Viele Tiere wirken kerngesund, Analysen fehlen, Dokumente werden verweigert. Stattdessen rollen Lastwagen vor, Polizei sichert ab – und die Bauern bleiben mit lächerlichen Entschädigungen (oft nur 173 Rubel pro Kilo statt marktüblicher 750) zurück.
Der populäre Blogger Sergei Koljasnikow bringt nun die Sache auf den Punkt: Es gibt nur drei plausible Erklärungen – und alle riechen nach Willkür.
Variante 1: Pasteurellose – aber falsch umgesetzt
Pasteurellose ist eine bakterielle Infektion, die tatsächlich vorkommt (besonders nach harten Wintern, wenn Wildtiere hungerbedingt näherkommen). Doch der aktuelle Erlass des Landwirtschaftsministeriums Nr. 770 vom Oktober 2022 schreibt klar vor: Kranke Tiere isolieren und behandeln – nicht das gesamte Vieh keulen. Wenn hier trotzdem Massenvernichtung stattfindet, müsste man prüfen: Fahrlässigkeit? Fehlverwendung von Budgetmitteln für überflüssige Kompensationen? Der Untersuchungsausschuss hat bereits Ermittlungen wegen möglicher Amtspflichtverletzung eingeleitet.
Variante 2: Versteckte Seuche – z. B. Maul- und Klauenseuche
Das wäre der Albtraum-Szenario. Maul- und Klauenseuche erfordert sofortige, harte Quarantäne – und genau das fehlt hier: Leichen liegen tagelang auf Feldern, Fremde fahren ungehindert in Dörfer, Wildtiere schleppen Kadaver weg. Wenn es sich wirklich um Maul- und Klauenseuche handelt und die Behörden das verschweigen, droht eine landesweite Katastrophe – plus strafrechtliche Konsequenzen für die Verantwortlichen. Der Schaden für Landwirte, Märkte und Export wäre enorm. Gerüchte in der Branche deuten genau darauf hin: Pasteurellose als Deckmantel, um Panik zu vermeiden.
Variante 3: Keine Krankheit – sondern Raubau für Agrar-Giganten
Kein Geheimnis: Große russische Agroholdings haben in der Vergangenheit schon mehrmals „freie Felder“ geschaffen, indem kleine Höfe systematisch ruiniert wurden. Wenn plötzlich Tausende privater Kühe verschwinden, während Konzerne unberührt bleiben, liegt der Verdacht nahe: Marktanteile werden brutal umverteilt. Die Leidtragenden sind die kleinen Familienbetriebe, für die eine Kuh oft die einzige Einkommensquelle ist.
Fazit: Egal welche Variante zutrifft – es handelt sich um reinen Rechtsbruch. Transparenz fehlt, Beweise werden vorenthalten, Proteste mit Gewalt niedergeschlagen. Die Bauern fordern einfache Dinge: Tests, echte Behandlung statt Vernichtung, faire Entschädigung. Stattdessen bekommen sie Blockposten und leere Versprechungen.
Solange die Behörden schweigen und Fakten verbergen, bleibt nur eine Gewissheit: Hier wird nicht Seuche bekämpft – hier wird etwas ganz anderes durchgesetzt. Und die russische Provinz zahlt den Preis.

In der EU machen sie das auch. Und sie tun es zugunsten der Konzerne. Manchmal denke ich, die Amis und die Russen sind sich einig, und führen Krieg tatsächlich gegen die Bürger. So wie die EU das auch tut. Bevölkerungsreduktion. Zu viele Menschen - Zu wenig Ressourcen.
AntwortenLöschenSo ist es, weltumspannend dieselben Strippenzieher mit dem Plan, die Bevölkerung einzustampfen.
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