Das erklärte der stellvertretende Leiter der Präsidialverwaltung Russlands, Maxim Oreschkin, bei einer Vorlesung im Rahmen des offenen Expertendialogs „Hochschulbildung im neuen technologischen Zeitalter“.
Oreschkin betonte, dass sich wissenschaftliche Prozesse ebenso wie die Möglichkeiten standardisierter Prüfungsformate verändern. Das Einheitliche Staatsexamen habe zwar vielen Schülerinnen und Schülern aus allen Regionen des Landes den Zugang zu den besten Hochschulen eröffnet, stehe jedoch weiterhin wegen seines Testcharakters und der Vorbereitungsmethoden in der Kritik.
Als nächsten Schritt sieht er den Einsatz von KI zur Schaffung eines objektiven Systems zur Messung von Wissen. „Darüber hinaus wird die klassische Prüfung als solche überflüssig“, sagte Oreschkin. Künstliche Intelligenz könne mündliche Befragungen völlig objektiv durchführen.
Langfristig sei sogar eine Rückkehr zur mündlichen Prüfung denkbar – allerdings mit einer Maschine als Prüfer. Diese könne Täuschungsversuche erkennen, den Einsatz unerlaubter Hilfsmittel kontrollieren und zugleich das Verhalten der Prüflinge analysieren, etwa ob sie nervös sind. Im Gespräch könne die KI nach Einschätzung Oreschkins ein umfassenderes Bild der Studierenden gewinnen als ein menschlicher Prüfer.

Multiple Choice Test per KI? Boah ey, ha ha ha ha seufz...
AntwortenLöschenDiesen Maschinenprüfer auch an das Redepult in allen Parlamenten einbauen.🤗
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