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Dienstag, 28. Juli 2026

Wissenschaftler nach Prügelattacke in Jekaterinburg gestorben

Nikita Sesin
Ein brutales Übergriff auf zwei Wissenschaftler in Jekaterinburg ist auf Video festgehalten worden.

Ein Informant hat die Aufnahmen dem Portal URA.RU zur Verfügung gestellt. Darauf ist zu sehen, wie zwei sportlich gebaute Männer Agronomen vor den Augen ihrer eigenen Kinder schlagen. Einer der Opfer, der Doktor der Wissenschaften und Direktor des Uraler föderalen Agrar-Forschungszentrums der Ural-Abteilung der Russischen Akademie der Wissenschaften, Nikita Sesin, ist später im Krankenhaus gestorben.

Der Angriff ereignete sich am Abend des 13. Juli 2026 in der Siedlung Istok an der Glawnaja-Straße 21, direkt vor dem Gebäude des Forschungsinstituts. Vorausgegangen war eine Begebenheit, die eigentlich nicht tragisch enden musste.

An jenem Abend unternahmen Sesin und sein Stellvertreter Alexander Schanin die übliche Kontrollfahrt über die Versuchsfelder, auf denen Mitarbeiter des Instituts Erbsen ausgesät hatten. Die Wissenschaftler wollten die Entwicklung der Aussaat überprüfen. Auf einem Feld entdeckten sie fünf Kinder im Alter von etwa acht Jahren. Die Kinder fuhren mit Quads; eines der Fahrzeuge war im Schlamm steckengeblieben. Die Agronomen wunderten sich, dass die Kinder so weit außerhalb der Stadt ganz allein unterwegs waren.

Um zu helfen, bat Sesin einen der Jungen um die Telefonnummer des Vaters, rief ihn von seinem Handy an und schilderte die Lage. Er bot an, die Kinder mit dem Dienstfahrzeug UAZ Patriot bis zum Institutsgebäude an der Glawnaja zu bringen. Der Gesprächspartner stimmte zu. Als die Wissenschaftler mit den Kindern am Institut ankamen, warteten dort jedoch bereits vier Geländewagen.

„Aus einem der Wagen stiegen zwei sportlich wirkende Typen. Einer stellte sich als Arkascha vor, schimpfte unflätig und schlug Nikita Nikolajewitsch auf den Kopf. Der versuchte, den Kopf zu schützen, doch die Schläge trafen gezielt. Dann folgten Tritte, begleitet von Geschrei und Drohungen. Die Kinder standen daneben, sahen dem Prügeln zu und jubelten begeistert über das Verhalten ihres wütenden Vaters“, so beschrieb der Abgeordnete der Gebietshauptversammlung Wjatscheslaw Wegner den Vorfall. Wegner war mit Sesin befreundet und kannte den Wissenschaftler seit 30 Jahren aus der gemeinsamen Zeit im Landwirtschaftsministerium.

Ein Teil der Attacke ist auf Video zu sehen, der größte Teil spielte sich jedoch außerhalb des Bildausschnitts ab, nachdem die Angreifer die Wissenschaftler weggeschleppt hatten. Schließlich ließen die Männer die Opfer liegen, luden die Kinder in ihre Fahrzeuge und fuhren davon. Die Geschädigten erstatteten Anzeige bei der Polizei und ließen die Verletzungen dokumentieren. Neun Tage später wurde Nikita Nikolajewitsch Sesin mit einem Herzinfarkt ins Krankenhaus eingeliefert. Am zehnten Tag starb der Wissenschaftler. Wegner ist überzeugt, dass der Tod die Folge des brutalen Übergriffs war. „Früher hatte er keine gesundheitlichen Probleme“, betonte er.

Mit dem Fall befasst sich inzwischen der Ermittlungsausschuss der Russischen Föderation (SKR). Das Verfahren steht unter der Kontrolle des Behördenleiters Alexander Bastrykin. Nach Angaben der Pressestelle des Ausschusses wird Bastrykin ein Bericht über den Stand der Ermittlungen vorgelegt.

4 Kommentare:

  1. Wegsperren in den Knast diese widerlichen hirntoten kriminellen Schlägertypen ins Bergwerk nach Workuta!! :-((.

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  2. Der Autor der Geschichte ist ein schlechter Lügner. Ironischerweise ist das ein Kompliment.

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    1. Möchten Sie Ihre Aussage näher erläutern?

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    2. "Die Kinder standen dabei , sahen dem Prügeln zu und jubelten begeistert ......"
      Was sind das für Kinder, wer hat die auf brutal programmiert?
      Normale Kinder wären weinend davon gerannt.

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