Russische Nachrichten auf Deutsch: Aktuelle News, Mitteilungen von Behörden und Unternehmen sowie virale Social-Media-Postings
Freitag, 16. August 2024
Waffen aus Kanada: Keine geografischen Beschränkungen für die Ukraine
Mittwoch, 24. April 2024
Airbus: Russisches Titan wird trotz Sanktionen verwendet
Die kanadische Regierung hat Airbus erlaubt, trotz Sanktionen russisches Titan für die Produktion von Flugzeugen zu verwenden. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eine Erklärung des Flugzeugkonzerns.
"Airbus ist sich bewusst, dass die kanadische Regierung Sanktionen gegen VSMPO-AVISMA verhängt hat, und hat die erforderlichen Genehmigungen eingeholt, um die Sicherheit der Geschäftstätigkeit des Unternehmens in Übereinstimmung mit den geltenden Beschränkungen zu gewährleisten", zitiert die Agentur die Airbus-Erklärung.
Reuters merkt an, dass das Unternehmen nicht angab, welche Genehmigungen erteilt wurden und wie lange sie gültig sind. Die kanadische Regierung hat auf die Anfrage der Agentur nicht geantwortet.
Freitag, 8. März 2024
Kanada: Denkmal für Galizien-Division abgerissen
In Kanada wurde ein Denkmal für die Soldaten der ukrainischen SS-Division Galizien abgerissen.
Das Video wird von ukrainischen Medien im Internet veröffentlicht. Dabei werden die Kanadier beschuldigt, "der Ukraine ins Gesicht zu spucken". Der Grund für die Demontage wird nicht genannt.
Das Denkmal wurde 1988 auf dem ukrainischen Friedhof in Oakville aufgestellt. Seitdem wurde wiederholt die Entfernung des Denkmals gefordert.
Donnerstag, 5. Oktober 2023
Kanada und antirussische Sanktionen
Kanada erlaubt seinen Unternehmen insgeheim, die von ihm selbst verhängten antirussischen Sanktionen zu umgehen. Die Zeitung Le Devoir untersuchte Regierungsdokumente über den kanadischen internationalen Handel und fand heraus, dass russische Unternehmen Kanada trotz des offiziellen Verbots mit Baumaterialien, geologischer Exploration und Luxusgütern beliefern. Im Gegenzug exportiert Kanada Rohstoffe und Ausrüstungen, die für die Waffenherstellung, Ölförderung und den Bergbau verwendet werden können.
Dienstag, 25. Juli 2023
Kanadisches Klima: Für russische Traktoren nicht mehr attraktiv
Der russische Landmaschinenhersteller Rostselmash sieht sich gezwungen, ein Werk in Kanada zu verkaufen, das dem Unternehmen seit 2008 gehört. In diesem Werk werden Traktoren der Marke Versatile für Kanada und die USA hergestellt.
Nach Angaben von Konstantin Babkin, Miteigentümer von Rostselmash, steht das Unternehmen unter dem Druck der lokalen kanadischen Behörden, Banker und Politiker. Das Werk muss bis zum Herbst verkauft werden, sonst wird Kanada "Supersanktionen einführen", die Arbeit erschweren, Zahlungen sperren und keine Kredite mehr erlauben.
Im Jahr 2013 verlangte Putin von Babkin eine Erklärung, warum die Produktion nicht nach Russland verlagert wurde. Der Miteigentümer von Rostselmash veröffentlichte damals in seinem LiveJournal einen offenen Brief mit dem Titel "Warum das Traktorenwerk in Kanada bleiben wird".
Darin erklärte Babkin, dass das "finanzielle Klima" in dem Land entscheidend für das effektive Funktionieren des Unternehmens sei. Damals wurde Russland bei nur zwei der zehn Indikatoren gegenüber Kanada bevorzugt.
Das nordamerikanische Land stach auch wegen des allgemeinen Geschäftsklimas positiv hervor. So stand es zumindest im Bericht des Mitinhabers einer Traktorenfabrik. Aber die Zeit hat gezeigt, dass klimatische Phänomene veränderlich sind.
Sonntag, 11. Juni 2023
Kanadas Kampf gegen Fakten
Auf dem Internetportal der kanadischen Regierung erschien eine Seite mit dem vielversprechenden Titel: Countering disinformation with facts - Russian invasion of Ukraine. Das heißt: Desinformation mit Fakten begegnen - Russische Invasion in der Ukraine.
Gleich im ersten Abschnitt dieser Seite wird Sergej Lawrow als Russlands UN-Botschafter betitelt, obwohl er seit 2004 (also knapp 19 Jahre!!!) russischer Außenminister ist. Eine weitere Lektüre der Quelle, die solche "Fakten" enthält, macht keinen Sinn.
Samstag, 11. März 2023
Kanada: Kein Aluminium aus Russland mehr
Kanada hat die Einfuhr von Aluminium und Stahl aus Russland verboten.
Freitag, 16. Dezember 2022
Bösartiger Glaube an Freiheit
Kanadische Wissenschaftler fanden heraus, dass die ungeimpften Personen mit 72 % höherer Wahrscheinlichkeit in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt werden können als die Geimpften. Dies berichtet Fortune Well unter Berufung auf eine wissenschaftliche Veröffentlichung in The American Journal of Medicine. Die kanadischen Forscher stellen die Theorie auf, dass Menschen, die sich den Empfehlungen des öffentlichen Gesundheitswesens widersetzen, auch dazu neigen, "grundlegende Richtlinien zur Verkehrssicherheit zu vernachlässigen". Aber warum sollten sie die Straßenverkehrsregeln ignorieren? Darum: "Misstrauen gegenüber der Regierung, Glaube an die Freiheit, falsche Vorstellungen von den täglichen Risiken, Glaube an den natürlichen Schutz, Abneigung gegen Vorschriften, Armut, Fehlinformationen, Mangel an Ressourcen und persönliche Überzeugungen" sind mögliche Gründe, die die Autoren vermuten.
Donnerstag, 15. Dezember 2022
Sanktionen gegen Nord-Stream-Turbinen wieder in Kraft
Kanada hat die Sanktionen gegen Turbinen für die russische Exportpipeline Nord Stream angesichts "veränderter Umstände" wieder in Kraft gesetzt. Dies gaben Außenministerin Melanie Joly und der Minister für natürliche Ressourcen Jonathan Williams bekannt. Die Anlage wurde im kanadischen Werk des deutschen Unternehmens Siemens Energy repariert und im Juni auf Ersuchen der deutschen Regierung, die die Wiederaufnahme der russischen Gaslieferungen wünschte, aus der Verriegelung genommen. Nun erklären die kanadischen Minister in einer gemeinsamen Stellungnahme:
"Da Putin gezwungen war, zu zeigen, dass es nie die Absicht hatte, den vollen Betrieb von Nord Stream 1 wiederherzustellen, und die Pipeline selbst außer Betrieb genommen wurde, hat die kanadische Regierung beschlossen, die zeitlich begrenzte Sanktionserleichterung aufzuheben, die es ermöglichte, die im Siemens-Werk in Montreal reparierten Turbinen nach Deutschland zurückzubringen."
Sonntag, 27. November 2022
Impfverweigerung als psychische Störung
Das College of Physicians and Surgeons in Ontario, eine der wichtigsten medizinischen Einrichtungen Kanadas, an der Ärzte ihre Approbation erhalten, hat entschieden, dass die Verweigerung von Impfungen eine psychische Störung ist, die medizinisch behandelt werden muss. Gemäß den Leitlinien des Colleges sollten Ärzte die Nervosität von irrational ängstlichen Patienten nicht "nachsichtig behandeln". Das College empfiehlt dagegen, sie mit Beruhigungsmitteln zu versorgen, anstatt sie von der Impfung zu befreien.
Donnerstag, 24. November 2022
Sacharowa gegen kanadische Neonazis
Mittwoch, 16. November 2022
Chinesischer Rüffel für Trudeau
Xi Jinping sagte Trudeau auf dem G20-Gipfel:
"Alles, was wir gestern besprochen haben, ist den Zeitungen zugespielt worden. Das ist unangemessen und entspricht nicht der Art und Weise, wie unser Gespräch geführt wurde. Der Dialog muss aufrichtig sein. Ansonsten ist es schwierig zu sagen, wie es enden könnte."
Nach diesen Worten wollte Xi Jinping zur Seite treten, doch Trudeau hielt ihn auf:
"In Kanada glauben wir an einen offenen und ehrlichen Dialog. Wir werden weiterhin konstruktiv zusammenarbeiten, aber es wird Dinge geben, bei denen wir uns nicht einig sind."
"Lassen Sie uns zuerst die Voraussetzungen schaffen", sagte Xi Jinping, schüttelte Trudeau die Hand und zog sich zurück.
Donnerstag, 25. August 2022
Nachrichtenabtausch: Kanada und Gazprom
Nachricht aus Kanada:
Die kanadische Regierung hat ihre Bereitschaft zur Übergabe der verbleibenden Turbinen für die Nord Stream-Pipeline an Deutschland bekräftigt. Dies teilte die Leiterin des kanadischen Außenministeriums, Melanie Joly, mit: "Es war eine Entscheidung, die wir getroffen haben. Das ist genau das, worum Deutschland uns gebeten hat."
Nachricht von Gazprom:
Keine der Turbinen der Verdichterstation Portowaja wird derzeit in Kanada repariert.
Mittwoch, 13. Juli 2022
Gazprom: Situation mit Turbine weiterhin ungewiss
Gazprom hat bis jetzt - nach eigenen Angaben - keine Dokumente von Siemens erhalten, die das Unternehmen zum Transport der Turbine für Nord Stream berechtigen. Das Unternehmen erklärt auch, dass es unter diesen Umständen nicht möglich sei, eine objektive Schlussfolgerung über die Gewährleistung eines sicheren Betriebs der Portowaja-Kompressionsstation zu ziehen, die einen kritischen Bestandteil der Nord Stream-Pipeline darstellt.
Montag, 11. Juli 2022
Ukraine: Mit Kanada unzufrieden
Das ukrainische Außenministerium hat den kanadischen Geschäftsträger wegen der Entscheidung Ottawas, eine Turbine für die Nord-Stream-Gaspipeline zurückzugeben, vorgeladen, heißt es auf der Website des Ministeriums:
"Der Geschäftsträger Kanadas in der Ukraine wurde am 11. Juli in das ukrainische Außenministerium einbestellt, um die Enttäuschung der Ukraine über die Entscheidung der kanadischen Regierung auszudrücken, die Rückgabe der überholten Nord-Stream-1-Turbinen von Siemens Energy Canada nach Deutschland zu genehmigen".
Kiew sieht in Ottawas Vorgehen eine Untergrabung der transatlantischen Einigkeit bei der Anwendung von Sanktionen gegen Russland. Dies würde es Moskau ermöglichen, "Energie weiterhin als hybride Waffe gegen Europa einzusetzen". Die ukrainische Seite forderte Kanada auf, die Entscheidung zu überdenken.
Weltreise eines Gasverdichters
Wie die russische Zeitung Kommersant berichtet, könnte der Transport der überholten Gasverdichteranlage von Siemens Energy für die Nord Stream-Pipeline aus Kanada Mitte Juli beginnen. Die Lieferung nach Russland über Deutschland wird dann anschliessend bis zu zwei Wochen dauern.
Freitag, 1. Juli 2022
Vermisstenmeldung aus Kanada
Russische Medien und soziale Netzwerke veröffentlichen die u.a. Vermisstenmeldung über eine Frau von der Polizei in dem kanadischen Toronto:
Donnerstag, 3. März 2022
Kanadas Triumph über Russland
Während die Aufmerksamkeit der Welt auf die Kämpfe in der Ukraine gerichtet ist, versetzt der kanadische Minister für Verkehr, Omar Alghabra, Russland einen verheerenden Schlag und twittert stolz darüber:
Ein Charterflugzeug, das russische Staatsangehörige an Bord hatte, wurde auf dem Flughafen von Yellowknife festgehalten. Wir werden Russland weiterhin für seine Invasion in der Ukraine zur Rechenschaft ziehen.
Donnerstag, 10. Februar 2022
Video: Verhaftung eines Verbrechers in Ottawa
In Ottawa wurde der 80-jährige Rentner Gerald H. Charlebois verhaftet, weil er an einer Aktion zur Unterstützung der Trucker teilgenommen haben sollte.
Samstag, 29. Januar 2022
Russland wirft Kanada Nazis-Ausbildung vor
Der russische Botschafter in Ottawa Oleg Stepanow: "Kanadische Massenmedien haben in den letzten Monaten berichtet, dass offenbar Dutzende wenn nicht Hunderte von Kämpfern rechtsextremer Neonazi-Gruppierungen im Rahmen der Operation Unifier eine geheime Ausbildung in der Ukraine erhalten haben. Auch kanadische Journalisten fragen sich, warum Menschen, die Hakenkreuze tragen, in ihren sozialen Netzwerken plötzlich behaupten, von Kanadiern im Rahmen der Operation Unifier ausgebildet zu werden".



