Murmansk wird von einem zweiten massiven Stromausfall heimgesucht:
Nach einer Hochspannungsleitungspanne sind Hunderte von Wohnhäusern ohne Strom und Heizung – besonders in der Innenstadt, im Westen und in den Vororten. Schulen, Krankenhäuser und Geschäfte sind geschlossen, auch das Internet fällt aus.
Mindestens fünf Kliniken sind betroffen; Patienten werden in noch funktionierende Krankenhäuser verlegt. Lebensmittelläden haben teilweise geschlossen. Die Behörden haben Hilfssammelstellen eingerichtet, verteilen Wasser und Versorgungspakete. Bei minus 20 Grad Celsius wird die Situation für die Bevölkerung zunehmend kritisch.
Techniker arbeiten an der Reparatur der beschädigten Leitung, doch Behörden und Energieversorger nennen keinen konkreten Zeitplan für die Wiederherstellung der Stromversorgung.
Dies ist bereits der zweite Blackout in Murmansk im Januar. Vor einer Woche beschädigten Stürme fünf Strommasten, was zu mehrtägigen Ausfällen führte. Die Reparaturen dauerten vier Tage.
Update 15:20:
In Murmansk und Seweromorsk wurde die Stromversorgung nach einem Störfall wiederhergestellt, wie die Pressestelle von Rosseti mitteilte.
Am 31. Januar 2026 wurden aufgrund starker Winde und Vereisungen bei Temperaturen unter -30°C ein Blitzschutzleiter auf einer Hochspannungsleitung beschädigt.
Es wird klargestellt, dass die Konstruktionen der Strommasten nicht beschädigt wurden. Der Stromausfall betraf weniger als 20% der Bevölkerung von Murmansk und Seweromorsk. Heizwerke und ein Teil der Wohnhäuser wurden während der Ausfälle auf Reserve-Stromversorgungssysteme umgeschaltet.







Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Bitte machen Sie sich mit unseren Kommentierungsregeln vertraut.