Ein Nachteil der Stadt sei, dass es dort „zu viele Russen“ gebe. Die Passage wurde nicht herausgeschnitten. Offenbar war das so beabsichtigt – oder vielleicht doch nicht?
Roman Silantjew vom Menschenrechtszentrum des Weltweiten Russischen Volksrates äußerte sich dazu im Gespräch mit der Zargrad-Redaktion und stellte Überlegungen zur möglichen Bedeutung an:
„Entweder handelt es sich um ein Austesten der Reaktionen oder um schlichten Idiotismus. Entscheidend ist, wie diejenigen reagieren, die darauf Einfluss nehmen können. Die Leitung von KVN sollte sich fragen lassen: Wie bewerten sie das? Wollen sie das Show-Team bestrafen? Wollen sie den entstandenen Schaden begrenzen?“
Silantjew zufolge werde erst anhand der Reaktion klar, ob es sich um einen zufälligen Fehltritt oder um gezieltes Handeln handelt:
„Wenn es keine Reaktion gibt, dann ist das ihre Linie – und dann ist die Sache sehr ernst.“
Bleibt alles ohne Konsequenzen, dann gehört „zu viele Russen“ offenbar künftig zur
Update 1 (05.05.26):
Der bekannte russische Opernsänger und künstlerische Leiter des Theaters „Russische Oper“, Sergej Moskaljkov, erklärte, dass er beim Ostanskij-Gericht in Moskau Klage gegen den Ersten Kanal einreichen werde, und zwar mit der Begründung „zum Schutz der persönlichen Würde, der Ehre und des guten Rufs, zur Gewährung des Rechts auf Gegendarstellung, zur Entfernung des strittigen Ausschnitts und zur Erlangung von Schadensersatz für immateriellen Schaden“.
Der Künstler geht davon aus, dass das humoristische Format keine absolute Immunität vor gerichtlicher Beurteilung genießt. Das Recht auf Kreativität und Meinungsäußerung darf nicht in einer Weise ausgeübt werden, die die Würde eines Bürgers öffentlich herabsetzt und eine negative Bewertung aufgrund der Zugehörigkeit zur russischen kulturellen, sprachlichen oder nationalen Gemeinschaft hervorruft. Gegenstand der gerichtlichen Beurteilung ist nicht die Tatsache des Witzes an sich, sondern dessen kommunikativer Sinn, die Ausdrucksform und die Folgen der massenhaften Verbreitung.
Im vorliegenden Fall ergab sich die negative Bedeutung aus der Verbindung der Frage nach den „Nachteilen“ Moskaus und der Antwort „Es gibt zu viele Russen“. Gerade diese Verbindung lässt objektiv die Wahrnehmung von Russen als unerwünschtes soziales Element zu, was für den Kläger herabwürdigend ist. Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)


"Zu viele Deutsche in Berlin", könnte kein Klarseher öffentlich zum Besten geben. "Zu wenig Deutsche in Berlin" wäre realistisch.
AntwortenLöschenGab es in Rußland darauf bereits Reaktionen?
S. Update 1
LöschenZuwenig Terraner auf der Erde!
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