Das russische Gesundheitsministerium hat Empfehlungen für sechs verschiedene Farben der Berufskleidung von Medizinern je nach Position veröffentlicht. Das berichtet die Nachrichtenagentur RIA Novosti unter Berufung auf ein entsprechendes Dokument des Ministeriums:
Die Farbpalette der Uniform richtet sich nach der hierarchischen Struktur der Einrichtung. Demnach wird dem Leitungspersonal empfohlen, violett zu tragen, den Ärzten dunkelgrün, dem mittleren medizinischen Personal (Krankenschwestern, Feldschere, Laboranten) salatgrün. Für das untere medizinische Hilfspersonal ist lavendel (flieder) vorgesehen, für administratives Personal hellblau und für nicht-medizinische Mitarbeiter, Hauswirtschaft, Technik sowie IT-Spezialisten grau.
In den sozialen Netzwerken löst die Neuigkeit bereits heftige Diskussionen aus. Einige Nutzer vermuten: „Vielleicht schreibt die Nichte eines hohen Beamten im Ministerium gerade ihre Abschlussarbeit und will ihre Ideen in die Praxis umsetzen – ganz normales Ding.“ Andere werden sofort zynisch: „Such dir raus, wem das nützt – welche Firma näht jetzt die ganze Regenbogen-Uniform für die Ärzte und wie viel Geld fließt aus dem Haushalt dafür?“
Die Vorgaben sind derzeit noch empfehlend, doch im medizinischen Bereich wird bereits spekuliert, ob daraus bald eine verbindliche Vorschrift wird und welche Auswirkungen das auf den Alltag in Krankenhäusern und Polikliniken haben könnte.






"Derzeit noch empfehlend"... wir kennen das inzwischen.
AntwortenLöschenSollte sich jemand diskriminiert fühlen, kann er einen Psychiater seiner Wahl aufsuchen, eine konformgerechte Lösung wird sich finden lassen.
Lässt sich der jeweilige Bewusstseinsstand auch farblich darstellen, sofern das erwünscht ist - eher nicht, gell.
...erinnert stark an das Farbengeplänkel im Westen...
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