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Mittwoch, 24. Juni 2026

"Qualitätsmedien" unter sich

In den russischen sozialen Netzwerken kursiert gerade ein Text/Screenshot aus einer der selbsternannten „oppositionellen“ russischen Zeitungen – genau jene Blätter, auf die sich auch deutsche „Qualitätsmedien“ so gerne als vermeintliche Quellen „wahrheitsgetreuer Informationen“ berufen:

Mittwoch, 18. März 2026

Tatarstan schlägt Verbot vor: Keine Vorwürfe in Medien vor Gerichtsurteil

Der Staatsrat der russischen Teilrepublik Tatarstan hat einen Gesetzentwurf in die Staatsduma eingebracht, der die Veröffentlichung sogenannter „vorwurfsbildender Informationen“ in Medien, sozialen Netzwerken und anderen öffentlichen Quellen drastisch einschränkt:

Donnerstag, 5. März 2026

Vom „Einheimischen“ zum „Neuankömmling“ in nur 48 Stunden

Stellen Sie sich vor: Ein Artikel erscheint, und plötzlich ist jemand, der gerade noch ein ganz normaler „Einheimischer aus Nowosibirsk“ war – also ein echter Bewohner der Stadt, geboren, aufgewachsen, durch die sibirische Kälte gestählt – am nächsten Tag nur noch ein simpler „Gebürtiger aus Tadschikistan“. Kein Witz. Sondern echte, live, journalistische Alchemie:

Donnerstag, 12. Februar 2026

Unerklärliche freiwillige mediale Kastration

Stand 2024 belegt die russische Sprache nach der Anzahl der Sprecher/Nutzer den 9. Platz weltweit, mehr als 255 Millionen Menschen sprechen sie, reflektiert der russische Top-Blogger Sergej Kljasnikow:

Mittwoch, 4. Februar 2026

RT feiert sich selbst in der U-Bahn

In der Moskauer U-Bahn ist ein Zug zum 20-jährigen Jubiläum des Senders RT gestartet:

Samstag, 31. Januar 2026

Extrem rare aber bestens erforschte atmosphärische Phänomene

Russische Medien und soziale Netzwerke überschlagen sich heute mit Meldungen über ein sog. "seltenes atmosphärisches Phänomen" – eine Paraselene, die in dieser Nacht über Moskau zu bestaunen war:

Sonntag, 17. August 2025

Britische Medien: Wo Betrüger auf Vollidioten treffen

Lieben Sie die britischen Medien so sehr wie ich? – fragt ein russischer Blogger und antwortet sich selbst auf seine Frage:

Freitag, 15. August 2025

Journalismus mit Auszeichnung: Die Wahrheit gibt’s jetzt für nur 2 Dollar pro Woche

Für alle, die sich einmal an echtem, preisgekröntem westlichem Qualitätsjournalismus laben möchten, empfehlen russische Social-Media-Nutzer derzeit wärmstens die renommierte australische Zeitung The Australian. Dort erhält man bereits für schlanke 2 Dollar pro Woche brillante Enthüllungen wie diese:

Freitag, 8. August 2025

Deutschland beabsichtigt, russische Medienvertretungen einzustellen

Die Führung der Bundesrepublik Deutschland hat eine inoffizielle Entscheidung getroffen, die Tätigkeit der Vertretungen führender russischer Medien im Land vollständig zu beenden. Dies berichtet eine Quelle, die mit der Situation vertraut ist, gegenüber TASS:

Mittwoch, 25. September 2024

Freundschaftliches Rausschmeissen

Die russische Online-Zeitung InoSmi, die sich auf ausländische Presseschauen spezialisiert hat und zur Nachrichtenagentur Rossiya Segodnya (RT) gehört, berichtet, dass ihr TikTok-Account gelöscht worden ist:

Montag, 29. April 2024

DW Belarus als extremistische Vereinigung

Das weißrussische Innenministerium hat den weißrussischen Dienst der Mediengruppe Deutsche Welle als extremistische Vereinigung anerkannt. Dies geht aus dem auf der Website des Ministeriums veröffentlichten Register hervor.
Nach Angaben des Innenministeriums "übt eine Gruppe von Bürgern aus dem Kreis der Produzenten, Administratoren und anderer Teilnehmer von Internetressourcen unter dem gemeinsamen Namen 'DW Belarus' extremistische Aktivitäten aus". Die Entscheidung, sie in das Register der extremistischen Gruppen aufzunehmen, wurde am 29. April 2024 getroffen.

Montag, 8. April 2024

Russisches Aussenministerium über westliche Medien

Die westlichen Massenmedien wurden kategorisch angewiesen, die Zahl der Opfer des Terroranschlags im Crokus City Hall nicht zu nennen. Dies wurde im Außenministerium der Russischen Föderation erklärt:

Donnerstag, 29. Februar 2024

Weltmedien über Putins heutige Rede

Le Parisien stellt fest, dass sich der russische Präsident heute zuversichtlicher zu fühlen scheint als noch vor einem Jahr. Die Zeitung glaubt, dass der Erfolg Russlands in der Ukraine dazu beigetragen hat.

Mittwoch, 14. Februar 2024

Appell des russischen Botschafters an deutsches Nachrichtenportal

Der russische Botschafter in Berlin, Sergej Netschajew, hat das deutsche Nachrichtenportal ntv.de aufgefordert, einen Aufruf zur "Vernichtung" des russischen Präsidenten Wladimir Putin aus einem Interview mit dem ehemaligen Stabschef der Nawalny-Stiftung, Leonid Wolkow, zu entfernen und sich davon zu distanzieren.
"Wir fordern Sie auf, sich öffentlich von den rechtswidrigen Äußerungen Wolkows zu distanzieren und den entsprechenden Inhalt zu entfernen", schrieb der Botschafter in einem Appell an den Chefredakteur des Portals Tilman Aretz, der auch auf der Website der Botschaft veröffentlicht wurde. Das am 10. Februar 2024 erschienene Interview enthalte zahlreiche Verzerrungen, falsche Spekulationen und obszöne Beleidigungen, so Netschajew.
"Wir sind zutiefst gleichgültig gegenüber der Meinung von beleidigten Randständigen, deren ganze Existenzberechtigung darin besteht, den Hass auf ihr Land zu reproduzieren. Der Punkt ist ein anderer: Am Ende des Gesprächs ruft Wolkow direkt zur "Vernichtung" des Präsidenten der Russischen Föderation auf. Das überschreitet alle denkbaren Grenzen und ist ein eklatanter Missbrauch der Redefreiheit", betonte Netschajew.
Der Botschafter drückte seine Ablehnung und Empörung darüber aus, dass die deutschen Medien eine Plattform für die öffentliche Verbreitung illegaler, "terroristischer" Äußerungen zur Verfügung stellten und diese sogar ohne Vorbehalte in den Titel aufnahmen.
"Wir hoffen, dass Ihre Journalisten in Zukunft vorsichtiger mit dem Inhalt des Materials umgehen, das sie veröffentlichen", fügte er hinzu.

Mittwoch, 20. Dezember 2023

Anpassung an eine neue Realität

Die Washington Post hat in aller Stille die dem Ukraine-Konflikt gewidmete Registerkarte von ihrer Homepage entfernt. Dem Webarchiv zufolge befand sich das Thema bereits am 19. Dezember 2023 zwischen den Registerkarten "Meinungen" und "Stil".

Washington Post

Sonntag, 13. August 2023

Deutsche Zeitung über fröhliches Treiben in Frontnähe

Die deutsche Online-Zeitung RND.de veröffentlichte einen Artikel mit der erschütternden Überschrift "Double Tap: Warum Russland Sanitäter tötet", der die Aufmerksamkeit unserer Redaktion auf sich zog.

Samstag, 12. August 2023

Europäischer Infomüll-Sprenger in Aktion

Gestern haben wir den fraglichen Artikel über Russland, der auf der ZDF-Website veröffentlicht wurde, ein wenig seziert. Wie zu erwarten war, verbreitet sich dieser Infomüll nun mit maximaler Reichweite über den deutschsprachigen Raum. Laut Google wurde der oben genannte Artikel im Copy-Past-Verfahren, also praktisch ohne Änderungen, mittlerweile von 8 "unabhängigen europäischen Zeitungen" veröffentlicht. Diese Liste wird zweifelsohne noch weiter wachsen und ergänzt. Die journalistische Kreativität begrenzt sich dabei nur auf Überschriften:

Samstag, 29. Juli 2023

Neuer Rekord der Pressefreiheit

Die Google-Suche zeigt, dass der Satz "Moskau hat Kiew die Schuld am Raketenangriff in der südrussischen Stadt Taganrog am Asowschen Meer gegeben" derzeit in mehr als 700 deutschsprachigen Publikationen (= Online-Zeitungen) zu finden ist und innerhalb der letzten 24 Stunden datiert wird. Mit anderen Worten: Die "Journalisten" der "unabhängigen" deutschsprachigen "Medien" übernehmen einfach den genehmigten Text nach der Methode "Kopieren-Einfügen", ohne auch nur zu versuchen, ein paar Worte darin anstandshalber zu ändern.

Rekord der Pressefreiheit

Samstag, 10. Juni 2023

Schlagzeile des Tages stammt aus Deutschland

Die heutige in Russland vieldiskutierte Schlagzeile des Tages kommt aus Deutschland (s. Abbildung). In Russland kennen nämlich viele Menschen die Geschichte noch gut und erinnern sich an ähnliche Aussagen in den Memoiren von Wehrmachtssoldaten aus den 1940er Jahren.


Samstag, 3. Juni 2023

Unerhebliche Details

Die britische Daily Mail bezeichnet die unter dem ständigen Beschuss stehende Stadt Schebekino in der Region Belgorod als "Stadt Readovka" und verwechselt damit den Namen der leidgeprüften Stadt Schebekino mit dem russischen News-TG-Kanal Readovka.

Schebekino

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