russische nachrichten aktuell

Donnerstag, 1. Dezember 2022

Moskauer Keller

In den sozialen Medien Russlands berichten angebliche Augenzeugen, dass in den Kellern von Wohngebäuden und Tiefgaragen Moskaus Bänke aufgestellt und Vorräte an Trinkwasser angeliefert werden sollten.


Moskauer Keller

Moskauer Keller

Moskauer Keller

Russland und Verhandlungen

Russischer Außenminister Sergej Lawrow auf der Pressekonferenz zur europäischen Sicherheit:
"Wenn man uns vorwirft, wir würden ständig um irgendwelche Verhandlungen bitten, um Zeit zu gewinnen, um sozusagen zusätzliche Kräfte zur Durchführung der speziellen Militäroperation zu sammeln, dann ist das sowohl lächerlich als auch unangenehm, denn es wird dabei gelogen, und zwar ganz unverhohlen. Wir haben nie um Verhandlungen gebeten, aber wir haben immer gesagt, dass wir bereit sind, zuzuhören, wenn jemand Interesse an einer Verhandlungslösung hat".

Sacharowa zur Entscheidung des Bundestages

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa nannte die Entscheidung des Bundestages, Golodomor / Hungersnot in der Ukraine als Genozid einzustufen, absurd. Sie erklärte, dass die Tragödie der 1930er Jahre viele Regionen und Völker der Sowjetunion betraf, nicht nur die Ukraine und die Ukrainer:
"Die Hauptursache dafür waren großflächige Ernteausfälle. Die westlichen Länder, die von der UdSSR verlangten, im Außenhandel mit ihnen mit Getreide zu zahlen, trugen ebenfalls zur Hungersnot bei".

Neue Grenzübergänge im Osten geplant

Die russischen Eisenbahnen haben mit Vorstudien für die Einrichtung von vier neuen Grenzübergängen an der Grenze zu China sowie für den Bau von zwei neuen grenzüberschreitenden Strecken durch Kasachstan und die Mongolei begonnen.

Ausfuhren von Geflügelfleisch aus Russland gestiegen

Die Ausfuhren von Geflügelfleisch aus Russland sind nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums im Vergleich zum Vorjahr um 64 % gestiegen. Die wichtigsten Exportgüter sind Hühner und Puten. Zu den Hauptmärkten gehören Kasachstan, China und Saudi-Arabien.

Russen und Fremdsprachen

Das Interesse der Russen am Erlernen von Fremdsprachen ist im Jahr 2022 stark gestiegen und hat im März und Oktober seinen Höhepunkt erreicht, wie Experten eines spezialisierten Online-Suchdienstes herausgefunden haben. Deutlich zugenommen hat die Nachfrage nach Tutoren für Hebräisch (+206 %), Georgisch (+198 %), Serbisch (+184 %), Chinesisch (+109 %), Bulgarisch (+70 %), Türkisch (+55 %) und Armenisch (+29 %).

Zwei weitere Militärsatelliten in Umlaufbahn

Eine Sojus-2.1b-Trägerrakete wurde vom Kosmodrom Plesetsk aus gestartet. Die Satelliten wurden vom russischen Verteidigungsministerium in die Umlaufbahn gebracht. Das Verteidigungsministerium machte keine Angaben zu den Zielen und Aufgaben der beiden Satelliten. Der letzte Sojus-Start von Plesetsk fand am 28. November statt. Der Start und die Einbringung des Raumfahrzeugs in die Umlaufbahn verliefen reibungslos.


Diskriminierung in Deutschland

Nach Angaben der Zeitung Iswestija sind bei deutschen Menschenrechtsorganisationen in letzter Zeit rund 800 Beschwerden von russischsprachigen Einwohnern Deutschlands eingegangen. Es handelt sich dabei um Beschwerden über die Räumung von Wohnungen, Entlassungen, Eingriffe in das Privatleben und die Belästigung von Kindern in Bildungseinrichtungen. Die Anwälte stellten eindeutige Anzeichen von Russophobie und Diskriminierung fest.

Mittwoch, 30. November 2022

Weissrussland: NATO-Offensive in Vorbereitung

Der weißrussische Verteidigungsminister Wiktor Chrenin meint, dass die NATO eine offensive Militäraktion im Osten vorbereitet:
"Die Analyse hat gezeigt, dass der Westen Fragen offensiver Natur ausarbeitet, wobei Weißrussland und Russland bereits direkt als seine Gegner betrachtet werden."
Der Minister verweist auch auf "eine beispiellose Aufstockung der US- und NATO-Militärverbände in der osteuropäischen Region, die Zunahme der Intensität der Aufklärungsflüge der USA und ihrer Verbündeten, auch in der Nähe der Grenzen von Weißrussland, die Modernisierung der militärischen Infrastruktur Polens und der baltischen Staaten, die Erhöhung der Verteidigungsausgaben der Nachbarländer, die Aufstockung der nationalen Streitkräfte und die Intensivierung der Versorgung der Truppen mit modernen Angriffswaffen."

Selenskijs neue Kalkulationen

Wladimir Selenskij behauptet, dass nun mehr als eine Billion US-Dollar für den Wiederaufbau der Ukraine benötigt werden.

Vier Kilogramm schwere Halskette

Der russische Zoll beschlagnahmte am Flughafen Jekaterinburg eine Goldkette bei einem Passagier. Der Mann trug in seinem Rucksack eine vier Kilogramm schwere Halskette aus 999er Gold im Wert von etwa 10 Millionen Rubel und erklärte, dass er den Schmuck gern um den Hals trage. Die Zollbeamten fanden die Erklärung nicht überzeugend und nahmen den Schmuck zur Untersuchung mit: Russland hat nämlich ein vorübergehendes Verbot für die Ausfuhr von Edelmetalhalbfabrikaten und -schrott aus dem Land verhängt.


Polen bereitet die Annexion vor

Polen beschleunigt die Vorbereitungen zur Annexion der ukrainischen Regionen Lwow, Iwano-Frankowsk und teileweise Ternopol, so der Leiter des russischen Auslandsgeheimdienstes SWR Sergej Naryschkin gegenüber RIA Novosti.

Medwedew gegen "Tante Ursula"

Dmitrij Medwedew in seinem Sozialnetz-Account:
Die blindwütige Ursula teilte der Welt in ihrem Tweet mit, dass die ukrainische Armee "100.000 Opfer" zu beklagen habe. Die Meldung wurde später korrigiert. Offenbar hat die Tante von ihren Vorgesetzten in Washington einen Tritt in den Hintern bekommen. Es sieht aus, als hätte es weh getan. Es sieht sehr erniedrigend aus. Es gibt also keine EU, es gibt lediglich einen US-Staat Nummer 51.

Massensterben von Jungbären

Im Kronotsky-Naturreservat auf Kamtschatka wurde ein Massensterben von Jungbären festgestellt, so der Pressedienst des Reservats:
"Ein großer Teil der toten Bären sind Jungtiere im Alter von null bis zwei Jahren, die keine Wunden oder Verletzungen haben. Der Naturschutzdienst führt dies auf eine mögliche Krankheit zurück. Tierärztliche Experten wurden in das Gebiet gerufen. Die Situation ist für den Menschen nicht gefährlich, muss aber genau beobachtet werden."

Kadyrow an Papst

Ramsan Kadyrow hat seine Haltung zu den jüngsten Äußerungen des Papstes über die Brutalität der Tschetschenen und Burjaten zum Ausdruck gebracht:

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