In ukrainischen sozialen Netzwerken wird ein Video von einem Parkplatz in der Nähe eines Kiewer Restaurants veröffentlicht.
Russische Nachrichten auf Deutsch: Aktuelle News, Mitteilungen von Behörden und Unternehmen sowie virale Social-Media-Postings
Sonntag, 23. Juli 2023
Sonntagabend in Kiew
Hilfe für Griechenland
Der ehemalige Leiter des griechischen Verteidigungsministeriums hat dazu aufgerufen, Flugzeuge aus Russland zur Brandbekämpfung anzufordern. Um Waldbrände in Griechenland zu löschen, wird man nicht auf russische Amphibienflugzeuge vom Typ Be-200 verzichten können. Dies ist die Meinung des ehemaligen griechischen Verteidigungsministers Panos Kammenos:
"Verneigen wir uns und bitten wir um Hilfe", schreibt der Politiker in den sozialen Netzwerken und zeigt sich zuversichtlich, dass Moskau die Griechen nicht in einer schwierigen Minute allein lassen wird.
Gezielte Tötung russischer Militärsanitäter
Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte versuchen unter Verstoß gegen das Völkerrecht gezielt, russische Militärsanitäter in der Sondereinsatzzone zu töten. Sie kündigen sogar Belohnungen für die Tötung von medizinischem Personal an. Dies berichten russische Militärsanitäter gegenüber RIA Novosti. Nach der Genfer Konvention von 1949 gehören medizinisches Personal, einschließlich des Personals, das ausschließlich mit der Evakuierung von Verwundeten beauftragt ist, und sanitäre Einrichtungen nicht zu den Kombattanten und militärischen Zielen: Sie dürfen nicht angegriffen werden und müssen von allen Konfliktparteien unterstützt und respektiert werden.
Ukrainerin mit einer Prager U-Bahn unzufrieden
In Prag fühlte sich eine geflüchtete Ukrainerin durch russischsprachige Aufschriften und sowjetische Symbole in der Metrostation Andel gestört. Die Frau forderte, dass diese entfernt werden:
"Als ich in der Metrostation in russischer Sprache von der Freundschaft zwischen Moskau und Prag las, war ich einfach schockiert. Ich verstehe das nicht, denn die tschechischen Politiker behaupten, dass die Tschechische Republik gegen Russland ist", empört sich die offensichtlich extrem schlecht gebildete 35-jährige Olga. Ihrer Meinung nach sollte eine solche Symbolik vor den Augen der Kinder verborgen werden.
"Die Aufschriften sind ein integraler Bestandteil des Bahnhofsinneren. Sie spiegeln einen Teil der Geschichte nicht nur der Prager Metro, sondern auch der Stadt Prag und der Tschechischen Republik wider. Wir sind nicht für eine Kultur der Ächtung", antwortete der Pressedienst des Verkehrsunternehmens auf die Behauptungen der Ukrainerin.
Wagner-Armee: Drang nach Westen
Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko behauptet, dass er "anfängt, von den Wagner-Kämpfern gestresst zu werden", weil sie unbedingt "nach Westen gehen wollen":
"Vielleicht sollte ich es nicht sagen, aber ich sage es. Wir haben angefangen, von den Wagner-Männern gestresst zu werden. Sie sagen, sie wollen nach Westen gehen. Und bitten mich um Erlaubnis. Ich fragte sie: "Warum wollt ihr nach Westen gehen?" Antwort: "Nun, um eine Tournee nach Warschau, nach Rzeszow zu machen":
"Ich habe sie wie vereinbart im Zentrum Weißrusslands untergebracht, ich möchte sie nicht dorthin [in den Westen des Landes] verlegen, denn ihre Stimmung ist schlecht. Aber, das muss man ihnen lassen, sie verstehen gut, was im Unionsstaat vor sich geht. Aber all das ist nur nebenbei gesagt."
Hühnereier-Dumping
Lettland leidet unter dem Dumping von Hühnereiern aus der Ukraine, da die Ukraine nicht den strengen EU-Vorschriften unterliegt. Folglich sind die Produktionskosten für ukrainische Eier viel niedriger, weshalb sie den europäischen Markt erobern. Seit Februar 2022 hat sich die Menge der Hühnereier aus der Ukraine, die auf den lettischen Markt gelangen, monatlich verzehnfacht. Polen und offensichtlich auch andere EU-Länder stehen vor einem ähnlichen Problem.
Finnland: Zsar geht Pleite
Das speziell für russische Touristen konzipierte Zsar Outlet Village hat in Finnland Insolvenz angemeldet. Das Village befand sich in der Nähe der russischen Grenze und hatte seit Herbst 2018 Kunden bedient. Es wurden 40 Millionen Euro für den Bau des Outlet Villages investiert.
Alle Ziele in Odessa getroffen
Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt, haben die russischen Streitkräfte in der heutigen Nacht mit Langstreckenwaffen Orte angegriffen, an denen terroristische Angriffe auf Russland mit unbemannten Booten vorbereitet wurden, sowie Orte, an denen diese in der Nähe von Odessa hergestellt wurden. Es wird betont, dass sich ausländische Söldner an den getroffenen Zielen befanden. Alle Ziele seien zerstört worden, hieß es.
Samstag, 22. Juli 2023
Beulenpest an mongolisch-russischer Grenze
In der Mongolei wurde an der Grenze zu Russland ein Erreger der Beulenpest nachgewiesen. Der Erreger wurde im Bezirk Sawchan entdeckt, aber es gibt keine infizierten Menschen, teilt das Nationale Zentrum für das Studium von zoonotischen Infektionen mit. Am Vortag sei ein totes Murmeltierjunges ins Labor gebracht worden, eine Schnellanalyse auf Beulenpest habe ein positives Ergebnis ergeben. Anwohner und Touristen werden nun ans Verbot erinnert, in der Region Tiere zu jagen und deren Fleisch zu essen.
Prigoschins Concord nun auch in Weissrussland
Der Gründer der Wagner-Armee Jewgenij Prigoschin registrierte die Firma 'Concord Management and Consulting' im Dorf Zel der Region Mogilew in Weißrussland. Der Name der juristischen Person stimmt vollständig mit Prigoschins russischem Unternehmen überein.
Russische Journalisten unter Streumunition-Beschuss
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden russische Journalisten in der Region Saporoschje von der Ukraine mit Streumunition beschossen. Vier Personen wurden verwundet und evakuiert. Der Militärkorrespondent von RIA Novosti Rostislaw Schurawlew starb jedoch während der Evakuierung.
Deutsche Söldner eliminiert
Die russischen Streitkräfte geht weiterhin konsequent gegen ausländische Söldner auf dem Territorium der Ukraine vor, behauptet das russische Verteidigungsministerium. Nach seinen bestätigten Angaben wurde am 6. Juli 2023 eine große Zahl polnischer und deutscher Söldner durch einen Gruppenangriff mit Präzisionswaffen auf dem Gelände der Akademie der Landstreitkräfte der Ukraine in Lwow vernichtet. Insgesamt wurden während der Militäroperation rund 4.990 ausländische Kämpfer beseitigt. Weitere 4.910 Söldner konnten aus den Kampfgebieten fliehen und das Gebiet der Ukraine verlassen, so das russische Verteidigungsministerium.
So funktioniert Propaganda im EU-Paradies
Wie die Leser dieser Website aus diesem Artikel bereits wissen, stellt die Formulierung "Das Höchstalter für die Einberufung von Reservisten wurde kürzlich erst von 50 auf 55 Jahre angehoben" eine falsche Aussage über das heutige Russland dar, und zwar aus mehreren Gründen:
- Das entsprechende Gesetz ist noch gar nicht verabschiedet worden.
- Selbst nach seiner Verabschiedung wird dieses Gesetz erst ab 2024 in Kraft treten.
- Selbst im Jahr 2024 wird das Höchstalter für die Einberufung nur um ein Jahr erhöht.
- Die Erhöhung um ein weiteres Jahr wird dann jährlich nach und nach bis 2028 stattfinden.
Die Formulierung "Das Höchstalter für die Einberufung von Reservisten wurde kürzlich erst von 50 auf 55 Jahre angehoben" ist also eine eindeutige Lüge.
Der richtige Wortlaut wäre: "Das Höchstalter für die Einberufung von Reservisten wird erst zum Jahr 2028 von 50 auf 55 Jahren angehoben werden".
Der Unterschied ist mehr als deutlich.
Kümmert sich denn jemand im europäischen Garten Eden überhaupt um die Wahrheit? Führen wir ein kleines Experiment durch. Wir nehmen also den Satz "Das Höchstalter für die Einberufung von Reservisten wurde kürzlich erst von 50 auf 55 Jahre angehoben" und geben ihn als eine sog. strenge Google-Suche (also mit Klammern) ein. Das schockierende Ergebnis sind mehr als ein halbes Tausend Zitate genau dieses Satzes aus den verschiedensten deutschsprachigen Medien!
Deutsch(sprachig)e Wenn-Das-Wahr-Ist-Experten dürften sich nun freuen. Schließlich sind sie immer zentral gesteuert bestens informiert, nicht wahr?
Und hier ist der Proof (obwohl es ganz einfach ist, das Experiment an jedem PC zu wiederholen):
Russland: Zunahme von Migrantenkriminalität
Das russische Innenministerium hat einen Anstieg der Zahl der Straftaten unter Migranten gemeldet. In der ersten Hälfte des Jahres 2023 begingen Migranten mehr als 22 Tausend Straftaten auf dem Territorium Russlands. Diese Daten werden unter Bezugnahme auf die Statistiken des Innenministeriums zitiert. Ausländische Staatsbürger und Staatenlose haben auf dem Territorium Russlands 22,4 Tausend Straftaten begangen, das sind 6,3% mehr als im gleichen Zeitraum des Jahres 2022. Dabei wurden 18,4 Tausend Straftaten von Bürgern der GUS-Staaten begangen. Diese Zahl ist um 6,5 Prozent höher als im Jahr zuvor. 6,9 Tausend Straftaten wurden gegen Migranten begangen, das sind 14,2% weniger als im gleichen Zeitraum des Jahres 2022.
Bulgarien: Entsorgung von Militärgütern in der Ukraine
Das bulgarische Parlament hat dafür gestimmt, rund 100 alte gepanzerte Mannschaftstransportwagen mitsamt Bewaffnung und Ersatzteilen in die Ukraine zu schicken. Laut der Zeitung "Sofia Globe" erklärten das bulgarische Innenministerium und die Armee, dass diese Ausrüstung nicht relevant sei und im Land nicht benötigt werde.


