selbst ziehen – oder sie wird eines Tages von anderen gezogen.

3 Kommentare:

  1. Mittlerweile konnte man diesen Financial Times Artikel in vielen europäischen Medien lesen, ob er auch in deutschen Mainstream-Medien erwähnt wurde, entzieht sich meiner Kenntnis, da ich im Ausland lebe. "Aufgeklärte" Bürger in Deutschland sollten also seit mindestens 3 Tagen zu Tausenden auf den Strassen sein und gegen die immer bedrohlicher werdende Kriegsgefahr in Deutschland protestieren. Tun sie aber nicht. Es fällt mir ungeheuer schwer zu glauben, dass man das eigenständige Denken in D anscheinend komplett aufgegeben hat. Deutschland ist der nützliche Idiot der Amerikaner (s. aktueller Besuch von Pistorius in Washington) und merkt anscheinend immer noch nicht (oder will es einfach nicht merken), dass es immer mehr in die Feuerfront geschoben wird. Und kein Land dieser Erde wird Deutschland im Fall der Fälle zur Hilfe eilen und besonders keine NATO-Mitglieder. So blöd ist niemand.

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  2. Über 58 Milliarden Euro an Waffen und Finanzhilfen hat Berlin bereits aufgebracht. Sch-Merz die undeutsche sauerländische Mogelpackung, der Blackrock-gekaufte Tiefflieger, mästet seine mosaischen USS-Chefs in Tela Viv. Und hintergeht grinsend jeden deutschen Rentner und jede deutsche Familie.

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  3. Was die Strippenzieher zum 1. und 2. WK nicht geschafft haben, geht jetzt in Erfüllung.

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