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Freitag, 30. September 2022

Putin unterbricht Stoltenberg

In den sozialen Medien Russlands ist ein Video aufgetaucht, das zeigt, wie der Regisseur der Deutschen Welle während der NATO-Rede Stoltenbergs wohl versehentlich zu Putins Rede auf dem Roten Platz umschaltet. In diesem Moment sprach Putin gerade die Worte: "Der Sieg wird unser sein!"


Russisches Generalkonsulat in New York mit roter Farbe besprüht

In New York besprühten unbekannte Täter das russische Generalkonsulat mit roter Farbe.



Selenskij: Keine Verhandlungen mit Putin

Putin schlug heute vor, dass Kiew Verhandlungen mit Russland aufnehmen bzw. fortsetzen sollte. Die Antwort von Selenskij kam schnell: Die Ukraine würde keine Gespräche mit Russland führen, solange Putin Präsident ist.

Moskau: Beitrittsverträge unterzeichnet

Putin und die Chefs von Donezk (Denis Puschilin), Lugansk (Leonid Pasetschnik), Saporoschje (Jewgenij Balitskij) und Cherson (Wladimir Saldo) unterzeichneten soeben Verträge über den Beitritt dieser Regionen zu Russland.

30.09.22: Kreml-Briefing

Das Wesentliche aus dem Briefing des Kremlsprechers Dmitrij Peskow am 30. September 2022:

China: Strategischer Inhalt militärischer Zusammenarbeit mit Russland

China beabsichtigt, sich um den Ausbau der militärischen Zusammenarbeit mit Russland zu bemühen und diese mit neuen strategischen Inhalten zu füllen, so der Sprecher des chinesischen Verteidigungsministeriums Tan Kefei am Donnerstag beim regelmäßigen Briefing:
"China und Russland kämpften gemeinsam gegen Hegemonismus und Machtpolitik und verteidigen die internationale Ordnung und Gerechtigkeit. In diesem Jahr haben die beiden Länder eine weitere gemeinsame Luftpatrouille durchgeführt. Die chinesische Volksbefreiungsarmee hat an der russischen Übung Wostok 2022 und den Internationalen Armeespielen teilgenommen."
Der Sprecher des chinesischen Verteidigungsministeriums wies darauf hin, dass China beabsichtigt, die strategischen Kontakte zwischen den Streitkräften beider Länder zu vertiefen, die Zusammenarbeit in allen Bereichen weiter auszubauen, die bilateralen Beziehungen mit neuen strategischen Inhalten zu füllen und sich aktiv für die Aufrechterhaltung des internationalen und regionalen Friedens und der Stabilität einzusetzen.

Konzert vor dem Moskauer Kreml

Auf den Plätzen vor dem Moskauer Kreml werden die letzten Vorbereitungen für ein Konzert zur Unterstützung der Ergebnisse der Referenden getroffen.


Nord-Stream-Vorfall: Westliche Spur gefunden

Der russische Auslandsgeheimdienst hat laut seinem Chef Sergej Naryschkin eine "westliche Spur" im Zusammenhang mit dem Nord-Stream-Vorfall gefunden:
"Wir haben bereits einiges Material, das auf eine westliche Spur bei der Organisation und Ausführung dieses Terroranschlags hinweist. Meiner Meinung nach tut der Westen alles, um die wahren Täter und Organisatoren dieses internationalen Terroranschlags zu verbergen."

Angriff auf einen Fahrzeugkonvoi

23 Tote und 34 Verletzte bei einem ukrainischen Angriff auf einen Fahrzeugkonvoi bei der Flicht ins russisch kontrollierte Gebiet der Region Saporoschje.

Angriff auf einen Fahrzeugkonvoi

Angriff auf einen Fahrzeugkonvoi

Angriff auf einen Fahrzeugkonvoi

Gaslieferungen nach China

Gazprom nimmt Gaslieferungen nach China wieder auf. Die planmäßigen präventiven Wartungsarbeiten an der Gaspipeline Power of Siberia sind abgeschlossen.

Dekrete über unabhängige Gebiete

Putin hat Dekrete zur Anerkennung der Regionen Cherson und Saporoschje als unabhängige Gebiete unterzeichnet.

Flugzeug mit einem Bugschaden gelandet

Ein Flugzeug mit einem Bugschaden ist auf dem Flughafen Scheremetjewo gelandet. Sie flog von Taschkent nach Moskau. Angeblich stürzte ein Vogel während des Fluges in das Flugzeug.

Flugzeug mit Bugschaden

Donnerstag, 29. September 2022

Telefonat zwischen Putin und Erdogan

Die Türkei hat erneut ihre Hilfe bei der Wiederaufnahme eines Dialogs zwischen Russland und der Ukraine angeboten. Dies hat Recep Tayyip Erdogan im Telefongespräch mit Wladimir Putin erklärt:
"Tayyip Erdogan rief den russischen Staatschef auf, den Verhandlungen eine weitere Chance zu geben, und bekundete die Bereitschaft Ankaras, eine Vermittlerrolle in dem Prozess zu übernehmen", so das türkische Präsidialamt.
Der Kreml berichtete seinerseits ebenfalls über das Telefongespräch zwischen den Staatschefs:
"Wladimir Putin bedankte sich bei Recep Tayyip Erdogan für seinen Beitrag zum Abschluss von Getreidevereinbarungen und russische Lebensmittelexporte", heißt es in der Pressemitteilung.

Turkish Stream: Exportlizenz entzogen

Neue EU-Sanktionen haben dazu geführt, dass dem Betreiber von Turkish Stream, der russisches Gas durch das Schwarze Meer in die Türkei und nach Europa transportiert, vorzeitig die Exportlizenz entzogen wurde, wie das Unternehmen selbst mitteilt. Der Betreiber der Pipeline ist in den Niederlanden registriert, so dass er nun keine Waren und Dienstleistungen für den Einsatz in Russland mehr liefern und die Pipeline auch nicht mehr warten darf. Die Gaslieferungen durch Turkish Stream seien jedoch nicht beeinträchtigt, versichert das Unternehmen und erklärt, es habe bereits einen Antrag auf Erneuerung der Lizenz gestellt, da diese für die europäische Energiesicherheit wichtig ist.

Putin über Probleme der Teilmobilisierung

  • Nur die Bürger aus der Reserve werden mobilisiert, insbesondere diejenigen, die über gefragte Fähigkeiten und Erfahrungen verfügen.
  •  Mobilisierte Personen müssen eine zusätzliche Ausbildung absolvieren.
  •  Die Teilmobilisierung wirft viele Fragen auf. Alle Fehler sind zu korrigieren und in Zukunft zu vermeiden.
  •  Alle Fehler, die bei der Mobilisierung bis jetzt gemacht wurden, müssen korrigiert werden, und diejenigen, die nicht ordnungsgemäß eingezogen wurden, müssen nach Hause zurückgeschickt werden.
  •  Es ist wichtig, alle Mobilisierungsfehler ohne Aufhebens, ruhig, aber schnell, ausführlich und gründlich zu behandeln.
  •  Die Generalstaatsanwaltschaft der Russischen Föderation sollte unverzüglich auf Unregelmäßigkeiten bei der Mobilisierung reagieren.
  •  Die Fälle, in denen Ärzte bei der Mobilisierung als motorisierte Schützen eingesetzt werden und Freiwilligen die Mobilisierung verweigert wird, sind ungeheuerlich.
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