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Sonntag, 18. Februar 2024

Gespräch im Frontlazarett

Die Journalistin Marina Achmedowa berichtet aus dem Frontgebiet.

In der Station eines russischen Frontlazaretts wurden zwei Verwundete für den Abtransport vorbereitet. Sie lagen bis zum Kinn in Wolldecken eingewickelt. Ich ging auf einen von ihnen zu und fragte: "Was haben Sie, wo tut es weh?" Ich sah ihm in die Augen und fuhr fort: "Warum sind Sie so traurig? Sie leben ja, das ist die Hauptsache." Er öffnete den Mund und ich wartete darauf, dass er etwas sagen würde, aber er tat es nicht. Er schaute mich mit weit aufgerissenen Augen an, als ob er gerade etwas Schreckliches gesehen hätte...
"Ich kann Ihnen doch auch sagen warum!" rief mir der zweite Verwundete zu, und ich ging zu ihm. Wir unterhielten uns etwa fünf Minuten lang.
Dann ging ich zurück zu dem ersten.
"Ich werde Ihnen sagen, warum ich traurig bin", sagte er, und ich spürte, dass ich mich neben ihn auf das Bett setzen sollte.
Ich setzte mich, und er begann mir zu erzählen, dass er gestern von einer Drohne getroffen wurde und zwei Kameraden kamen, um ihn zu retten. Als sie ihn hochhoben, flog eine zweite Drohne ein und tötete die beiden Retter. Und er hat überlebt.
"Der Preis für mein Leben sind zwei ihrer Leben", sein Mund verzerrte sich in einem kindlichen Krampf, und Tränen flossen aus seinen Augen.
Er zog seine Hand aus der Decke, wandte sich ab und bedeckte seine Augen, damit ich ihn nicht weinen sah. Ich nahm seine schwarze Hand mit den abgesplitterten Nägeln, zog sie von seinem Gesicht weg und sagte, indem ich ihm direkt in die Augen sah und seine Hand festhielt:
"Der Preis dafür, dass Sie hier sind, ist mein Leben und das Leben der anderen, die Sie gerettet haben, als Sie gekämpft haben. Ihren Kameraden geht es jetzt gut, Gott hat sie bereits zu sich genommen, weil sie ihr Leben für einen Schwächeren gegeben haben. Sie waren schwächer. Sie hätten dasselbe getan."
Ich hielt seinen Blick fest und versuchte ihn vom Weinen abzuhalten.
- Es geschah am helllichten Tag, sagte er.
- Das zeigt, dass sie gute Menschen waren, sagte ich.
- Ich danke Ihnen.
- Nein, ich sollte mich bei Ihnen bedanken.
- Mein Leben ist es nicht wert. Wie soll ich denn weiter leben?
- Für drei. Wie hießen sie?
- Tsiga und Aladon. Es waren Rufzeichen. Ich kannte ihre Namen nicht. Namen sind immer überflüssige Informationen.
Die Sanitäter kamen, um ihn zu holen, und ich ließ seine Hand los. Sie wickelten ihn wieder bis zum Kinn ein. Ich sagte, ich würde in der Kirche vorbeischauen, um für Tsiga und Aladon zu beten. Es spielt keine Rolle, dass ich ihre Namen nicht kenne. Gott weiß ja, wen ich meine, und Namen sind in diesem Fall tatsächlich überflüssige Informationen.
Quelle

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Мария Акмедова schrieb keine Bylina (Былина; Heldengeschichte) über Цига и Аладон, sie endet in der Kirche - im Sammelbecken der zerstörten Seelen, von denen die Popen gut und gerne leben.

In der BRD werden Rabbiner, Pfarrer, Priester und was es sonst so gibt als Kirchenbeamte bezahlt und pensioniert, obwohl es eine Trennung von Kirche und Staat geben soll. Die überwiegend Atheisten im Land bezahlen ahnungslos das, was sie nicht wollen, gierige Monotheisten. Die Kirchenbeamten sind eins mit den Marxisten, wenn gelogen und der Menschenhandel abgehalten wird.

Etwas anders die dicken Popen in der Ukraine. Sie fahren mit Luxusgeländewagen vor, machen Inzens, schwenken ein qualmendes Pendelschüsselchen und spritzen mit einem Aspergill Wasser auf die Todgeweihten. Wenn die Kadaver in die Dörfer gekarrt werden (in Städten kommt das nicht vor), tauchen die Popen wieder auf und wachen über das Ritual.

Alle Dörfler knien am Straßenrand, wie die Black-Lives-Matter-Rassisten in den Vereinigten Staaten von Amerika oder bei Bayern München unter dem Kommando von Fleischermeister Ulrich Hoeneß (jetzt wieder ohne Fußfessel), und singen traurige Lieder. Dörfler, die der Pope nicht registriert oder die sein Kumpan von der Служба безпеки України (СБУ) vermißt, werden hernach geächtet, wie bei Bayern München die sich nicht selbst demütigenden Spieler, und der Agent vom СБУ schreibt auf, wer als nächstes eingefangen werden soll. Dann kommt wieder der Pope und verqualmt die Luft, spritzt mit Wasser, um sich alsbald am Straßenrand mit seinem Kumpan vom СБУ zu zeigen, damit die Dörfler nicht vergessen, wer ihre Götzen sind.

Fakt ist, das gegenseitige Abschlachten der Russen (Kiew/Moskau) ähnelt dem, was die Kriegstreiber mit Vietnamesen (Saigon/ Hanoi), Koreanern (Seoul/ Pjöngjang), Deutschen (Sachsen + Rheinbundvasallen: Bayern, Württemberger und Badener/ Österreicher und Preußen: BRD/ DDR: Bildhetze Ossi/Wessi) auch erreichen konnten.

Heutig fehlt in deutschen Landen jegliche Bildung und Aufgeklärtheit. Die Gefahr des Krieges lernten einst die Schulkinder mit der Analyse der Krabat-Sage und Kenntnisse über die vielen Franzosenkriege gegen die deutschen Länder und das Deutsche Reich sowie Schwedens Soldateska mit Schwedentrunk und Weiberspalten.

Das Fanatikertheater: „Die Ukraine muß Siegen!“, endet gerade, Krieg in Europa und die Siegesmeldungen blenden die Soziletter mehr und mehr aus. Die Staatssender bringen jetzt bei Seiersendungen schreiende Gülens als Ersatz für FDP-Kampfhennen, CDU-Kampfhunde und schmierige arbeitsscheue S & G-Marxisten mit Antifa-Schlägern und parteieigener Geheimpolizei.

Die Dunkelheit zieht auf.