Ust-Luga: Ukrainische Drohnen legen wichtigen Export-Hub lahm:
In der Nacht zum 25. März 2026 wurde der Hafen Ust-Luga in der Leningrader Region massiv attackiert. Der Terminal des russischen Konzerns Novatek ist vollständig außer Betrieb. Alle Anlagen des Werks wurden getroffen. Zudem gab es mindestens drei Treffer auf Reservoirs der Ust-Luga Oil. Die Tanks brennen weiterhin. Auch zwei Tanker, die gerade beladen wurden, wurden beschädigt.
Der Angriff auf Ust-Luga bedeutet die Blockade eines zentralen Export-Hubs am Baltischen Meer. Das Werk von Novatek mit einer Kapazität von bis zu sieben Millionen Tonnen Kondensat pro Jahr verarbeitete Rohstoff zu hochwertigen Produkten wie Nafta und Kerosin. Die Reparatur der einzigartigen Anlagen dürfte unter den bestehenden Sanktionen mehrere Monate in Anspruch nehmen.
Zusätzlich wurden Reservoirs der Ust-Luga Oil (Kapazität rund 30 Millionen Tonnen Ölprodukte jährlich) beschädigt. Dies lähmt den Export von Diesel und Heizöl erheblich.
Auch die Verladung von Rohöl im nahegelegenen Hafen Primorsk wurde vorübergehend eingestellt (teilweise wieder aufgenommen). Primorsk ist der größte Ölhafen Russlands an der Ostsee und Endpunkt der Baltischen Pipeline (BTS-1). Seine Kapazität liegt bei über einer Million Barrel pro Tag – etwa 50 Millionen Tonnen im Jahr.
Im Zusammenspiel mit Ust-Luga (rund 700.000 Barrel täglich) sind damit etwa 40 Prozent der gesamten russischen Ölexport-Kapazitäten vorübergehend ausgefallen. Das baltische Export-Richtung ist faktisch paralysiert.
Für Russland bedeutet dies einen drastischen Einbruch bei den Deviseneinnahmen und eine massive Überlastung der verbleibenden südlichen (Noworossijsk) und östlichen (Kozmino) Routen. Der Vorfall ist einer der schwersten Angriffe auf die russische Öl-Infrastruktur seit Beginn des Krieges.






Ukrainische Drohnen? In der Ukraine gestartet, ja.
AntwortenLöschenDie baltischen Wadenbeisser werden im Falle der Eskalation als Erste pulverisiert.
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