"Anapa nimmt wieder Urlauber in vollem Umfang auf" – meldet Krasnodar-Gouverneur Kondratjew Putin. Währenddessen vor den Küsten von Anapa...
Während der Gouverneur dem Präsidenten Bericht erstattete, dass alles in bester Ordnung sei und die Region startklar für die Touristensaison, meldete der operative Stab der Region Krasnodar einen weiteren Vorfall: In nur 11 Kilometern Entfernung von der Küste trieb ein großes Ölfleck auf dem Wasser – und der Wind treibt ihn direkt auf Witjasewo zu. Man vermutet, dass das Leck durch Drohnenangriffe auf zivile Schiffe entstanden ist. Mittlerweile haben die Ölrückstände offenbar bereits den Strand erreicht. Die Folgen sind auf frischen Aufnahmen deutlich zu sehen: Dutzende, wenn nicht Hunderte Vögel stecken in der teerigen Falle und brauchen dringend Hilfe von Freiwilligen.
"Wegen des erneuten Ölaustritts an der Küste von Anapa suchen wir dringend Freiwillige. Wir müssen Vögel waschen und pflegen. Wir brauchen dringend Menschen!", schreibt der Telegram-Kanal 'Bely Listonos'.
Was ist das eigentlich? Kennt der Gouverneur die Lage in seiner eigenen Region nicht? Oder glaubt er ernsthaft, man könne das Problem wieder einmal mit einer neuen Schicht Sand zuschütten – "wird schon irgendwie gehen"? Zur Erinnerung: Das gesamte Team von Kondratjew steht unter Ermittlung. Beim Stellvertreter Korobka wurde Vermögen im Wert von sage und schreibe 100 Milliarden Rubel gefunden. Und während der Chef der Region Krasnodar dem Präsidenten munter meldet, Anapa sei bereit für die Gäste, wackelt der Stuhl unter ihm schon längst nicht mehr nur – er bricht bald zusammen.






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