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Dienstag, 26. Mai 2026

Volksstimme über Bienen

– Sie haben doch schon eine fertige Imkerei, oder? Wollen Sie das nicht weiterführen?

Dienstag, 24. März 2026

Fröhlicher Milchmann: „Die Behörden wollen, dass wir alle verrecken“

Justus Walker, der „fröhliche Milchmann“ Putins erklärt: Das russische Landwirtschaftsministerium tötet gezielt kleine Viehbetriebe – Pasteurellose-Epidemie sei eine Lüge:

Samstag, 14. März 2026

Massentötung von Vieh in Russland: Was steckt dahinter?

In mehreren russischen Regionen – vor allem in Nowosibirsk und Pensa – werden seit Wochen Kühe, Schafe und sogar Hunde zwangsweise getötet und verbrannt. Offiziell nennen die Behörden Pasteurellose und Tollwut als Grund. Doch die Betroffenen protestieren:

Freitag, 13. März 2026

Massive Zwangskeulung von Rindern geht weiter

In den Regionen Nowosibirsk und Pensa (sowie in mehreren anderen russischen Gebieten) läuft eine massive Zwangskeulung von Rindern in privaten Höfen und Kleinbetrieben weiter:

Montag, 9. März 2026

Sibirien: Massenhaftes Verbrennen von Rindern löst Angst aus

In der Region Nowosibirsk schlagen die Bewohner Alarm:

Aus privaten Höfen und Farmen wird massenhaft Großvieh beschlagnahmt und die Kadaver sofort verbrannt. Augenzeugen aus dem Kirowskij-Bezirk der Stadt berichten von unerträglichem Brandgeruch, der stärker sei als von einer brennenden Müllkippe. In nur wenigen Kilometern Entfernung sei Spezialtechnik im Einsatz gewesen, Menschen in Chemikalienschutzanzügen hätten die Tiere vernichtet.

Das Problem hat systemischen Charakter. Seit Anfang Februar 2026 häufen sich Meldungen über Zwangsabnahmen von Kühen in mehreren ländlichen Rayons der Oblast. Im Dorf Gneduchino im Baganski-Bezirk, das per Erlass von Gouverneur Andrei Trawnikow unter Quarantäne gestellt wurde, nahmen Inspektoren den Anwohnern das Vieh weg. Auf die empörten Fragen der Dorfbewohner, um welche Krankheit es sich handele, soll die Leiterin der örtlichen Veterinärverwaltung geantwortet haben: „Herd einer besonders gefährlichen Krankheit. Welchen Unterschied macht das schon? Das passiert nicht nur im Baganski-Bezirk, sondern in der gesamten Oblast Nowosibirsk und in ganz Russland.“ 

Die Katastrophe breitet sich geografisch aus. Ähnliche Fälle von Massenvernichtung von Vieh werden aus der Region Omsk und dem Transbaikal-Gebiet gemeldet. Im Altai-Krai gilt Quarantäne für einige der größten Viehzuchtbetriebe. Einer davon zählt zu den führenden Milchproduzenten Russlands und Europas mit einem Bestand von etwa 40.000 Tieren in den Regionen Nowosibirsk und Altai. Auch in der Republik Altai wurde ein Ausbruch registriert, wenngleich Gouverneur dort von einem vermiedenen Massensterben spricht. Das benachbarte Kasachstan hat bereits den Import von Fleisch aus sibirischen Regionen verboten.

Die Behörden nennen keine konkrete Ursache für die großflächige Epidemie. Es wird lediglich von einer „besonders gefährlichen Krankheit“ gesprochen. Im November 2025 wurde eine planmäßige Impfung gegen Maul- und Klauenseuche angekündigt, im Februar 2026 – mitten in der Krise – erfolgten Notimpfungen. Unter den Landwirten kursieren Gerüchte, die Massenverluste genau mit diesen Impfungen in Verbindung bringen. Manche Bauern vermuten sogar eine absichtliche Vernichtung des privaten Sektors.

Die Lage verschärft sich durch fehlende Klarheit bei Entschädigungen. Bewohner des Tscherepanowski-Bezirks klagen, dass sie für das beschlagnahmte Vieh kein Geld zurückerhalten. Bislang gab es keine offiziellen Stellungnahmen der Gebietsregierung, was die Besorgnis nur verstärkt und bei den Menschen, deren Lebensunterhalt direkt vom eigenen Hof abhängt, unzählige Fragen aufwirft.

Montag, 28. Juli 2025

Prognose für Getreideernte in Russland von 135 Millionen Tonnen bestätigt

Das Ministerium für Landwirtschaft Russlands hat seine Prognose für die Getreideernte im Jahr 2025 bei 135 Millionen Tonnen belassen, weist jedoch darauf hin, dass dieses Ergebnis nur bei günstigen Wetterbedingungen während der Erntezeit möglich sei:

Mittwoch, 16. Juli 2025

Russlands neue Eierkrise: Bauern töten Legehennen wegen Preisverfalls

Noch vor wenigen Monaten diskutierten russische und westliche Medien eifrig über den Anstieg der Eierpreise in Russland – oft begleitet von düsteren Prognosen. Als sich die Preise stabilisierten, verschwand das Thema natürlich aus der öffentlichen Wahrnehmung. Doch nun entwickelt sich die Lage in eine neue Richtung und sorgt erneut für Schlagzeilen:

Donnerstag, 27. Februar 2025

Verheerende Folgen für EU-Landwirtschaft bereits im Sommer 2025

Die Einführung von Zöllen auf russische und weißrussische Düngemittel sollte verschoben werden, da ein solcher Schritt der EU-Landwirtschaft vorerst erheblichen wirtschaftlichen Schaden zufügen könnte, so Copa-Cogeca, der Verband der europäischen Landwirte, in seiner Erklärung:

Mittwoch, 29. Januar 2025

EU-Agrarerzeuger: Sanktionen gegen russische Düngemittel folgenschwer

Die EU-Agrarerzeuger haben sich gegen die neuen Zölle ausgesprochen, die die Europäische Kommission auf russische Düngemittel erheben will. Dies ist auf der Website der Vereinigung der Gewerkschaften der europäischen Agrarproduzenten Copa & Cogeca zu lesen:

Freitag, 27. Dezember 2024

Rekord bei der Fleischproduktion erwartet

Russland wird in diesem Jahr einen Rekord bei der Fleischproduktion aufstellen, wobei heimische Produkte in mehr als 60 Länder importiert werden, teilte der Pressedienst des Landwirtschaftsministeriums unter Berufung auf den nationalen Fleischverband mit:

Dienstag, 26. November 2024

Aussicht auf russische Bananen

Russland denkt nach dem Vorbild Kasachstans über den Anbau von Bananen nach, aber bisher gibt es noch keine wirtschaftliche Komponente, sagte die russische Landwirtschaftsministerin Oksana Lut auf einem internationalen Forum der Finanzuniversität:

Dienstag, 12. Dezember 2023

Traktoren mit Autopilot

Der Masseneinsatz von Traktoren mit Autopilot, die mit künstlicher Intelligenz ausgestattet sind, begann in Russland im Jahr 2023. In einem Jahr haben sie mehr als 2,3 Millionen Hektar Land bearbeitet. Die Einsparungen der Unternehmen, die diese Technik einsetzen, beliefen sich nach Angaben der Entwicklerfirma Cognitive Pilot (einer Tochtergesellschaft von Sberbank und Cognitive Technologies) auf mehr als 5 Milliarden Rubel. Insgesamt 312 Traktoren mit Cognitive Agro Pilot arbeiteten zwischen März und November 2023 in russischen landwirtschaftlichen Betrieben.

Samstag, 9. September 2023

Grösster Kürbis Russlands

Andrej Gussew, ein Landwirt aus Luchowitsi bei Moskau, hat den größten Kürbis Russlands gezüchtet, der fast 600 kg wiegt. Dies berichtet der Pressedienst der Regierung des Moskauer Gebiets. Die Vermessung der Frucht fand im Rahmen des Melonenfestivals "Agrobattle - 2023" statt. Am Ende des Wettbewerbs schenkte der Gewinner seinen Kürbis allen Gästen der Veranstaltung.

Grösster Kürbis Russlands

Sonntag, 23. Juli 2023

Hühnereier-Dumping

Lettland leidet unter dem Dumping von Hühnereiern aus der Ukraine, da die Ukraine nicht den strengen EU-Vorschriften unterliegt. Folglich sind die Produktionskosten für ukrainische Eier viel niedriger, weshalb sie den europäischen Markt erobern. Seit Februar 2022 hat sich die Menge der Hühnereier aus der Ukraine, die auf den lettischen Markt gelangen, monatlich verzehnfacht. Polen und offensichtlich auch andere EU-Länder stehen vor einem ähnlichen Problem.

Samstag, 15. April 2023

Russische Zuckerunabhängigkeit

Die Russische Föderation ist bei Zucker völlig autark und vor Schwankungen der Weltmarktpreise geschützt. Seit Anfang April sind die Weltmarktpreise für Zucker um ein Viertel gestiegen und haben ein 11-Jahres-Hoch erreicht.

Donnerstag, 13. April 2023

Exporte russischer Agrarerzeugnisse

Russland lieferte im Jahr 2022 landwirtschaftliche Erzeugnisse im Gesamtwert von 41,6 Mrd. $ (+12,2 % gegenüber 2021) in 160 Länder. An erster Stelle der Importeure russischer Agrarerzeugnisse steht China (5,1 Mrd. USD), gefolgt von der Türkei (5,1 Mrd. USD). Es folgen Kasachstan (3,4 Mrd. USD), Weißrussland (2,8 Mrd. USD) und die Republik Korea (2,3 Mrd. USD).

Mittwoch, 29. März 2023

Entwicklungsstrategie für Bio-Produktion

Das russische Landwirtschaftsministerium hat eine Entwicklungsstrategie für die Bio-Produktion bis 2030 entwickelt und zur öffentlichen Diskussion gestellt. Diese sieht eine drastische Steigerung der Produktion und des Verbrauchs der Bio-Produkte vorsieht, d.h. Produkte, die ohne den Einsatz chemischer Industrieerzeugnisse, ohne Mineraldünger, Herbizide und Pestizide hergestellt werden.
Dem Dokument zufolge soll die Produktion von Bioprodukten im Basisszenario um fast das 13-fache steigen - von 9,1 Milliarden Rubel im Jahr 2021 auf 114,5 Milliarden Rubel im Jahr 2030. Der Verbrauch von Bioprodukten soll von 24,4 Mrd. RUB im Jahr 2021 auf 149,8 Mrd. RUB steigen (mehr als das Sechsfache). Es wird auch davon ausgegangen, dass der Export von Bioprodukten um das 7,5-fache steigen soll: von 3,7 Mrd. RUB im Jahr 2021 auf 27,8 Mrd. RUB im Jahr 2030. Um diese Ziele zu erreichen, muss die Fläche, auf der die Technologie des ökologischen Landbaus angewendet wird, um das 6,5-fache vergrößert werden - von 655,5 Tausend Hektar auf 4292 Tausend Hektar.

Montag, 27. März 2023

Immer mehr Lein aus Russland

Russland steigert die Produktion und die Ausfuhren von Leinsamen und Leinöl: Im Jahr 2022 nahmen die Ausfuhren von Ölsaatenflachs physisch um 46 % und monetär um ein Drittel zu, während die Lieferungen von Leinöl um 31 % bzw. 36 % stiegen. China ist der größte Abnehmer von Öllein - im vergangenen Jahr entfiel mehr als die Hälfte der russischen Lieferungen auf China, das seine Käufe um 49 % steigerte. Die Türkei steigerte ihre Käufe um 44 %. Zu den führenden Importeuren gehören auch die traditionellen Abnehmer von russischem Flachs - Belgien, Lettland und Polen.

Freitag, 28. Oktober 2022

Russische Düngemittel blockiert

Etwa 300.000 Tonnen russischer Düngemittel bleiben blockiert, vor allem in Lagern in Lettland (80 Prozent), aber auch in Estland, Belgien und den Niederlanden, deren Behörden die Lieferung im Rahmen des UN-Welternährungsprogramms nicht zulassen, so das russische Außenministerium:
"Die Amerikaner und Europäer bestrafen im Wesentlichen Länder in Afrika, Asien und Lateinamerika, indem sie verhindern, dass russische Agrarprodukte und Düngemittel auf die Weltmärkte gelangen."

Mittwoch, 21. September 2022

Exporte agroindustrieller Erzeugnisse

Zum September dieses Jahres steigerte Russland die Ausfuhren von agroindustriellen Erzeugnissen um 17 % gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Ausfuhren von Öl- und Fetterzeugnissen stiegen um 29 %, die von Fleisch- und Milcherzeugnissen um mehr als 20 %. Die Lieferungen in die Türkei stiegen um fast 30 %, nach China um 27 %, und nach Indien um mehr als das Doppelte.

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