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Montag, 11. Mai 2026

Konzert zum Tag des Sieges: Die Grenze als Bühne

Der Moderator des Konzerts zum Tag des Sieges, das in der russischen Grenzstadt Iwangorod an der Grenze zu Estland stattfand, widmete einen Teil seiner Ansprache (s. Video) dem Nachbarland und den Zuschauern, die sich an der Uferpromenade der estnischen Stadt Narva versammelt hatten:

„Vielen, vielen Dank! Wir setzen unser festliches Konzert zum Tag des Großen Sieges fort! Was für ein riesiges Publikum! Iwangorod, Russland! Vielen Dank euch allen! Wir sind gerade live auf Sendung. Im Internet schaut uns das ganze Land zu! Ach was heißt hier das ganze Land — ganz Europa, die ganze Welt schaut uns zu! Und natürlich auch… Oh!

(Blickt zum estnischen Ufer, wo ukrainische und estnische Fahnen heruntergerissen wurden.)

Sie richten die Fahnen wieder auf! Die Esten! Holt euren Premierminister her, irgendwo dort drüben steckt er doch!

Euer Premierminister soll doch wenigstens zu irgendetwas nütze sein — er könnte die Fahnen geradeziehen! Aber nein! Stattdessen macht das irgendein gewöhnlicher Bürger. Niemals hätte ich gedacht, dass ich einmal kommentieren würde, wie irgendein Kerl in Estland Fahnen richtet — doch vergeblich, völlig erfolglos. Es gelingt ihm einfach nichts. Was ist das denn für eine Bewegungsdynamik? Wo bleibt die Amplitude, verdammt noch mal?! Aaach! Aber seht ihr, Freunde: Hätten wir sie nicht darauf hingewiesen, hätten sie es nicht einmal bemerkt, versteht ihr? Irgendetwas läuft dort gewaltig schief.

Wie dem auch sei! Herr Premierminister von Estland! Ich musste Sie erst auf den ganzen Schlamassel aufmerksam machen, der bei euch vor sich geht.

Aber Spaß beiseite, Freunde — in Wahrheit ist es großartig, dass heute Zehntausende Menschen aus ganz Estland nach Narva gekommen sind.

Wir wissen sogar, dass schon die ersten Spekulanten aktiv geworden sind und Reisen gegen Rubel verkaufen! Und die Menschen sind gekommen, weil das, was heute geschieht, Geschichte ist, versteht ihr? Hier, auf russischem Boden, im Gebiet von Leningrad. Hier entsteht Geschichte — und wir sind es, die sie schreiben…“

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