Russische Nachrichten auf Deutsch: Aktuelle News, Mitteilungen von Behörden und Unternehmen sowie virale Social-Media-Postings
Mittwoch, 24. Dezember 2025
Gintsburg: Frühe Covid-Impfung schützt nicht vor neuen Varianten
Donnerstag, 17. Juli 2025
Starker Anstieg von Meningokokken-Infektionen: Experten fordern Impfpflicht
Montag, 9. Juni 2025
Impfgegner sind schuld am Anstieg der Erkrankungsfälle
Mittwoch, 16. Oktober 2024
Putin: Russische Impfungen werden mir empfohlen
Sonntag, 15. September 2024
Gehörverlust nach Routineimpfung
Freitag, 26. Juli 2024
Unnachgiebige Fürsorge für Rentner
Donnerstag, 20. Juni 2024
Ginzburg: Impfgegner sind unglücklich bis kriminell
Mittwoch, 31. Januar 2024
Hochpräzises Impfen
Die Impfung gegen das Coronavirus wird in Russland nur noch für gefährdete Personengruppen angeboten. Die entsprechende Anordnung des russischen Gesundheitsministeriums wurde auf dem offiziellen Portal für Rechtsinformationen veröffentlicht.
In dem Dokument wird darauf hingewiesen, dass die Impfung jetzt für Personen über 18 Jahre, die noch nicht erkrankt und/oder gegen eine Coronavirus-Infektion geimpft sind, für Bürger ab 60 Jahren sowie für Personen mit chronischen Krankheiten, primären oder sekundären Immundefekten, Autoimmunerkrankungen und onkologischen/onkohämatologischen Erkrankungen vorgesehen ist.
Darüber hinaus hat das Gesundheitsministerium der Verordnung die Empfehlung hinzugefügt, sich frühestens ein Jahr nach der letzten Impfung gegen COVID-19 impfen zu lassen. Die Verordnung tritt am 1. September 2024 in Kraft und ist bis zum 1. September 2030 gültig.
Donnerstag, 9. März 2023
Lückendeckende Impfung gegen Masern
Rospotrebnadsor hat beschlossen, eine sog. lückendeckende Impfung gegen Masern in Russland durchzuführen. Die Impfung wird in erster Linie Arbeitsmigranten und Binnenvertriebene betreffen. Die Maßnahme soll vom 3. April bis zum 31. Dezember 2023 durchgeführt werden.
Samstag, 4. Februar 2023
Zu hart formuliert
Eine Fortsetzung der Geschichte über die Abgeordnete Solomatina und ihre Initiative gegen Impfgegner. Frühere Episoden gibt es hier und hier.
Die Abgeordnete Solomatina entschuldigte sich nun für die Idee, Impfgegner als Extremisten zu bezeichnen:
"Vielleicht habe ich mich irgendwo zu hart ausgedrückt. Aber ich bin mir sicher, dass es auf keinen Fall akzeptabel ist, Menschen zu spalten, geschweige denn jemanden als Extremisten abzustempeln, und ich werde das auch nie tun. Ich möchte mich bei allen entschuldigen, die sich durch meine Worte beleidigt fühlten."
Reaktion aus russischem Präsidialrat
Der Vorsitzende des russischen Präsidialrats für Zivilgesellschaft und Menschenrechte, Walerij Fadejew, reagierte prompt auf die Initiative der Abgeordneten Solomatina, die Impfgegner als Extremisten zu bezeichnen, und riet ihr, sich erst mit dem Thema zu befassen, "wenn sie etwas Zeit hat":
"Um solche Initiativen vorzuschlagen, muss man zunächst beweisen, dass einzelne Personen, die sich nicht impfen lassen wollen, der Gesellschaft tatsächlich schaden und zur Ausbreitung der Epidemie beitragen. Ich würde Tatiana Solomatina raten, die seriösen Materialien von Forschern und Ärzten über die Auswirkungen der Impfkampagne auf die Gesundheit des Volkes sorgfältig zu studieren. Ich möchte auch darauf hinweisen, dass dies ein komplexes Thema ist. Und wenn sie etwas Zeit hat, soll sie sich mit dem Thema befassen. Bevor man solche Menschen als Extremisten abstempelt, muss man erst einmal die Mittel der Aufklärung, Propaganda und Agitation einsetzen."
Impfgegner als neue Extremisten
Die Staatsduma warnt vor dem Aufkommen einer neuen Kategorie von Extremisten, den Impfgegnern:
"Dies ist in der Tat eine große Gruppe von Menschen. Einige von ihnen mögen wirklich fehlgeleitet sein. Aber was sie in den sozialen Netzwerken tun, und wie viele Menschen, vor allem junge Mütter, sie auf ihre Seite ziehen! Manchmal haben die Behörden nicht genügend Mittel oder Kapazitäten, um sie zu bekämpfen", sagt Tatjana Solomatina, stellvertretende Vorsitzende des Duma-Ausschusses für Gesundheitsschutz. Sie ist der Meinung, dass die Leute, die die Idee der Impfverweigerung vorantreiben, die Bevölkerung Russlands reduzieren wollen: "Sie arbeiten fremdes Geld und jemandes Auftrag ab. Dies ist auch ein Krieg, aber an einer anderen Front".
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Fortsetzung der Geschichte: hier und hier
Mittwoch, 14. Dezember 2022
Putin wirbt für Impfung
Wladimir Putin sagte heute während eines Online-Meetings, er habe eine Grippeimpfung erhalten:
"Ich rate auch allen meinen Kollegen, das Gleiche zu tun. Heute habe ich wie üblich am Morgen Sport gemacht. Alles ist in Ordnung, keine Fragen."
Freitag, 18. November 2022
Doppelimpfung
Ein Video aus den sozialen Medien müsste das doppelte Impfverfahren für Frauen in der US-Armee zeigen. Offensichtlich wird so was nicht von allen unbeschadet überstanden.
Donnerstag, 27. Oktober 2022
Sputnik für die Nase
Der nasale Impfstoff Sputnik ist ab jetzt in Moskau erhältlich. Das Präparat ist in den medizinischen Einrichtungen der russischen Hauptstadt angekommen. Der Sputnik-Nasalimpfstoff ist ein Zweikomponenten-Sputnik V in der gewohnten Dosierung.
Mittwoch, 14. September 2022
Putins Frage zur Corona
Heute traf Wladimir Putin mit der Leiterin der russischen epidemiologischer Behörde (Föderaler Dienst für die Überwachung des Schutzes der Verbraucherrechte und des menschlichen Wohlergehens) Anna Popowa zusammen. Sie erörterten unter anderem die Frage der Impfung:
Putin: Wirkt der Impfstoff, der gegen die alten Stämme verwendet wurde, auch gegen den neuen Stamm, der zwar nicht so bösartig, aber immer noch schädlich ist?
Popowa: Ja, er ist schädlich. Die Kollegen, die Impfstoffe herstellen, sagen, dass der Impfstoff schützt. Man muss sich heute impfen lassen, und die Impfkampagne gegen Covid läuft auch bereits heute. Sie wurde etwas früher gestartet, als klar wurde, dass die Zahl der Infektionen zurückgegangen war. Ich weiß, dass die Kollegen neue Versionen des Impfstoffs entwickeln. Wir hoffen, dass sie für die neuen Stämme, die kommen werden, wirksam genug sein werden.
Donnerstag, 1. September 2022
Sorge um Kinder
Seit einigen Jahren veröffentlicht ein Verlag in St. Petersburg eine Reihe von Broschüren mit dem Titel "Ein Geschenk des Gouverneurs der Region St. Petersburg an Erstklässler". Diese Broschüren erhalten die Grundschüler jeweils zu Beginn des Schuljahres. Aufmerksamen Eltern ist der folgende Ratschlag aus der aktuellen Ausgabe des "Geschenks" aufgefallen:
Impfungen gegen gefährliche Krankheiten können dazu beitragen, dass man viele Jahre lang gesund bleibt. Sage niemals nein zu Impfungen, auch wenn deine geliebte Mutti meint, dass sie nicht notwendig sind. Überzeuge sie, dass die Ärzte Experten sind. Und sie sagen, es sei obligatorisch! Man sollte nicht auf Impfungen verzichten: Die Krankheiten, die auftreten können, sind viel schlimmer.
Freitag, 12. August 2022
Neue Version des Sputnik-V-Impfstoffs entwickelt
Der Leiter des russischen Gamaleja-Instituts für Epidemiologie und Mikrobiologie Alexander Ginzburg kündigt die Fertigstellung einer neuen Version des Sputnik-V-Impfstoffs an, die erfolgreich gegen drei Arten von Omikron (BA.1, BA.2, BA.5) wirkt. Ginzburg behauptet, dass er bereits mit dem neuen Präparat geimpft worden sei. Der Leiter des russischen Gamaleja-Instituts begründet die Notwendigkeit des neuen Impfstoffs damit, dass die Virusneutralisierung des bereits verwendeten Sputnik V gegen die Omicron-Unterart BA.5 um das Zehnfache gesunken sei.
Gestern wurde berichtet, dass das Verfallsdatum des bereits verwendeten Impfstoffs Sputnik V verlängert worden ist.
Mittwoch, 10. August 2022
Sputnik-V: Verfallsdatum verlängert
Die Verfallsdaten der russischen Sputnik-V-Impfstoffe zur Vorbeugung einer neuen Coronavirus-Infektion wurden bei den verschiedenen Herstellern auf 6 Monate bis 1 Jahr verlängert. Die Anweisungen für die medizinische Verwendung des Impfstoffs wurden entsprechend geändert.
Freitag, 8. Juli 2022
Schlechte Aussichten für Affenpockenimpfung in Russland
Russische Medien berichten, dass Frankreich eine Impfempfehlung gegen Affenpocken für Risikogruppen - Homosexuelle, Transsexuelle, Prostituierte und Bordellarbeiter - angekündigt habe.
RJ: Von nun an ist eine Massenimpfung gegen Affenpocken in Russland praktisch ausgeschlossen.

