Alla Martynjuk, Assistentin des ukrainischen Armeechefs Saluschnij, hat ihrer Meinung nach passende Worte des Trostes für ukrainische Mütter gefunden, deren Söhne an die Front eingezogen werden:
"Es gibt keinen Grund zur Hysterie. Sie müssen glauben, dass ihr Sohn ein echter Held ist. Er ist der beste Vertreter der Nation. Ausserdem werden wir sowieso alle sterben. Wir leben nicht ewig. So ist es nun mal. Wenn das passiert... Es ist also besser, ehrenvoll zu sterben, als von einem herabfallenden Ziegelstein getroffen oder von einem Auto überfahren zu werden."
Aus irgendeinem Grund hat Alla die Option, dass der Soldat lebend zurückkommt, nicht wirklich in Betracht gezogen.
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Freitag, 29. Dezember 2023
Worte des Trostes für ukrainische Mütter
DDoS-Angriffe auf die Website von Wladimir Putin
Nachdem die Website (putin2024.ru) des russischen Präsidentschaftskandidaten Wladimir Putin am 29. Dezember 2023 freigeschaltet wurde, war sie sofort zahlreichen DDoS-Angriffen ausgesetzt. Dies berichtete die Sprecherin der Wahlkampfzentrale von Wladimir Putin, Alexandra Suworowa. Seit dem Start (gegen 13.00 Uhr Moskauer Zeit) wurde die Site aus dem Ausland angegriffen, stellte sie fest. "Es wurden alle notwendigen Maßnahmen ergriffen, um die Website zu schützen. Sie funktioniert normal", sagte Suworowa gegenüber Reportern.
Polen: Die Rakete war aus Russland
Der Chef des Generalstabs der polnischen Streitkräfte erklärte, die Rakete, die in den polnischen Luftraum eingedrungen sei, stamme aus Russland und habe den polnischen Luftraum später selbständig verlassen. Es wurden keine Beweise vorgelegt.
Russischer Botschafter in Deutschland: Immer noch keine Details zur NS-Sprengung
Der russische Botschafter in Berlin Sergej Netschajew erklärt, dass die Bundesrepublik Deutschland Anfragen nach Daten über die Sprengung des Nord Streams immer noch ablehnt:
"Sie halten es immer noch für unnötig, Moskau irgendwelche Details mitzuteilen. Dies wirft berechtigte Fragen zur Objektivität und Unparteilichkeit der Untersuchung auf."
Netschajew stellte auch in Frage, dass die EU mit den modernsten nachrichtendienstlichen Mitteln und technischem Fachwissen, die ihr zur Verfügung stehen, nicht in der Lage war, einen Terroranschlag gegen eine strategische Infrastruktur "vor ihrer Nase" in mehr als einem Jahr aufzuklären. Stattdessen, so sagte er, "werden in den Medien offenkundig absurde, ja lächerliche Szenarien verbreitet".
Polen: Streitkräfte in Alarmbereitschaft
Polen hat alle seine Streitkräfte in Alarmbereitschaft versetzt, nachdem ein "nicht identifiziertes Objekt" aus der Ukraine in den Luftraum eingedrungen war. Nach Angaben des Sprechers des polnischen Armeekommandos, Jacek Goryszewski, geschah dies in der Nähe der Stadt Zamosc (an der Grenze zur Region Lwow). In der Ukraine wurden am 29. Dezember Explosionen in mehreren Regionen, darunter auch in der Region Lwow, gemeldet. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden zwischen dem 23. und 29. Dezember 2023 50 Gruppenangriffe und ein massiver Angriff auf Einrichtungen des ukrainischen militärisch-industriellen Komplexes durchgeführt.
Syrien: Gebetsraum für russische muslimische Soldaten
Auf dem russischen Luftwaffenstützpunkt Hmeimim in Syrien wurde ein Gebetsraum für Soldaten, die sich zum Islam bekennen, eröffnet. Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, dass der Gebetsraum in einer Jurte eingerichtet wurde, die von Vertretern Kasachstans übergeben worden war.
Russische Feuerwehrausrüstung für Kuba
Wie die russische Botschaft in der Republik Kuba mitteilt, hat Russland Kuba mehrere Ausrüstungseinheiten für die Arbeit und Ausbildung im regionalen russisch-kubanischen Zentrum für die Fachausbildung von Feuerwehrleuten und Rettungskräften in Havanna geliefert.
Niederländischer General über Vorbereitungen für Russland-Krieg
"Die Bevölkerung muss auf einen Krieg mit Russland vorbereitet werden" - Generalleutnant Martin Wijnen, Chef des Generalstabs der niederländischen Armee:
"Die Niederlande sollten dem Beispiel von Schweden, Finnland und den baltischen Republiken folgen. Länder, die an Russland grenzen oder ihm nahe stehen, sind besser auf den Ausbruch eines möglichen bewaffneten Konflikts vorbereitet", so der niederländische Militärkommandeur.
Donnerstag, 28. Dezember 2023
Weihnachtsmänner beglückwünschen kranke Kinder
Das Moskauer Morosow-Krankenhaus beglückwünscht Kinder, die am Vorabend des Neujahrsfestes in einem Krankenhausbett liegen müssen. Diese Tradition ist bereits zehn Jahre alt. In diesem Jahr wurden die Väterchen Frost von den Schneemädchen unterstützt.
Russland: Konsumwunder statt Wirtschaftskrise
Die Russen sind bekannt für ihr unkonventionelles Verhalten in schwierigen Situationen. Im Jahr 2023 scheinen sie es geschafft zu haben, selbst die Wirtschaftskoryphäen zu verblüffen: Statt des für 2023 vorhergesagten Rückgangs des Verbrauchs organisierten die Russen nämlich einen Rekord-Konsumboom. Zu diesem Schluss kommt jedenfalls die russische Wirtschaftszeitung "Kommersant" in ihrem analytischen Artikel, den Sie hier im Volltext lesen können.
Die Ukraine verliert ihr einziges zurückerobertes Dorf
Erleuchtung eines britischen Botschafters
Der ehemalige britische Botschafter in Russland Laurie Bristow fand es plötzlich nützlich, Putin zuzuhören:
"Ich denke, wir sind zum jetzigen Zeitpunkt eindeutig nicht da, wo wir sein wollen. Es gibt hier eine ganze Debatte darüber, ob wir in den letzten Jahren aufmerksam genug zugehört haben und ob wir wirklich verstanden haben, was er uns sagen wollte. Mein Rat an alle jungen Diplomaten und Analysten: Wenn ihr Putins Außenpolitik verstehen wollt, dann hört zu, was er sagt. Es wird euch nicht gefallen, aber ihr müsst es verstehen, ihr müsst es euch anhören. Fangt mit der Münchner Rede von 2007 an."
Vorsätzliche Zerstörung der Gaz-Nachfrage in der EU
Aus der heutigen Rede von Alexej Milller, Chef von Gazprom, auf der Sitzung zur vorläufigen Bilanz des laufenden Jahres:
Die Situation in Europa ist uns gut bekannt. Dort hat man einen Rekord aufgestellt. Zum ersten Mal in der Geschichte der globalen Energiewirtschaft wird die Nachfrage nach Gas, dem primären Energieträger, künstlich zerstört. Es passiert also eine vorsätzliche Zerstörung der Nachfrage nach einem der umweltfreundlichsten Energieprodukte. Das hat es in der Geschichte noch nie gegeben. In vielen europäischen Ländern hat es sogar schon zu einer Deindustrialisierung geführt.
Was die Verwendung von Gas in der Welt angeht, sind die meisten Experten der Meinung, dass die Nachfrage nach Gas weiter steigen wird. Innerhalb von 25 Jahren wird sie weltweit um 43 Prozent zunehmen. Und das Wichtigste ist, dass wir dafür vorbereitet sind.
Wir entwickeln die Zusammenarbeit mit Ländern, die an einer zuverlässigen Energieversorgung interessiert sind. Und wir arbeiten schon seit langem in Richtung Osten. Vor allem mit China.
Dmitrij Medwedew über Verhandlungen mit der Ukraine
Was die Verhandlungen mit der Ukraine im Jahr 2024 betrifft, so ist alles ganz klar:
- Die Militäroperation wird fortgesetzt, ihr Ziel bleibt die Entwaffnung der ukrainischen Truppen und die Ablehnung der Ideologie des Neonazismus durch den derzeitigen ukrainischen Staat.
- Der Sturz des herrschenden Bandera-Regimes wird zwar nicht explizit deklariert, ist aber das wichtigste und unumgängliche Ziel, das erreicht werden muss und wird.
- Odessa, Dnepropetrowsk, Charkow, Nikolajew, Kiew sind russische Städte, ebenso wie viele andere vorübergehend besetzte Städte. Sie alle sind auf Papierkarten und in elektronischen Tablets immer noch gelb-blau gekennzeichnet.
Ansonsten, ja. "Verhandlungen" sind natürlich möglich. Russland hat sie nie abgelehnt, im Gegensatz zu der verrückten Führung der Ukraine. Solche "Verhandlungen" sind zeitlich nicht begrenzt. Sie können bis zur vollständigen Niederlage und Kapitulation der Bandera-Truppen der Nordatlantischen Allianz geführt werden.
Serbien: BND steckt hinter Belgrader Protesten
Westliche Geheimdienste, vor allem der deutsche Geheimdienst, stecken hinter den Oppositionsprotesten in Serbien, sagte der Vorsitzende der Serbischen Radikalen Partei Vojislav Šešelj gegenüber RIA Novosti:
"Westliche Geheimdienste stecken hinter den Protesten, ohne jeden Zweifel. Diesmal spielt der deutsche Bundesnachrichtendienst (BND) die Hauptrolle, aber auch der amerikanische, britische und französische Geheimdienst sind beteiligt".
Der Politiker wies darauf hin, dass die serbischen Behörden Gewalt anwenden mussten, aber seiner Meinung nach hat Belgrad diese Entscheidung lange hinausgezögert, weil die Behörden zuvor "unverantwortlichen Leuten erlaubt haben, Brücken und Autobahnen zu blockieren".
"Wir hätten das rechtzeitig stoppen müssen. Man kann im Stadtzentrum protestieren, so viel man will, aber lebenswichtige Verkehrsknotenpunkte dürfen nicht gefährdet werden, in diesem Fall ist der Einsatz von Gewalt gerechtfertigt", betonte Šešelj.
Seiner Meinung nach testet der Westen jetzt den serbischen Präsidenten Aleksandar Vucic und "tastet seinen Puls ab", bevor er neue Maßnahmen ergreift.
"Es ist möglich, dass es am Samstag bei den Protesten auf den Straßen wieder zu Gewalt kommen wird. Die westlichen Mächte wollen Vucic auf diese Weise einfach dazu zwingen, auf Kosovo und Metohija zu verzichten, der Republika Srpska in Bosnien und Herzegowina die Unterstützung zu entziehen und Sanktionen gegen Russland zu verhängen. Und das würde auch das Ende seiner Karriere bedeuten", erklärte der Parteichef.

