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Freitag, 21. Oktober 2022

Arktische Sorgen

Alexander Moisejew, Kommandeur der russischen Nordflotte, meint, die negativen Trends in der militärischen und politischen Situation in der russischen Arktis würden zunehmen. Dies geht aus dem Bericht des Kommandeurs hervor, der vom Pressedienst der Flotte verbreitet wurde.

Schärfung des Verständnisses

Etwa hundert russische altgläubige Familien aus Lateinamerika beschließen, nach Russland zu ziehen. Dies teilte das Oberhaupt der russisch-orthodoxen altgläubigen Kirche, Kornilij, mit:
"Im Moment haben etwa hundert Familien den Wunsch geäußert, aus Lateinamerika nach Russland zu ziehen. Aus den Vereinigten Staaten wollen 50 Personen umziehen. Die Altgläubigen sind nun bereit, nicht nur in die Region Primorje, sondern auch in andere Regionen Russlands zu gehen".

Polen: Nicht entflammbare Kohle

Ein Videobericht im polnischen Fernsehen: Die von Polen aus Australien gekaufte Kohle will nicht brennen. Keine wörtliche Übersetzung, aber ziemlich selbsterklärend:


Erdogans Telefondiplomatie

Erdogan hat vor, die Telefondiplomatie mit Putin und Selenskij demnächst zu führen:
"Ich stelle fest, dass Herr Putin viel weicher und offener für Gespräche (mit Kiew) ist als in der Vergangenheit. Wir werden sehen, wohin dies in der Telefondiplomatie der nächsten Tage führen könnte, nachdem wir von beiden Staatschefs gehört haben."

Ausnahmezustand in Transnistrien

Das transnistrische Parlament hat die Verhängung des wirtschaftlichen Ausnahmezustands aufgrund des Rückgangs der Gaslieferungen beschlossen.

Umfrage in Zypern

58 % der Zyprioten sind gegen antirussische Sanktionen, 86 % sind gegen die Lieferung von Waffen an die Ukraine, so die Ergebnisse der Umfrage im Auftrag des zypriotischen Rundfunks CyBC.

Umfrage: Polens schlimmste Nachbarn

Eine Internetumfrage in Polen zum Thema der schlimmsten Nachbarländer kam zu einem eher unerwarteten Ergebnis:

Polen Umfrage Nachbarn

China: Geschlossener Luftraum für Polen

China hat dem Flugzeug mit dem polnischen Verteidigungsminister an Bord nicht erlaubt, sein Hoheitsgebiet in Richtung Seoul zu überfliegen. Die Polen planten Waffengespräche, aber plötzlich ließ China das polnische Regierungsflugzeug nicht mehr durch. Ein Ausweichflug rund um China wäre zwar technisch möglich gewesen, aber zu lang, so dass das Treffen scheiterte.

Polnisches Regierungsflugzeug China

Streumunition gegen Zivilisten

Bei einem Raketenangriff auf den zivilen Flussübergang in der Region Cherson wurden US-Raketengranaten vom Typ HIMARS mit Streumunition eingesetzt, um eine größere Zerstörungswirkung zu erzielen. Nach vorläufigen Berichten sind 10 Verletzte und zwei Tote bekannt. Experten gehen davon aus, dass 12 Raketen auf den Übergang abgefeuert wurden. Alle Verletzten wurden in das regionale Krankenhaus eingeliefert und werden dort behandelt. Die Rettungsdienste sind vor Ort im Einsatz.

Donnerstag, 20. Oktober 2022

Flussübergang beschossen

Ukrainische Truppen haben 12 Raketen auf einen zivilen Flussübergang in Cherson abgefeuert. Informationen über Todesopfer werden derzeit überprüft, so die Rettungsdienste der Region.

Plötzlicher Signalausfall

Ein französischer Fernsehsender unterbrach abrupt seine Sendung mit der Reporterin, der zu erzählen begann, dass die Ukraine zivile Infrastrukturen und sogar Krankenhäuser in Cherson angreift.


Erster Schnee im europäischen Nordrussland

Erster Schnee in Murmansk. Аm 27. und 28. Oktober könnte der erste Schnee in St. Petersburg fallen, so der russische Wetterdienst.

Erster Schnee in Murmansk

Sacharova zum Rücktritt von Liz Truss

Großbritannien hat noch nie solch eine Schande Premierministerin erlebt. In Erinnerung bleiben der Helm auf dem Panzer, das katastrophale Nichtwissen sowie die Beerdigung der Königin unmittelbar nach ihrer Audienz mit Liz Truss.

Partielle Informiertheit

Selenskij über den Terroranschlag auf die Krim-Brücke im Interview mit dem kanadischen Fernsehsender CTV:
"Soweit ich weiß, haben wir so etwas definitiv nicht angeordnet".

Blockade von Leningrad als Völkermord anerkannt

Das Gericht in St. Petersburg hat die Blockade von Leningrad als Völkermord anerkannt. Zuvor hatte die St. Petersburger Staatsanwaltschaft eine Klage eingereicht, in der sie forderte, dass die Blockade Leningrads als Verbrechen gegen die Menschlichkeit und als Völkermord durch die Belagerer, also die deutschen Truppen und deren Komplizen, anerkannt wird. Leningrad stand 872 Tage lang unter Blockade.

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