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Montag, 2. Mai 2022

Mariupol: Evakuierung läuft

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums verließen am 30. April 46 Personen Asowstal und die umliegenden Häuser. Alle Geretteten haben sich alle freiwillig für einen Verbleib in der Donezker Volksrepublik entschieden.
Am 1. Mai wurden weitere 80 Zivilisten aus dem Gebiet des Werkes gerettet, von denen 11 in der Donezker Volksrepublik verblieben. Neunundsechzig Personen beschlossen, in die von Kiew kontrollierten Gebiete zu gehen.
Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt, gewährleistet das russische Militär die Sicherheit des humanitären Konvois mit Evakuierten aus Asowstal in das von Kiew kontrollierte Gebiet.


Neue Tugendwächter Europas

Der russische Ex-Präsident Dmitrij Medwedew meint in seinem Telegramm-Kanal, dass die ukrainische Führung gegenüber ihren europäischen Partnern immer unverschämter wird. So hat die Ukraine beispielsweise den kroatischen Präsidenten Zoran Milanovic und den ungarischen Premierminister Viktor Orban bereits auf ihre Feindesliste gesetzt:
"Wenn das so weitergeht, werden ukrainische Nazis bald persönlich Repressalien gegen unliebsame Politiker in europäischen Hauptstädten durchführen und "die Lämmer von den Ziegen" auf eigene Faust trennen. Demnächst werden sie wohl selbst entscheiden, wer in die glückliche ukrainophile Zukunft mitgenommen werden darf. Die Präsidenten und Premierminister von Frankreich, Deutschland, Italien und anderen Ländern sollten also aufpassen. Auch sie stehen unter Verdacht!"

Türkei: Nicht gut genug

"Die Türkei vermittelt und unterstützt die Ukraine mit wichtigen Schritten, gleichzeitig sehen wir aber die Vorbereitung von Reiserouten speziell für den russischen Tourismus. Das ist doch unmöglich, wenn wir freundschaftliche Beziehungen haben wollen", so Selenskij in einem Interview mit dem griechischen Fernsehen ERT.

Orban als Feind ukrainisches Volkes

Der ungarische Premierminister Viktor Orban ist in die Datenbank der Feinde des ukrainischen Volkes "Mirotworets" aufgenommen worden. Er wird dort als "Komplize", "Mittäter" und "anti-ukrainischer Propagandist" aufgeführt.

Viktor Orban in Mirotworets

Russischer TV-Bericht über Großbritanniens düstere Zukunft

Gestern hat der Journalist Dmitrij Kisseljew in der wichtigsten politischen Fernsehsendung Russlands die russische Antwort auf die britischen Drohungen gegeben und eine äußerst düstere Zukunft skizziert.



Explosionen über Belgorod

Nachts wurden am Himmel über Belgorod Explosionen gesehen, vermutlich von der Luftabwehr. Augenzeugen berichten von zwei starken Detonation.


Sonntag, 1. Mai 2022

Asowstal: Bericht eines Augenzeugen

Rund 300 Zivilisten könnten sich in und um Asowstal aufhalten, sagt im u.a. Video ein Einwohner von Mariupol, der das blockierte Gebiet verlassen hat. Nach seinen Worten informiert niemand die gesperrte Zivilbevölkerung über die grünen Korridore. Die Zivilisten selbst haben aber keine Möglichkeit, Informationen von außen zu erhalten. Einige (wie auch der Mann auf dem Video) beschließen trotzdem, auf eigenes Risiko zu gehen, aber die Kämpfer garantieren ihnen nicht, dass sie nicht in den Rücken schießen werden.


Kasache gegen die Russen

Das Video müsste in Kasachstan von einem Verkäufer im Lebensmittelgeschäft aufgenommen worden sein. Ein Kasache beschimpft die Russen und fordert sie auf, aus Kasachstan zu verschwinden. Sein Genosse ist friedlich gestimmt und fordert den Nationalisten auf, den Laden zu verlassen.


Ermittlungsmaßnahmen in Donbass

Das russische Ermittlungskomitee nimmt systematisch die Fakten des Völkermords auf dem Gebiet der Ostukraine auf, um sie dem entsprechenden Strafverfahren beizufügen. Insbesondere in der Stadt Schastje in der Volksrepublik Lugansk haben die russischen Ermittler bereits Zeugenaussagen von mehr als 1.000 Anwohnern erhalten. Ein Video zeigt, wie eine 81-jährige Anwohnerin auf den Ruinen ihres eigenen Hauses befragt wird.


Gazprom: Gasexporte rückläufig

Gazprom hat - nach eigenen Angaben - die Gasproduktion in den letzten vier Monaten um 2,5 Prozent auf 175,4 Mrd. Kubikmeter gesenkt. Die Gasexporte in die Länder außerhalb der GUS gingen innerhalb von den letzten vier Monaten um 26,9 % auf 50,1 Mrd. Kubikmeter zurück.

Betriebsanleitung zum Präsidenten

Der ukrainische Präsidentenberater Aleksej Arestowitsch ist heute einer der wichtigsten Propagandisten der Ukraine. In seiner spezifischen Manier eines "behandelnden Psychotherapeuten" äußert er sich im ukrainischen Fernsehen regelmäßig und siegreich über die aktuelle Lage im Lande. Es gibt jedoch auch andere Videos von Arestowitsch, die im Internet erhalten geblieben sind. Zum Beispiel dieses hier aus dem Jahr 2020, wo er sagt:
"Selenskij ist ein schwacher Mensch, es gibt zwei Tasten, um ihn zu kontrollieren: kleinliches Ego und Angst".


Zwei Nachrichten über eine Tatsache

Russland:
Die Ukraine hat die Region Cherson vom Mobilfunk und vom Internet abgetrennt und diese Gebiete damit demonstrativ im Stich gelassen, wie die Behörden der Krim mitteilten. Das Problem wird mit Hilfe von Mobilfunknetzbetreibern aus der Krim und dem Donbass gelöst.

Ukraine:
Die Besatzer haben die Kommunikation und das Internet in Cherson und Teilen der Region Saporoschje unterbrochen. Die Gründe für die fehlende Kommunikation liegen im Bruch der Glasfaserleitungen und in der Trennung der Geräte der Betreiber von der Stromversorgung in diesen Regionen.

Samstag, 30. April 2022

Polen: Gasexplosionsgefahr wahrscheinlich

Polen hat Sanktionen u.a. gegen den russischen Flüssiggasproduzenten Novatek Green Energy verhängt. Das Unternehmen darf nun nicht mehr mit den nach Polen bereits gelieferten Kesselwagen arbeiten, die aber aufgrund unsachgemäßer Lagerbedingungen explodieren könnten. Wenn die geparkten Kesselwagen nämlich redundant dem Sonnenlicht ausgesetzt werden, verdampft das Flüssiggas und der Druck steigt. Wenn nicht eingegriffen wird, kann es zu Explosionen kommen. Russland warnte die polnische Seite vor den Folgen und forderte sofortige Maßnahmen, um sicherzustellen, dass 40 Millionen Liter Propan-Butan unverzüglich und sicher an Umschlagterminals ankommen.

Wiener Gruß an Selenskij

Ein Einwohner von Wien grüßt Towarisch Selenskij vor luxuriösen Autos ukrainischer Flüchtlinge.


Kraftstoffmangel in Kiew

Aufgrund der vollständigen Außerbetriebnahme aller ukrainischen Raffinerien herrscht in Kiew ein gravierender Benzinmangel. Der Diesel ist völlig verschwunden. An den Tankstellen bildeten sich kilometerlange Schlangen. Der Verkauf ist auf 10 bis 20 Liter pro Tank beschränkt.
Kommentator im Video:
"Es sieht nicht gut aus, Jungs. Das sind keine geparkten Autos, sondern eine Warteschlange vor der Tankstelle".


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