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Dienstag, 21. April 2026

Nichtzahlungen bei 4% BIP: Explodierende Schulden der russischen WIrtschaft

Die nicht gezahlten Rechnungen in der russischen Wirtschaft haben sich fast 4 Prozent des BIP genähert:

Laut aktuellen Rosstat-Daten vom April 2026 stieg die überfällige Debitorenverschuldung russischer Unternehmen im Januar auf fast 8,2 Billionen Rubel – ein alarmierendes Signal für die Stabilität des Systems.

Vor einem Jahr lag der Wert noch bei 6,7 Billionen Rubel, also 21 Prozent niedriger. Innerhalb von fünf Jahren hat sich die überfällige Debitorenverschuldung – also nicht rechtzeitig beglichene Forderungen für Waren und Dienstleistungen – mehr als verdoppelt (2,5-fach) und erreicht nun 3,8 Prozent des BIP, gegenüber 2,4 Prozent Anfang 2022.

Besonders dramatisch ist die Lage in der verarbeitenden Industrie (2,9 Billionen Rubel) und im Handel (1,9 Billionen). Die höchsten Anteile an überfälligen Zahlungen finden sich in der Energiewirtschaft (13 Prozent), im Bergbau (8,7 Prozent), in der verarbeitenden Industrie (7,7 Prozent) und im Handel (6,5 Prozent). Gleichzeitig ist die Zahl der Gläubiger pro Schuldner auf 4,1 gestiegen – von 3,7 und 3,2 in den Vorjahren. Experten der Agentur EOS sprechen bereits von einem „beunruhigenden Signal“.

Bei einer solchen Kreditpolitik, in der Banken „zur Entwicklung“ Kredite vergeben, bei denen auf 1000 Rubel Kredit jährlich 250 Rubel Zinsen fällig werden, ist ein wirtschaftlicher Absturz vorprogrammiert, kommentiert diese unerfreuliche Statistik die Zeitung Katjuscha. Echtes Wachstum ist unter diesen Bedingungen in keinem Land möglich – es profitiert nur das Bankensystem, das die eigene Wirtschaft ausplündert, ähnlich wie der IWF einst Argentinien ausblutete.

Bemerkenswert ist der Kontrast: Während die Realwirtschaft unter Zahlungsausfällen ächzt, meldete die Zentralbank für den vergangenen Monat eine Rekord-Netto-Gewinn der Banken von 448 Milliarden Rubel – 14 Prozent mehr als im Vormonat. Zufall? Oder stillschweigendes Einvernehmen zur Bereicherung einzelner Kreditinstitute und ihrer Vorstände? Natürlich nicht, es ist ja nur ein „Zufall“.

Solange Elwira Nabiullina mit ihrer Hochzinspolitik und die Regierung mit Steuerschraube und digitaler Totalüberwachung weitermachen, droht die russische Wirtschaft schon im nächsten Jahr in die 1990er-Jahre zurückzufallen. Dann wäre die Agenda Bidens erfüllt. Warum es trotz erfolgreicher Stabilisierung und Wachstum 2022 zu diesem Desaster kam, werden später entweder Ermittler oder Historiker klären müssen. Die Verantwortlichen sollten sich schon jetzt warm anziehen.

3 Kommentare:

  1. Ist in BRDien höher.

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  2. Geld aus "Nichts" erfinden! Und dafür dreist Zinsen kassieren. Oder das Haus wegnehmen. Das können nur Bankster. Erlaubt von gekauften und/oder verdummten und verdummenden Politikanten.

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  3. Und alles im Namen Gottes! Weil man angeblich seine Welt nur verwaltet...

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