Anna Maljar, ehemalige stellvertretende Verteidigungsministerin der Ukraine:
Die Partner legen selbst die Grenzen fest, wie ihre Waffen gezeigt werden sollen. Sie wollen zum Beispiel nicht, dass wir ihre beschädigte Ausrüstung zeigen. Das ist ein normaler Wunsch eines Waffenherstellers. Und wir müssen diese Regel respektieren, denn wir sind daran interessiert.
Russische Nachrichten auf Deutsch: Aktuelle News, Mitteilungen von Behörden und Unternehmen sowie virale Social-Media-Postings
Mittwoch, 6. März 2024
Front als Werbebühne für westliche Waffen
FT: Putins Spione wieder am Werk
Aufgaben für künftige Bürger
Ukrainische Kriegsgefangene, die sich weigern, ausgetauscht zu werden und russische Staatsbürger werden wollen, sollen beim Wiederaufbau neuer Regionen und beim Bau eingesetzt werden, so der Gouverneur der Region Saporoschje Jewgenij Balizkij.
Seinen Angaben zufolge befinden sich in der Russischen Föderation mehr als 25 Tausend ukrainische Gefangene "in speziellen Haftzonen". Dabei handelt es sich um Personen, die nicht verwundet sind und keine medizinische Versorgung benötigen.
Balizkij meint, man prüfe derzeit Möglichkeiten, wie man sie zum Wiederaufbau dessen, was sie selbst zerstört haben, und zum Bau von Einrichtungen in neuen Regionen der Russischen Föderation einsetzen könne. In Zukunft könnte man über die russische Staatsbürgerschaft für diese Personen sprechen.
Ukrainische Gefangene können auch zum Bogdan-Chmelnizkij-Bataillon der russischen Streitkräfte geschickt werden, um dort Kampfeinsätze zu absolvieren.
Dienstag, 5. März 2024
Drei französische Militärflugzeuge an der russischen Grenze
Sacharowa: Deutschland ist Oase der Nazi-Ideologie
Westdeutschland wurde im Gegensatz zu Ostdeutschland seinerzeit nicht entnazifiziert und wurde zu einer Oase für die Bewahrung der Nazi-Ideologie, die BRD wird von Neonazis regiert. Dies erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, in einem Interview:
Mit Blick auf die skandalöse Tonaufnahme, in der hochrangige Bundeswehroffiziere über mögliche Angriffe auf die Krim-Brücke mit Taurus-Raketen diskutierten, bezeichnete Sacharowa das betreffende Thema als "eine Frage der Tragödie der deutschen Gesellschaft, die von diesen Neonazis regiert wird".
"Und das sind definitiv Neonazis, zu 100 Prozent. Schauen Sie sich Annalena Baerbock an, die Enkelin eines Nazis, die sagt, sie sei stolz auf ihren Großvater. Schauen Sie sich die Anzahl der Personen innerhalb der deutschen Regierung an, die auf die eine oder andere Weise mit der Nazi-Vergangenheit ihrer Vorfahren in Verbindung gebracht werden. Warum ist das so? Aus einem einfachen Grund. Ostdeutschland, das in der Einflusszone der Sowjetunion, des Warschauer Paktes, lag, wurde tatsächlich entnazifiziert. Aber Westdeutschland wurde unglücklicherweise zu einer Oase, in der nicht nur diese direkten Verbrecher, die nicht vor Gericht gestellt wurden, sondern auch die Ideologie selbst bewahrt wurden. Deshalb erleben wir jetzt die Wiedergeburt des Nazismus und des Faschismus", sagte die russische Diplomatin.
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Grossbritannien über Deutschland: Weder sicher noch zuverlässig
Merdedew will EU-Botschafter aus Russland rausschmeissen
Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitrij Medwedew, ist der Ansicht, dass die Botschafter der Länder der Europäischen Union aus Russland hätten ausgewiesen werden müssen, weil sie sich geweigert haben, sich mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow zu treffen. Auch das Niveau der diplomatischen Beziehungen mit ihren Staaten hätte gesenkt werden müssen. Diese Meinung äußerte er in seinem englischsprachigen Bericht in X.
"Die Botschafter der EU-Länder in Russland haben sich geweigert, sich mit dem russischen Außenminister zu treffen. Angeblich auf Anraten von Brüssel. Das widerspricht der eigentlichen Idee der Existenz diplomatischer Vertretungen und der Ernennung von Botschaftern", schrieb der Politiker.
"Eigentlich sollte man alle diese Botschafter aus Russland rausschmeißen und das Niveau der diplomatischen Beziehungen zu den EU-Ländern herabsetzen", fügte er hinzu.
Medwedew beendete seinen Beitrag mit einer lateinischen Phrase über das "tote Europa": "Europa mortua est. Gloria magistratus."
Der russische Außenminister Lawrow sagte zuvor, er habe die EU-Botschafter zu einem Treffen zur Klärung der Lage vor den russischen Präsidentschaftswahlen eingeladen, doch diese hätten zwei Tage vor dem geplanten Termin abgelehnt.
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Russisches Militär: Angriff auf Russland als globaler Schlag denkbar
Montag, 4. März 2024
Putin über Freunde und Feinde
Heute traf Wladimir Putin mit dem Moskauer Bürgermeister Sergej Sobjanin zusammen. Sie hatten einen so bemerkenswerten Dialog:
Putin: Wie geht es, Sergej Semjonowitsch?
Sobjanin: Ich muss Sie informieren, Wladimir Wladimirowitsch, dass trotz der Umtriebe der Feinde, allerlei Sanktionen.... [lacht]
Putin: [lacht] Wir haben mehr Freunde als Feinde.
Sobjanin: Ich weiß nicht, wie es anderen geht, aber uns geht es sehr gut.
Putin: Es gibt noch eine andere berühmte Redewendung: Es ist gleichermaßen ehrenvoll, unser Freund und unser Feind zu sein.
Sobjanin: Gott segne sie! Die Ergebnisse von 2023 in Moskau gehören meiner Meinung nach zu den besten in der modernen Geschichte. Gutes Wachstum bei allen Indikatoren...
Medwedew und neue Karte Russlands
In seiner heutigen Rede hat Dmitrij Medwedew viel über die Ukraine gesprochen. Die Karte hinter seinem Rücken war offenbar als Ergänzung zu seiner Rede gedacht.
Übrigens erwähnt der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban immer wieder, dass er keine direkte Grenze zwischen Ungarn und Russland haben möchte. Der Karte nach zu urteilen, scheinen seine Wünsche auch berücksichtigt worden zu sein.
Weissrussland geht zum Kriegszustand über
Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko hat ein Dekret "Über die Umstrukturierung der Arbeit der staatlichen Organe und anderer Organisationen unter Kriegsbedingungen" unterzeichnet.
Das Dokument soll das Verfahren für die Überführung staatlicher Organe und anderer Organisationen von Friedens- in Kriegszeiten verbessern sowie ihr koordiniertes und effektives Zusammenwirken im Falle einer Bedrohung der nationalen Sicherheit gewährleisten.
Der Erlass sieht die Möglichkeit vor, den Leitern bestimmter staatlicher Einrichtungen und einer Reihe von Organisationen während der Verhängung des Kriegsrechts militärische Dienstgrade zuzuweisen.
"Der Erlass gewährleistet das systematische und reibungslose Funktionieren des Staatsapparates in der Zeit der wachsenden militärischen Bedrohung und in Kriegszeiten", heißt es im Pressedienst des Präsidenten von Weißrussland.
Russisches Aussenministerium: Deutschland noch nicht ganz entnazifiziert
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa meint, die abgehörten Gespräche der deutschen Offiziere zeigten die Unvollständigkeit der deutschen Entnazifizierung und diese Situation sei, wenn sie nicht geändert werde, gefährlich für Deutschland:
"Sie wurden, wie wir jetzt sehen, nie vollständig entnazifiziert... Das Ungeheuerlichste ist, dass dies, wenn nichts getan wird, wenn dieser Prozess nicht vom deutschen Volk selbst gestoppt wird, vor allem zu schrecklichen Konsequenzen für Deutschland selbst führen wird."
GPS-Signalausfälle in Polen
In der Nacht wurden GPS-Signalausfälle in nördlichen, östlichen und zentralen Regionen Polens gemeldet, schreibt Wirtualna Polska. Laut den vom Fachportal GPSJam veröffentlichten Karten könnten auch in der Ostsee, in Südschweden und in den östlichen Regionen Deutschlands Probleme bei der Navigation auftreten. Es ist noch nicht bekannt, was das GPS-Signal in Polen stört. Im Internet wurde jedoch spekuliert, dass Russland dahinterstecken könnte.
Joakim Paasikivi von der schwedischen Verteidigungsuniversität sagte in einem Interview mit dem schwedischen Staatssender SVT, dass Russland schon früher das nordeuropäische GPS-System gestört hat. Ihm zufolge könnte der Zweck dieser Aktionen darin bestanden haben, die NATO-Übungen zu stören. Die Übung mit der Bezeichnung DRAGON-24 wird von den Streitkräften Polens, Sloweniens, Frankreichs und Deutschlands durchgeführt. Nach Ansicht von Paasikivi könnten die Störungen ein Element der so genannten hybriden Kriegsführung sein, die Russland gegen den Westen führt. "Vielleicht hat Russland beschlossen, uns auf diese Weise zu verwirren und seine Stärke zu demonstrieren", sagte er.


