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Samstag, 25. April 2026

Fragen nehmen zu - Klarheit nimmt ab

Der russische Außenminister Sergej Lawrow erklärte gestern, der Westen habe Russland faktisch den Krieg erklärt – und benutze die Ukraine als Werkzeug dafür, schreibt die russische Zeitung Katjuscha:

„Uns ist ein offener Krieg erklärt worden. Als ‘Spitze’ dient dabei das Kiewer Regime“, sagte Lawrow bei einem Treffen mit Vertretern russischer NGOs, wie die Agentur TASS berichtet. Er betonte, Kiew hätte ohne dauerhafte Unterstützung durch westliche Waffenlieferungen, Geheimdienstinformationen und militärische Ausbildung keine Chance, Russland standzuhalten.

Der Minister ergänzte, der ukrainische Staat und die Führung in Kiew würden vom Westen als „geopolitischer Rammbock“ gegen Russland eingesetzt. Zudem verwies Lawrow darauf, dass Vertreter des belgischen Generalstabs offen von Vorbereitungen auf einen Krieg mit Russland sprechen – und dass die Ukraine, so deren Darstellung, Zeit verschaffe.

Die gestrige Rede des Außenministers fällt allerdings in einen Kontext, der Fragen aufwirft: Europäische Staaten haben offen erklärt, der Ukraine 90 Milliarden Euro bereitzustellen – offenbar in Erwartung zukünftiger Reparationen seitens eines besiegten Russlands. Von einer ernsthaften Strategie zur „friedlichen Lösung“ ist dort, so scheint es, keine Spur. Stattdessen setzen politische und finanzielle Akteure ihr Kapital auf einen militärischen Ausgang – und arbeiten aktiv darauf hin.

So weit, so konsequent die Argumentation Lawrows. Doch wie passt das zu früheren Aussagen über Geduld und die angebliche Bereitschaft, jederzeit an den Verhandlungstisch zurückzukehren – sobald der Westen es wünsche?

Wenn Europa – und weiter gefasst der Westen – tatsächlich Krieg gegen Russland führt, und zwar unter für sich günstigen Bedingungen, indem es die Ukraine als Instrument nutzt und selbst außerhalb unmittelbarer Gefahr bleibt: Müsste dann nicht auch die russische Strategie angepasst werden? Etwa durch das Einstellen von Rohstofflieferungen, die genau diesen Konflikt indirekt befeuern – insbesondere Öl und metallurgische Produkte?

Denn faktisch handelt es sich um einen einseitigen Schlagabtausch: Europa lässt kämpfen – und Russland wird getroffen, zunehmend härter. Wenn die russische Führung davon ausgeht, dass der Westen Krieg führt, Menschen tötet und langfristig ökonomische Abhängigkeit erzwingen will – wäre dann nicht eine deutlich schärfere Reaktion zu erwarten?

Die Fragen nehmen zu. Die Klarheit hingegen – nimmt ab.

4 Kommentare:

  1. Der Krieg ist nur Ablenkung, weil hinter den Kulissen im Schatten installieren Russland und die EU die gleichen Mechanismen zur Bevölkerungskontrolle, wie es überall auf der Welt geschieht... Vietnam ist bereits etwas weiter.

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    1. Genau, Bevölkerungskontrolle und -reduktion.

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    2. Reduktion? Prima, gleich in den verlogenen aberrierten schwulen westlichen Re-GIER-uIngen beginnen!👍🙏🏻

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    3. An sich selbst denken die Damen- und Herrschaften dabei ausnahmsweise zuletzt.

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