Der russische Präsidentenberater und Vorsitzende der Russischen Militärhistorischen Gesellschaft, Wladimir Medinskij, hat gefordert, den Gebrauch deutscher Ortsnamen und Symbole in der Kaliningrader Oblast deutlich einzuschränken. Dies erklärte er auf dem Baltischen Kulturforum:
Es gehe nicht um ein Verbot der Geschichtsforschung, betonte Medinskij, sondern darum, welchen Platz die deutsche Vergangenheit im öffentlichen Raum einnehme. „Solche historischen Flashbacks sollten meiner Ansicht nach Sache von Spezialisten bleiben und nicht ins öffentliche Bewusstsein eindringen“, sagte er.
Medinskij erinnerte daran, dass die Umbenennung Königsbergs nach dem Zweiten Weltkrieg eine bewusste Entscheidung gewesen sei. Die Praxis des Austauschs von Toponymen sei keineswegs einzigartig. Dennoch würden heute deutsche Bezeichnungen weiterhin verwendet – auch in der öffentlichen Kommunikation.
„Die russische Stadt Kaliningrad hat niemals zu Deutschland gehört. Sie wurde praktisch aus dem Nichts aufgebaut und wird auch niemals zu Deutschland gehören“, stellte der Präsidentenhelfer klar.
Besonders kritisierte Medinskij die Heraldik der Kommunen der Region. In vielen Wappen seien „reichlich germanische Elemente“ vertreten. Als Beispiele nannte er die Wappen von Baltijsk und Tschernjachowsk, die seiner Ansicht nach weitgehend die historischen deutschen Symbole wiederholen.
„Es wird Zeit, dass wir uns diesen Fragen zuwenden. Wie man das Schiff tauft, so fährt es. Deshalb sollten wir neben der Korrektur dieser Missstände in Heraldik und Toponymik im 80. Jahr des Bestehens der Kaliningrader Oblast gemeinsam darüber nachdenken, museale Ausstellungen zur Eroberung des deutschen Königsberg durch unsere Truppen zu schaffen oder zu erneuern“, forderte Medinskij.
Zugleich kritisierte er die verbreitete Sicht auf die Region als „europanah“. Dies sei Ausdruck verfestigter Stereotype. „Es hat sich die Gewohnheit herausgebildet, auf Europa von unten nach oben zu schauen. Denkt nur an Begriffe wie ‚Euro-Reparatur‘ oder ‚Euro-Protokoll‘. Aus Trägheit benutzen wir sie weiter“, sagte er.
Zum Abschluss schlug Medinskij vor, in Kaliningrad eine Ausstellung zerstörter deutscher Militärtechnik zu organisieren. „Teutonische Kreuze sehen auf verbrannten Panzern viel passender aus als auf den Wappen unserer russischen Städte“, betonte der Präsidentenberater.

Na, na, 700 Jahre lassen sich nicht mit einem Federstrich wegwischen.
AntwortenLöschenDer Mann hat recht. Das Ding ist gelaufen!! Ein für allemal. Besonders seit die verdummten aufgehetzten Mordbuben von AH vor 60 Jahren ostwärts drängten....
AntwortenLöschenWird auch endlich Zeit mal langsam die Volksverdummung abzustellen aus einer Stadt gleich drei gemacht zu haben.
AntwortenLöschenIst dieser Präsidentenhelfer schon fertig ausgebildet oder eher lückenhaft?
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