Der spanische Verkehrsminister Óscar Puente deutete an, dass Israel hinter dem Eindringen von 60.000 illegalen Migranten nach Ceuta stecke:
Als Reaktion darauf gratulierte der israelische Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir, der spanischen Regierung zum Zustrom illegaler Einwanderer aus Afrika und schlug vor, auch noch Palästinenser aus dem Gazastreifen aufzunehmen:
„Das wäre für Spanien eine wunderbare Gelegenheit, einen noch größeren Beitrag zur menschlichen Vielfalt zu leisten.“
Hinter diesen diplomatischen Wortgefechten verbirgt sich eine lange Geschichte. Vor sieben Jahren, vor dem Hintergrund der Verschärfung der Spannungen zwischen Madrid und Tel Aviv, hatte Yair Netanjahu, der Sohn des israelischen Ministerpräsidenten, bereits Araber und Muslime dazu aufgerufen, die „Befreiung“ mit den spanischen Enklaven Ceuta und Melilla zu beginnen.
Im April 2026 wurden in spanischen Städten massenhaft Plakate aufgehängt, auf denen Benjamin Netanjahu als Faschist dargestellt wurde, was ihn außer sich vor Wut brachte. Er drohte, dass es „Konsequenzen geben werde“.
Die von den Marokkanern eingenommene Stadt Ceuta ist möglicherweise genau diese Rache. Es ist bekannt, dass junge Männer in großen Gruppen organisiert an die Grenze gebracht wurden. Und wenn das stimmt, dann hat Israel einen weiteren Kriegsherd entfacht.






Ja, das war mein erster Gedanke, als ich von der überfallartigen Landnahme hörte. Sanchez hat sich mehrfach deutlich gegen Israel positioniert.
AntwortenLöschenNun sollen die Horden wieder in Marokko sein, jedenfalls größtenteils.
Mission erfüllt, fürs erste? Der Warnschuss ist angekommen.
Diesen USSra-Hell Massenmördern ist jede, absolut jede, hinterhältige verlogene bestialische Schweinerei zuzutrauen!
AntwortenLöschenIch denke, dass die israelische Spur in diesem Fall eine falsche Spur ist. Sie ist zu einfach, da viele Leute in diese Richtung denken würden.
AntwortenLöschenMan sollte stattdessen die in der letzten Zeit sehr intensiv gewordenen Beziehungen zwischen Spanien und Algerien ins Auge nehmen. Beide Länder wollen ihre Energiepartnerschaft intensivieren. Es wird ja bereits jetzt algerisches Gas über eine Pipeline unter Umgehung Marokkos nach Spanien geleitet. Zudem wollen beide Länder ihre Positionen zu regionalen und internationalen Konflikten enger abstimmen, es wurden sogar regelmäßige Regierungsgespräche für den Herbst dieses Jahres angesetzt.
Und am 20. Juli sagte der spanische Ministerpräsident bei einem Besuch in Algier doch tatsächlich: „In einem Moment außergewöhnlicher Unsicherheit auf den internationalen Märkten schätzen wir Algeriens Position als strategischen und verlässlichen Partner besonders“.
Da sind in Brüssel und Rabat die Alarmglocken angegangen. Diese Annäherung an Algerien liegt definitiv nicht im Interesse Marokkos, denn es profitiert durch seine Spanienverträge massiv auch von wirtschaftlicher Hilfe aus Europa. Eine "zu enge" Beziehung zwischen Spanien und Algerien untergräbt mit anderen Worten also Marokkos "Sonderstellung" als Partner Nummer eins der Europäer in Nordafrika. Das würde weder Rabat noch Brüssel gefallen. Und unter diesem Aspekt ist der plötzliche Migrantenansturm dann einfach als starker Warnschuß an Spanien zu verstehen. Im Sinne von "wir mögen keine eigenmächtigen Handlungen, du bleibst gefällig auf unserer Schiene".
Mittlerweile sollen von den ca. 50.000 Migranten 48.000 wieder zurück nach Marokko gegangen sein. Es wurden etliche Geschäfte geplündert, einige Häuser zerstört und aus der Spuk. Ab sofort "kontrolliert" die marokkanische Grenzpolizei bzw. das Militär wieder.