Ab dem 1. September wird der nationale russische Messenger MAX in die Liste der Programme aufgenommen, die verpflichtend auf elektronischen Geräten, die in Russland verkauft werden, vorinstalliert sein müssen. Ein entsprechender Erlass wurde vom russischen Premierminister Michail Mischustin unterzeichnet und auf der offiziellen Website der Regierung veröffentlicht. MAX wird damit den VK Messenger ersetzen, der seit 2023 Teil der Liste war.
Russische Nachrichten auf Deutsch: Aktuelle News, Mitteilungen von Behörden und Unternehmen sowie virale Social-Media-Postings
Donnerstag, 21. August 2025
Mittwoch, 2. April 2025
Die Hälfte russischer Unternehmen nicht gegen die Piraterie ausländischer Software
Sonntag, 4. August 2024
Russische Software für britische U-Boote
Freitag, 19. Juli 2024
Windows-Ausfall: Russland kaum betroffen
Montag, 13. Mai 2024
Microsoft und der russische Markt
Freitag, 13. Oktober 2023
Russische Software für kritische Unternehmen
Im Jahr 2022 verbot Putin den Kauf ausländischer Software für den Einsatz in wichtigen kritischen Informationsinfrastruktureinrichtungen und deren Beschaffung ab 2025. Allerdings haben sich bisher nur 7 % der Unternehmen an die Vorgaben des Kremls gehalten. Weitere 24 % wissen nicht, wie sie den Erlass erfüllen sollen. Einige mussten ihr Software-Budget um das Zehnfache erhöhen. Es wird davon ausgegangen, dass jedes fünfte kritische Unternehmen in Russland nicht in der Lage sein wird, bis 2025 auf russische Software umzustellen.
Montag, 25. September 2023
Umstellung auf das russische Betriebssystem Astra Linux
Ab dem 30. September 2023 wird Microsoft den Support für seine Softwareprodukte in Russland einstellen. Von diesem Zeitpunkt an können die Betriebssysteme für verschiedene Bedrohungen anfällig werden. Vor diesem Hintergrund beginnen die regionalen Behörden, aktiver auf einheimische Software umzusteigen. Ein solcher Schritt war die Umstellung der Regierung von Tatarstan auf das russische Betriebssystem Astra Linux. Es wird erwartet, dass in naher Zukunft fast 150 Tausend Arbeitsplätze auf das russische Betriebssystem umsteigen werden.
Dienstag, 5. September 2023
Industriesoftware SAP: Keine Unterstützung mehr in Russland
Der deutsche Anbieter von Industriesoftware SAP hat seine Partner und Kunden darüber informiert, dass er seine Lösungen in Russland nicht mehr unterstützen wird. Die Kunden des Entwicklers haben bereits damit begonnen, den Support für ihre Systeme an lokale IT-Unternehmen auszulagern. Eines davon könnte Lab SP sein, das von ehemaligen SAP-Mitarbeitern gegründet wurde. Ein vollständiger Ersatz von SAP ist nach Ansicht von Experten jedoch noch nicht möglich, da die Lösungen des Unternehmens für den Betrieb grundlegender Unternehmenssysteme zuständig sind und es keine vollwertigen Analoga gibt.
Freitag, 1. September 2023
Russische Software in allen Schulen
Alle russischen Schulen haben vollständig auf einheimische Software umgestellt, so der russische Bildungsminister Sergej Krawtsow.
Montag, 21. August 2023
Audi und BMW: Kein Software-Zugriff mehr
Nach Mercedes-Benz haben nun auch die deutschen Automobilkonzerne Audi und BMW ihre Händler in Russland von ihrer Software abgekoppelt. Nun können Besitzer von Fahrzeugen dieser Marken weder auf die Wartungshistorie zugreifen noch Nachschlüssel anfertigen. Neue Firmware-Versionen der Programme sind ebenfalls nicht mehr verfügbar.
Donnerstag, 10. August 2023
Microsoft: Keine Lizenzen mehr für russische Unternehmen
Microsoft wird Lizenzen für russische Unternehmen nach dem 30. September 2023 nicht mehr verlängern. Dies geht aus einem Schreiben des technischen Supports von Microsoft Online Services hervor. Nach Angaben des Unternehmens kann Microsoft keine Zahlungen per Banküberweisung auf ein lokales Bankkonto mehr akzeptieren. Alle aktiven Abonnements ab diesem Datum bleiben für den Rest ihrer Laufzeit gültig, können aber nicht verlängert werden, heißt es in dem Dokument.
Donnerstag, 27. April 2023
Vorrang russischer Software
Dienstag, 31. Januar 2023
Adobe: Zugang zu Software freigegeben
Adobe hat den Zugang zu Software - darunter Photoshop oder Premier - in Russland wieder freigegeben. Die entsprechenden Seiten auf der offiziellen Website des Unternehmens können von russischen IP-Adressen aus aufgerufen werden. Diese Option wurde im vergangenen März blockiert, als Adobe seinen Rückzug aus Russland ankündigte und den Verkauf seiner Produkte in Russland untersagte.
Mittwoch, 28. Dezember 2022
Windows wieder geöffnet
Microsoft hat russischen Nutzern den Zugang zum Download des Windows-Betriebssystems plötzlich eröffnet. Die Softwareseite auf der offiziellen Website des Unternehmens lädt jetzt wieder ohne VPN. Sowohl die neueste Version des Betriebssystems - Windows 11 22H2 - als auch frühere Versionen - Windows 10, Windows 8.1. und Windows 7 - können installiert werden.
Montag, 26. Dezember 2022
Windows: weniger ist mehr
Zum November 2022 ist der Anteil der in Russland verkauften Laptops mit vorinstalliertem Windows-Betriebssystem auf weniger als ein Drittel gesunken. Ende letzten Jahres und zu Beginn dieses Jahres war noch mehr als die Hälfte aller Geräte mit einem Microsoft-Betriebssystem ausgestattet. Nachdem Microsoft die Einstellung des offiziellen Verkaufs des Betriebssystems in Russland angekündigt hatte, stieg auch die Nachfrage nach raubkopierten Windows-Systemen um ein Vielfaches.
Sonntag, 18. Dezember 2022
Software-Raubkopien für Unternehmen
Das russische Institut für die Entwicklung des Unternehmertums schlägt vor, den russischen Unternehmen die Nutzung raubkopierter Software offiziell zu gestatten. Experten des Instituts haben sich mit einem entsprechenden Vorschlag an das Ministerium für digitale Entwicklung gewandt, die Strafen für die Verwendung nicht lizenzierter Software abzuschaffen. Der Grund: 70 % der russischen Unternehmen haben Schwierigkeiten wegen Beschränkungen ausländischer Internetdienste und des Rückzugs einiger Anbieter von importierter Software vom Markt. Ausserdem würde diese Initiative Zeit verschaffen, um eigene Software zu entwickeln sowie Probleme zu vermeiden, die durch das Fehlen von bis zu 80 % der inländischen Produkte entstehen.
Donnerstag, 10. November 2022
Zunahme der Software-Piraterie
Nach Angaben von Peer Trace werden in Russland täglich bis zu 185.000 illegale Downloads von Microsoft-Betriebssystemen und Office-Software über Torrents registriert. Das sind etwa 25-30 Tausend mehr als im letzten Jahr. Allein am 1. November 2022 wurden 174.000 Mal Windows und Microsoft Office heruntergeladen und verteilt, 24.400 Mal mehr als am selben Tag im Jahr 2021. Der Spitzenwert von 185.000 Downloads wurde am 24. Oktober erreicht. Die Situation lässt sich wohl dadurch erklären, dass die Verfügbarkeit von Microsoft-Produkten auf dem russischen Markt nachgelassen hat. Darüber hinaus könnten private russische Verbraucher die Ansicht vertreten, dass seit dem Weggang der Microsoft Corporation aus Russland ihre Rechte unabhängig von der Verfügbarkeit von Windows und Office im Handel verletzt werden können.
Donnerstag, 27. Oktober 2022
Russische Buchungssysteme für Zivilluftfahrt
Russische Fluggesellschaften stellen auf inländische Buchungssysteme um. Bis Ende des Jahres 2022 werden die russischen Entwickler ihren Anteil an diesem Markt auf 100 % erhöhen.
Dienstag, 25. Oktober 2022
Verbot ausländischer Software
Die russische Regierung hat den Erwerb ausländischer Software durch Regierungsbehörden, Banken und Telekommunikationsbetreiber verboten, selbst wenn russische Entwickler keinen gleichwertigen Ersatz liefern können. Organisationen und Einrichtungen der kritischen Informationsinfrastruktur müssen dann Kombinationen russischer Softwareprodukte erwerben, die im einheitlichen Register für russische Software oder im einheitlichen Register für eurasische Software aufgeführt sind, um ihre funktionalen Aufgaben zu erfüllen. In den entsprechenden methodischen Leitlinien heißt es, dass der Anteil inländischer Software an wichtigen Standorten kritischer Informationsinfrastrukturen um 10 % steigen sollte. Ein solcher Anstieg wird bis zum Jahresende 2022 im Vergleich zu den Zahlen für August erwartet.
Mittwoch, 19. Oktober 2022
Russland gegen ausländische Messenger
Das Ministerium für Industrie und Handel der Russischen Föderation hat einen Appell an die Leiter von Industrieunternehmen gerichtet, in dem sie aufgefordert werden, keine ausländischen Messenger und Videokonferenzsysteme für geschäftliche Zwecke zu nutzen. Begründet wird diese Entscheidung mit der Notwendigkeit, "die staatlichen Anforderungen zu erfüllen und die Maßnahmen zur Informationssicherheit zu verstärken". Die Industrieunternehmen werden aufgefordert, die Nutzung von Programmen wie Zoom, Skype und WhatsApp sowohl auf Computern als auch auf Smartphones für die Arbeit einzustellen. Eine Alternative sollten die Dienste russischer Entwickler auf dem Register russischer Software sein, wie beispielsweise Yandex.Messenger, Yandex.Telemost, Jazz, TrueConf, ICQ, TamTam oder VK Messenger.
