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Dienstag, 18. August 2026

Strafe für den Heimatschutz

Initiative ist bekanntlich strafbar. Das musste der Jäger Nikolai Muchin aus dem Jelnski-Rajon bei Wolgograd bitter erfahren:

In der Nacht zum 7. Juli sah er einen Drohnen der ukrainischen Streitkräfte über seinem Dorf schweben. Er wählte den Notruf 112, bekam offenbar keine zufriedenstellende Hilfe und griff kurzerhand zum Gewehr. Mehrere Schüsse in den Nachthimmel. Treffer: null. Ergebnis: 40.000 Rubel Bußgeld und Waffenentzug wegen Schießens in bewohnter Gegend.

Muchin hält das Urteil für absurd. Der Gouverneur der Region Kursk, Alexander Hinstein, sieht das ähnlich und findet die Geschichte „mehr als seltsam“. In Zeiten, in denen feindliche Drohnen russisches Territorium angreifen, sollte man solche Bürger doch eher bejubeln als bestrafen, meint er. Hinstein hat den Schützen deshalb gleich zum Dienst in der Freiwilligeneinheit BARS nach Kursk eingeladen: „Wir halten gemeinsam die Verteidigung der Kursker Grenze.“

2 Kommentare:

  1. Mehr mutige Muchins mögen Menschen!

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  2. Hier wie dort - gesunder Menschenverstand und Eigeninitiative werden bestraft. Tausende von Menschen sollten zum Gewehr greifen und versuchen, diese Dinger vom Himmel zu holen!!

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