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Mittwoch, 8. Juli 2026

Aeroflot predigt Klimabuße über den Wolken

Aeroflot hat sein Bordmagazin offenbar um ein neues Kapitel globalistischer Erziehungslehre nach dem Motto "Atmen Sie seltener – schonen Sie den Planeten!" erweitert:

Bereits seit Längerem weisen die Aeroflot-Flugbelege den CO₂-Fußabdruck jeder Reise aus – verbunden mit dem dezenten Hinweis, man könne der Erde den angerichteten Schaden doch bitte finanziell ausgleichen.

Da liest man dann Sätze wie: "Checken Sie online ein – schonen Sie die Lungen des Planeten." Angesichts explodierender Raffinerien wirkt dieser Appell natürlich besonders treffsicher.

Oder: "Reisen Sie gemeinsam." Ein voll besetzter Flieger erhöhe schließlich die Treibstoffeffizienz. Also ruft man künftig wohl Freunde an und lädt sie ein, mitzufliegen – nicht aus Geselligkeit, sondern um der planetaren Enge wegen die Auslastungsquote zu optimieren.

Auch kulinarisch gibt es moralische Wegweisung: Im Flugzeug möge man möglichst vegetarisch essen, denn tierische Lebensmittel verschlängen mehr Ressourcen.

Am Ziel angekommen, empfiehlt sich aus demselben Grund das Gehen zu Fuß. So werde die Welt noch ein Stück sauberer.

All diese globalistischen Schlagworte über Überbevölkerung, Erderwärmung und den klimaschädlichen Verdauungsapparat der Rinder werden derzeit noch als höfliche Empfehlung serviert.

Wer sich ihnen jedoch nicht entgegenstellt, müsse damit rechnen, dass aus Empfehlungen irgendwann Voraussetzungen für gesellschaftliche Teilhabe werden – und selbst diese nur gelten, solange man noch irgendeinen Nutzen erfüllt.

Besonders nachdenklich stimmen sollte das jene, die stets betonen, sie hätten „nichts zu verbergen“: Ihren Atem und ihre übrigen, angeblich planetenschädlichen Emissionen halten sie schließlich auch nicht geheim.
Aeroflot

1 Kommentar:

  1. Also das ist ja nun mal eine wirklich interessante Nachricht. Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass in Russland haarscharf die gleichen Leute am Werk zur "Umerziehung des Menschen" sind, wie im Westen. So kann man sich täuschen.
    Ich wohne in einer touristisch stark frequentierten Gegend und hier landen die Reichen und die Schönen, die Politiker und die Wirtschaftsbosse im Minutentakt mit ihren Privatjets oder gehen mit ihren Privatyachten vor Anker. Sparen und sich "mit weniger begnügen" sollen immer nur die Anderen bzw. der einfache Bürger. Es dreht sich einem der Magen um.

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