russland nachrichten aktuell

Montag, 31. Januar 2022

Lenin empfängt im Februar keine Besucher

Das Lenin-Mausoleum auf dem Moskauer Roten Platz bleibt den ganzen Februar über wegen Wartungsarbeiten für Besucher geschlossen.

Ukraine: Deutschland blockiert Waffenlieferungen

Der ukrainische Verteidigungsminister Aleksej Reznikow hat Deutschland aufgefordert, die Blockade von Waffenlieferungen an Kiew über die NSPA-Agentur aufzugeben und seine Haltung bezüglich der Bereitstellung militärischer und technischer Hilfe für die Ukraine zu ändern:
"Ich bin überrascht, dass die neue deutsche Regierung ihre Position hinsichtlich der Bereitstellung von militärischer und technischer Hilfe für die Ukraine nicht geändert hat."
"Wir sagen nicht, dass Deutschland uns etwas verkaufen oder schenken soll. Nein. Hört einfach auf, die Möglichkeit zu blockieren, die von uns benötigten Verteidigungsgüter und Waffen öffentlich, legal und offen über die NSPA-Agentur zu erwerben."

Lösung des Sprachenproblems auf ukrainische Art

Ukrainische Olympiateilnehmer in Peking werden kein Russisch sprechen: "Wir sprechen bei dieser Olympiade nur Ukrainisch oder Englisch", meint der ukrainische Eiskunstläufer Schmuratko auf die Fragen russischer Journalisten: "Warum spreche ich Englisch? Wie Sie wissen, tue ich alles, um hier zu sein", erklärt die Sportler.

Gazprom über Europas Untergrundspeicher

Gazprom: Europas Untergrundspeicher verfügen über weniger als 20 Prozent des im Sommer eingepumpten Gases bei einer Gesamtauslastung von 39 Prozent.

Kreml erwägt keinen Lockdown

Kreml-Sprecher: Ein Lockdown wegen Coronavirus in Russland ist weder relevant noch im Gespräch.

Türkei bei russischen Touristen beliebt

Mehr als 4,69 Millionen Russen besuchten die Türkei im Jahr 2021, wobei russische Staatsbürger nach Angaben des türkischen Tourismusministeriums die meisten ausländischen Touristen waren. Auch für die Sommersaison 2022 haben mehr als 70 % aller in Russland bereits verkauften Auslandsreisen die Türkei zum Zielland.

Kater Semjon: Brandbekämpfer und Retter

Der Kater Semjon lebt bei der Arbeit, in der Feuerwehr- und Rettungseinheit 135 im Dorf Borowskj in der russischen Region Tjumen. Er geht jeden Tag zur Gegenüberstellung und trägt seine Uniform:

Russisches Außenministerium hofft auf Liz Truss

Die Leiterin des britischen Außenministeriums Liz Truss hat neulich damit gedroht, das Eigentum russischer Oligarchen in Großbritannien zu beschlagnahmen. Nun hat das russische Außenministerium dahingehend zu Wort gemeldet:
"Geben Sie bloß nicht auf, Frau Truss! Wir setzen große Hoffnungen in Sie. Keine momentanen britischen Finanzinteressen sind wichtiger als Demokratie und Freiheit! Wenn Sie es schaffen, Ihre Idee zu verwirklichen, könnten Sie sich für das Engagement-Abzeichen des russischen Auswärtigen Amts qualifizieren. Tun Sie bitte Ihr Bestes. Ach ja, noch etwas... Hoffentlich ist Ihnen auch unsere Liste der korrupten Personen, deren Auslieferung Russland längst beantragt hat, nicht durch die Lappen gegangen".

Immer weniger Besucher in Moskauer Restaurants

Die zweite Woche in Folge haben Moskaus Cafés und Restaurants einen Rückgang der Besucherzahlen zu verzeichnen: In der Woche vom 24. bis 30. Januar sank die Besucherzahl um 40-50 %. Der Rückgang der Besucher begann am 18. Januar, als der Bürgermeister von Moskau ein Dekret zur Verlängerung der Coronavirus-Beschränkungen unterzeichnete.

Sonntag, 30. Januar 2022

Besitz von "russischen Oligarchen" in UK gefährdet

Der Besitz von "russischen Oligarchen" in London könnte im Rahmen eines bevorstehenden Entwurfs für schärfere Sanktionen gegen Russland beschlagnahmt werden, meint die Leiterin des britischen Außenministeriums Liz Truss:

Marineübungsgebiet auf Wunsch irischer Fischer verlegt

Russland wird das Marineübungsgebiet auf Wunsch der irischen Fischer verlegen. Die Fischer haben sich gegen den Einsatz von militärischem Gerät ausgesprochen, weil dies sich negativ auf die Fischerei auswirken könnte. Die irischen Behörden haben auch mögliche Proteste angekündigt, die die Übungen stören könnten. Der irische Außenminister wandte sich schriftlich an den russischen Verteidigungsminister Schoigu und bat ihn, die Übung aus der Ausschließlichkeitszone des Landes zu verlegen, und erhielt eine positive Antwort. Die Übung findet vom 3. bis 8. Februar im Atlantischen Ozean statt.

Ukraine spaltet kroatische Führung

Der kroatische Präsident Zoran Milanović hat den kroatischen Ministerpräsidenten Andrej Plenković als "Agenten der Ukraine" und " Marionette" bezeichnet, die dorthin geht, wo sie nicht hingehört. Dabei hat er den Arbeitsbesuch des Ministerpräsidenten in Kiew im Dezember gemeint.
Milanović hatte zuvor erklärt, dass Kroatien im Falle einer Eskalation in der Ukraine seine NATO-Truppen aus Osteuropa abziehen würde; dies habe mit der Dynamik der US-Innenpolitik zu tun, nicht mit der Ukraine und Russland. Außerdem ist der kroatische Präsident überzeugt, dass es für die Ukraine keinen Platz in der NATO gibt.

Werbevideo aus Moskau: Models auf Särgen

Moskauer Bestattungsunternehmen dreht ein Werbevideo mit frivolen Models auf Särgen. In den sozialen Medien wurde die kreative Idee in den Kommentaren kontrovers diskutiert. Einige meinten, es sei lästerlich, während andere das Fotoshooting sogar nachmachen wollten.

Geheime Dokumente aus Kiew in westliche Regionen evakuiert

Der ukrainische Geheimdienst habe geheime Dokumente aus Kiew in den Westen des Landes gebracht. Das behauptet die Washington Post und zitiert ihre Quellen mit der Aussage, die Ukraine bereite sich auf einen Krieg mit Russland vor, obwohl Selenskij von Panikmache gesprochen hatte.

Samstag, 29. Januar 2022

Rettungsaktion

Die Nachbarn von unten können auch mal lebensrettend wirken, wo sie beispielsweise einem Mädchen aus dem Fenster einer brennenden Wohnung helfen.


Tigerbaby bei Moskau entdeckt

In einem Dorf in der Nähe von Moskau begegnete kleines Tigerbaby einem Anwohner auf schneebedeckter Straße. Woher der Tiger stammt und wieso er sich in dieser sonst (bis jetzt) tigerfreien Gegend aufhält, ist unklar.


Putins soziale Anweisungen

Putin hat die Regierung angewiesen, bis zum 1. Mai Vorschläge zur Registrierung von Bürgern ohne festen Wohnsitz sowie zur Zahlung von Renten und medizinischer Hilfe an diese Personen vorzulegen. Außerdem wies der Präsident an, dass russische Staatsbürger, die in den Volksrepubliken Donezk und Lugansk leben, das Recht erhalten, Sozialleistungen über das russische Online-Portal der Staatlichen Dienste zu beantragen, ohne dabei ihren Wohnsitz anmelden zu müssen. Außerdem wies Putin an, ihm über die Einrichtung eines Registers für gefährliche Inhalte im Internet zum Schutz der Kinder kurzzeitig zu berichten.

Handgemachter Gletscher

In Wladiwostok im Fernosten Russlands bildete sich nach einem kommunalen Unfall ein Eisblock. Findige Einheimische nutzen ihn nun als Kletterwand.


Forellenboom an der Schwarzmeerküste

An der russischen Schwarzmeerküste ist seit einigen Tagen ein Forellenboom zu beobachten. Die Anwohner fangen oft recht große Exemplare mit einfachen Angeln. Vermutlich hat der Sturm das massive Auftauchen von Fischen verursacht. Starke Wellen könnten die Gehege der Forellenzucht beschädigen, so dass schätzungsweise 300 Tonnen Fisch ins Meer gelangten.


Russland wirft Kanada Nazis-Ausbildung vor

Der russische Botschafter in Ottawa Oleg Stepanow: "Kanadische Massenmedien haben in den letzten Monaten berichtet, dass offenbar Dutzende wenn nicht Hunderte von Kämpfern rechtsextremer Neonazi-Gruppierungen im Rahmen der Operation Unifier eine geheime Ausbildung in der Ukraine erhalten haben. Auch kanadische Journalisten fragen sich, warum Menschen, die Hakenkreuze tragen, in ihren sozialen Netzwerken plötzlich behaupten, von Kanadiern im Rahmen der Operation Unifier ausgebildet zu werden".

Make love, not war

In einem Luftschutzkeller in Kiew ist inzwischen ein Stripclub eingerichtet worden. Die Besitzer des Ladens behaupten jedoch, dass sie, sobald Putin angreift, alle Schutzbedürftigen auf Ledersofas unterbringen werden.

Freitag, 28. Januar 2022

Ein weiteres Flugzeug mit Munition

Ein weiteres Flugzeug mit Munition aus den USA ist in der Ukraine eingetroffen. An Bord des Flugzeugs befinden sich 81 Tonnen Geschosse.

Russische Schwarze Liste an die EU übermittelt

Das russische Außenministerium hat der EU-Vertretung in Moskau ein Schreiben im Zusammenhang mit der Erweiterung der russischen Schwarzen Liste übermittelt. Das Einreiseverbot nach Russland werde nun Leiter der europäischen privaten Militärfirmen sowie Vertreter der Behörden, die persönlich für die antirussische Politik verantwortlich sind, betreffen. Darüber hinaus schlägt Moskau vor, dass Brüssel auf die Stimmen der vernünftigen Europäer hören sollte, die ein Ende der festgefahrenen Sanktionspolitik gegen Russland fordern.

Kampfübungen mit Buk-M3

Wie der Pressedienst des westlichen Militärbezirks Russlands mitteilt, hat das russische Militär in der Region Kursk (grenzt an die Ukraine) Kampfübungen mit Buk-M3 Boden-Luft-Raketensystemen abgeschlossen.

Der wahre Wert der Ukraine für Deutschland

Der russische Senator Alexej Puschkow über den Wert der Ukraine für Deutschland:

Umfrage: Was Russen von Putin halten

Einer kürzlich durchgeführten Umfrage zufolge vertrauen die meisten Russen (66,2 %) Putin und sind mit seiner Handlungsweise einverstanden.

Video: Hunde auf Menschenjagd

Ein Rudel streunender Hunde verfolgte ein Kind in Ufa (Hauptstadt russischer Teilrepublik Baschkortostan), aber die Straßenarbeiter konnten die Tiere gerade noch rechtzeitig verjagen. Dem Jungen geht es gut.


Lukaschenko über Krieg: Bereitschaft ohne Lust

Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko auf die Frage, ob ein Krieg möglich sei: Minsk wird sich an den Militäraktionen beteiligen, wenn es zu einer Aggression gegen Russland oder Weißrussland kommt:
"In diesem Krieg wird es keinen Sieg geben. Wir alle werden verlieren. Deshalb wollen wir keinen Krieg. Wir haben genug vom Krieg. Unser Volk hat in früheren Kriegen Millionen von Menschen verloren. Wir wollen in Frieden leben und arbeiten.

Gasexplosion in Saporoschje

Nach Angaben des staatlichen ukrainischen Notfalldienstes kam es in einem vierstöckigen Gebäude in der ukrainischen Großstadt Saporoschje zu einer Gasexplosion. Eine Person starb an den Folgen des Unfalls, zwei weitere wurden verletzt.

Gasexplosion in der Ukraine

Russische Kirche: Register für Pädophile nötig

Die russisch-orthodoxe Kirche hat dazu aufgerufen, in Russland ein Register der zur Pädophilie тeigenden Personen zu erstellen. Insbesondere der Leiter der Patriarchalischen Kommission für Schutz und Kindheit hat sich für eine solche Initiative ausgesprochen:
"Das sollte nicht nur für diejenigen gelten, die medizinisch als pädophil diagnostiziert werden, sondern auch für diejenigen, die auf die eine oder andere Weise wegen dieser Verbrechen strafrechtlich verfolgt wurden. Ich habe den Eindruck, dass dies von unserer gesamten Gesellschaft unterstützt werden könnte".

Transkaukasus-Autobahn wegen Lawine blockiert

Eine Lawine ist auf die Transkaukasus-Autobahn abgegangen und hat die einzige Verbindungsstraße zwischen Russland und Südossetien blockiert.


Medwedew: Genug Strukturen zur Herstellung von Krankheitserregern

 Dmitrij Medwedew, stellvertretender Vorsitzender des russischen Sicherheitsrates:
"Es gibt eine große Anzahl von Strukturen, die in der Lage sind, verschiedene Arten von Krankheitserregern zu produzieren - das ist bereits ein Sicherheitsproblem. Es gab und gibt sie, die Frage ist nur, in wessen Händen sie sind, wer sie kontrolliert und wie transparent ihre Aktivitäten sind".

Weiterer Militärzug nach Weissrussland

Ein weiterer Militärzug mit Kampfausrüstung hat die Region Amur (Russlands Ferner Osten) in Richtung Weißrussland verlassen, um dort Militärübungen durchzuführen, so das russische Verteidigungsministerium.


Kartenkonto minutenschnell auf Null mit neuer Betrugsmasche

Eine neue Betrugsmasche, bei der das Kartenkonto minutenschnell auf Null gesetzt wird, breitet sich in Russland aus. Betrüger verbreiten Online-Werbung für günstige Konzertkarten. Als Folge eines solchen "Kaufs" wird die Bankkarte des Opfers immer wieder bis hin zur vollständigen Nullstellung des Kontos innerhalb weniger Minuten belastet.

Neues Militärhilfepaket für Ukraine

Die USA würden mit der Lieferung eines neuen Militärhilfepakets an die Ukraine beginnen, das sowohl letale als auch nicht letale Ausrüstung umfasst. Außerdem seien rund 200 Angehörige der Nationalgarde Floridas weiterhin in der Ukraine im Einsatz. Generell würden Eliteeinheiten der Luftlandetruppen das Rückgrat der US-Streitkräfte bilden, die sich auf einen Einsatz in Europa vorbereiten, teil das Pentagon mit.

Donnerstag, 27. Januar 2022

Konflikt zwischen Kirgisistan und Tadschikistan

Der Konflikt zwischen den beiden zentralasiatischen Ländern Kirgisistan und Tadschikistan ist heute erneut eskaliert. Zwischenergebnisse sind wie folgt:
- In der Konfliktzone an der Grenze zwischen den beiden Ländern wird weiterhin von beiden Seiten geschossen
- Tadschikistan bringt schweres Gerät und Soldaten an die kirgisische Grenze
- Ein tadschikischer Dorfbewohner ist an der kirgisischen Grenze erschossen worden
- Vier kirgisische Militärangehörige wurden bei einer Schießerei an der kirgisisch-tadschikischen Grenze verletzt

Personenbezogene Daten der Russen

Das Internet-Sicherheitsunternehmen Kaspersky deckt auf, wie viel persönliche Informationen der Russen im Darknet wert sind: Betrüger würden ab ca. 3,50 Euro fürs Paket mit einem eingescannten Reisepass, Selfies mit Reisepass, Steuernummer + Sozialversicherungsnummer oder knapp über 1,00 Euro für einen eingescannten Reisepass + Steuernummer zahlen.

Rubel legt aufgrund der Ukraine-Nachrichten zu

Der russische Rubel legte deutlich zu, nachdem das Außenministerium Russlands erklärt hatte, der Krieg mit der Ukraine sei inakzeptabel. Der Dollar fiel im Handel am 27. Januar um 1,6 ₽ oder 2 Prozent und lag um 15:50 Uhr bei 77,92 ₽, wie Daten der Moskauer Börse zeigen. Der Euro fällt um ₽2,4 auf ₽86,99.

Reserven Russlands auf Allzeithoch

Internationale Reserven Russlands beliefen sich am 21. Januar auf 639,6 Mrd. USD, wie die Zentralbank Russlands in ihrer Erklärung mitteilt. Zuvor, am 14. Januar, betrugen die Reserven 638,2 Mrd. USD. Damit erhöhte sich das Volumen um 1,4 Milliarden Dollar und aktualisierte damit den historischen Rekord. Diese Rücklagen stellen hochliquide finanzielle Vermögenswerte dar, die von der russischen Zentralbank und der russischen Regierung verwaltet werden.

Übungen der Bomber über Woronesch

Su-34-Bomber der Luftstaffel des westlichen Militärbezirks Russlands haben unter schwierigen Wetterbedingungen Gefechtsübungen über der Region Woronesch durchgeführt.

Gazprom über europäische Gasreserven

Gazprom: Weniger als ein Viertel der im Sommer eingepumpten Gasreserven ist in Europa noch vorhanden, verbleibende Gasmenge ist inzwischen auf 40,9 Prozent gesunken.

Übungen der Raketentruppen in Südrussland

Wie der Pressedienst der russischen Schwarzmeerflotte mitteilt, haben Raketentruppen in der Region Krasnodar eine Übung abgehalten, um eine feindliche Landungsangriffe abzuwehren.

Umfrage: Russen und Bitcoin

Fast jeder fünfte Russe hat noch nie etwas von Bitcoin gehört. Gleichzeitig wissen nur 17 % der Befragten gut darüber Bescheid, so die Umfrage. Von denjenigen, die sich mit Kryptowährungen auskennen, halten jedoch 56 Prozent den Kauf von Kryptowährungen für eine schlechte Investition. Das Gegenteil wurde von 22 % der Befragten angegeben.

Video: Schiesserei in der Ukraine

In der Ukraine, Stadt Djepr(opetrowsk) hat Soldat Artjom Rjabtschuk fünf Kameraden erschossen und ebenso viele verwundet.


Russische Luftstreitkräfte: Auf alles gefasst

Die Besatzungen der operativ-taktischen Luftstreitkräfte des russischen Militärbezirks West üben die Maßnahmen zum Nehmen des Personals aus der Schusslinie nach einem simulierten feindlichen Angriff.


Mittwoch, 26. Januar 2022

US-Außenministerium: Botschafter gegen Wachleute

Das US-Außenministerium hat die Frage der Abreise des russischen Botschafters Anatolij Antonow aus Washington aufgeworfen, falls Russland den Wachleuten des US-Botschafters in Moskau keine Visa erteilt.

Reaktion der Staatsduma: Aus dem Westen nichts Neues

Der erste stellvertretende Vorsitzende des Internationalen Ausschusses der russischen Staatsduma Wjatscheslaw Nikonow kommentiert die heute überreichte westliche Antwort folgendermaßen:

US-Botschafter im russischen Außenministerium

Offizielle Stellungnahme des russischen Außenministeriums:

Klitschko: Metro schützt vor Russen

Klitschko bezeichnet die Kiewer Metro als den Hauptbunker der Stadt für den Fall eines Krieges. Der Kiewer Bürgermeister meint, dass sich die Einwohner Kiews im Falle einer sog. "russischen Invasion in der Ukraine" in der U-Bahn verstecken können.

Russischer Außenminister über NATO-Generalsekretär

Sergej Lawrow über NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg: "Wissen Sie, ich ziehe seine Aussagen schon lange nicht mehr in Betracht. Ich glaube nämlich, er hat den Bezug zur Realität verloren".

Russische Führung zu Waffenlieferungen aufgefordert

Die regierende Partei "Einiges Russland" hat die russische Führung aufgefordert, die selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk mit militärischen Mitteln zu unterstützen sowie alle Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit ihrer Bürger zu gewährleisten, so Fraktionschef Wassiljew

Auch russische Schwarzmeerflotte sticht in See

Auch die russische Schwarzmeerflotte sticht jetzt zu einer Großübung mit mehr als 20 Schiffen in See, so das russische Verteidigungsministerium. Zuvor hatten bereits die Ostsee- und die Pazifikflotte mit Übungen begonnen, während eine Gruppe von Schiffen der russischen Nordflotte vor kurzem gemeinsame Übungen mit chinesischen Schiffen in der Arabischen See durchführte.

Ukraine: Zu wenig russische Truppen für Großoffensive

Die Zahl der russischen Truppen in Grenznähe reiche derzeit nicht aus, um eine Großoffensive gegen die Ukraine zu starten, meint der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba.

US-Amerikaner in Woronesch festgenommen

Ein US-Amerikaner wurde in Woronesch festgenommen, weil er betrunken im Zug randaliert hätte. Als er von Polizeibeamten aus dem Zug abgeführt wurde, hätte er einen von ihnen mehrmals getreten, so das russsiche Untersuchungskomitee. Nun drohen ihm bis zu fünf Jahre Gefängnis.

Putins Bankkonten

Der Kreml hat sich zu den Forderungen Washingtons geäußert, "Wladimir Putins Vermögen" einzufrieren: Laut Präsidentensprecher würde Putin sein Geld bei der Bank "Rossija" (= "Russland") deponieren, die ohnehin bereits mit Sanktionen belegt ist.

Plötzliche Marschbewegung der Truppen in Wolgograd

Taktische Bataillonsgruppen der in der Region Wolgograd stationierten motorisierten Schützeneinheit des südlichen Militärbezirks Russlands wurden im Rahmen der Übungen in Alarmbereitschaft versetzt und haben eine Marschbewegung zu dem vorbestimmten Truppenübungsplatz durchgeführt.

Lukaschenko will sich an die Nation wenden

Der weißrussische Alexander Lukaschenko wird sich am 28. Januar an das weißrussische Volk und die Nationalversammlung wenden, so sein Sprecher.

Russisches Außenministerium: Welt erreicht gefährlichen Punkt

Russisches Außenministerium: Die Entwicklung der militärischen Situation in Europa und der Welt hat einen gefährlichen Punkt erreicht

Anzeichen der Kriegsvorbereitungen?

Nach Angaben von Beobachtern aus den sog. Volksrepubliken Donezk und Lugansk würden auf der gegenüberliegenden von Kiew kontrollierten Seite der Demarkationslinie Pläne für die Evakuierung von Zivilisten ausgearbeitet. Außerdem würden dort Notkrankenhäuser für die Aufnahme der Verwundeten vorbereitet.

Eine in Smog erstickte Stadt

Die südsibirische Stadt Minusinsk ist in dichten Smog aus Kohlenrauch gehüllt, und die Benzpyren-Konzentration ist bereits 80-mal höher als normal. Die Stadtbewohner sind gezwungen, sich in ihren Häusern einzuschließen und versuchen, nicht zu viel nach draußen zu gehen. Ursache für die Verschmutzung sind Ofenheizungen, die die Bewohner aufgrund der unangemessen hohen Strompreise zum Heizen verwenden müssen.


Erneute Spannungen an der polnisch-weißrussischen Grenze

Nach Angaben des polnischen Grenzschutzdienstes haben weißrussische Soldaten an der Grenze zu Polen Schusswaffen auf polnische Grenzschutzbeamte abgefeuert. In den vergangenen 24 Stunden haben außerdem 12 Personen versucht, die polnisch-weißrussische Grenze illegal zu überqueren.

Staatsduma wirft dem Westen Kriegsvorbereitungen vor

Die russische Staatsduma hat dem Westen vorgeworfen, die Vorbereitungen der ukrainischen Streitkräfte für eine Aggression gegen die Volksrepubliken Donezk und Luhansk zu vertuschen.
Die gezielte Verschärfung der Spannungen rund um die Ukraine durch westliche Vertreter sei eine bewusste Vorbereitung auf eine Eskalation im Donbass und ein Deckmantel für Waffenlieferungen aus den USA und Großbritannien, so der stellvertretende Vorsitzende des Verteidigungsausschusses der Staatsduma, Jurij Schwytkin.

Markenpower der Sber-Bank

Die internationale Rating-Agentur Brand Finance hat Sber (die größte russische Bank, vormals Sberbank) als Europas "stärkste Marke" ausgezeichnet. Mit 92,3 von 100 möglichen Punkten und der Bestnote AAA+ belegte die Bank den ersten Platz in Europa in der Kategorie "Markenpower".

Russische Su-35 in Weißrussland

 Russland schickt Su-35-Kampfflugzeuge nach Weißrussland.


Übung der russischen Nordflotte

Schiffe der russischen Nordflotte fahren im Rahmen einer Übung mit der arktischen Expeditions- und Truppengruppe in die Barentssee ein.




Dienstag, 25. Januar 2022

Finnland: Institut für Gesundheit gegen den Corona-Pass

Der Corona-Pass verhindert die Ausbreitung des Virus nicht, und seine Nützlichkeit sollte auch in der Europäischen Union neu bewertet werden, meint Mika Salminen, Direktor für Gesundheitssicherheit beim Finnischen Nationalen Institut für Gesundheit und Wohlfahrt (THL) im Artikel in der führenden finnischen Zeitung Helsingin Sanomat.

Umfrage: Impfungen für russische Kinder

Ein Drittel (33%) der russischen Eltern ist bereit, ihre Kinder gegen COVID impfen zu lassen, ungefähr ebenso viele (32%) lehnen Impfungen im Kindesalter entschieden ab.
-- Jobportal Suberjob

Migrationsproblem an weißrussisch-polnischer Grenze noch nicht gelöst

Das Migrationsproblem an der weißrussisch-polnischen Grenze sei noch nicht gelöst, Flüchtlinge versuchten immer noch, über Weißrussland in die EU-Länder zu gelangen, so Lukaschenko.

Asylreform in Russland: Vorübergehender Schutz bei massenhafter Einwanderung

Das russische Innenministerium hat vorgeschlagen, im Rahmen der Asylreform das Konzept des "vorübergehenden Schutzes" für Situationen einzuführen, die dem Exodus ukrainischer Bürger nach Russland im Jahr 2014 ähneln. Unter "vorübergehendem Schutz" ist eine vorläufige Notmaßnahme zur Gewährleistung der Sicherheit von Ausländern zu verstehen, die massenhaft in Russland eintreffen.
Das russische Innenministerium schlägt außerdem vor, die Praxis der Beantragung von Asyl in Russland außerhalb des russischen Staatsgebiets abzuschaffen.

Kroatische Zurückhaltung

Kroatischer Präsident kündigt an, im Falle eines Konflikts zwischen Russland und der Ukraine seine Truppen aus den NATO-Streitkräften abzuziehen.

Ein Mann auf der Krim-Brücke

Ein nicht identifizierter Mann kletterte auf die Krim-Brücke in Moskau und weigert sich, hinunterzusteigen. Die Polizei und Rettungsdienst trafen vor Ort ein, und ein Teil der Brücke wurde abgesperrt.

UP
Rettungskräfte haben einen Mann, der mit Selbstmord gedroht hat, von der Krymsky-Brücke in Moskau entfernt. Er verlangte, dass ihm sein Gehalt ausgezahlt wird, so Strafverfolgungsbehörden.



Polizei gegen QR-Widerstand in Sankt-Petersburg

In St. Petersburg hindert die Polizei derzeit den Unternehmer Aleksander Konowalow, der den Widerstand gegen die QR-Segregation in seiner Stadt anführt, daran, ein Café für Besucher zu eröffnen.


Bombendrohungen im Zentrum Moskaus

Spezialkräfte überprüfen alle Schulen im Zentrum Moskaus nach Bombendrohungen.

Lukaschenko räumt jede Entwicklung ein

Beim Treffen mit den Mitarbeitern der Nationalen Akademie der Wissenschaften sagte der weißrussische Präsident, dass er den Krieg, über den viele in letzter Zeit gesprochen haben, nicht gut findet, aber glaubt, dass man sich darauf vorbereiten sollte, denn die Entwicklung kann sehr unterschiedlich sein.

Immer mehr neue Bürger

Im Jahr 2021 erhielten mehr als 735.000 Ausländer die russische Staatsbürgerschaft. 2020 waren es 656.000.
-- Russisches Innenministerium

Erneute Bombendrohungen in Tjumen

Nach Bombendrohungen werden die Schulen in Tjumen evakuiert. Sie sollten bis zum Ende des Tages inspiziert werden, teilt das Informationszentrum der Regionalregierung mit.

Alexej Nawalny als Terrorist

Alexej Nawalny wird nun behördlich als Terrorist geführt. Sein Name erscheint in der Datenbank von Rosfinmonitoring (Föderaler Finanzüberwachungsdienst der Russischen Föderation).
Nach dem Gesetz frieren die Banken die Gelder ein und stellen die Dienstleistungen für diese Personen ein.

Störung am Kernkraftwerk in der Ukraine

Der erste Block des ukrainischen Kernkraftwerks Chmelnizkij wurde durch Schutzauslösung vom Netz getrennt.

Blackouts in Zentralasien

Berichte aus Zentralasien in der letzten halben Stunde:

  • Massive Stromausfälle in Almaty und Südkasachstan
  • Stromausfälle in Taschkent und vielen Regionen Usbekistans, Ursache wird untersucht
  • Taschkenter Metro fällt aufgrund von Stromausfällen aus
  • Massive Stromausfälle in Kirgisistan. In Bischkek werden die Pumpstationen abgeschaltet und die Wasserversorgung in der gesamten Stadt unterbrochen.

Montag, 24. Januar 2022

Gazprom: EU-Gasvorräte auf historischem Tiefstand

Die Gasvorräte in unterirdischen Gasspeichern in der EU und der Ukraine sind nach Angaben von Gazprom auf einem historischen Tiefstand. Nach Angaben des Unternehmens wurden den Speichern bereits mehr als 70 % der in der Sommersaison gepumpten Gasmenge entzogen: "Am 22. Januar 2022 betrug die Ausspeicherung 71,8 % oder 34,3 Mrd. m3 Gas", erklärt das Unternehmen.

Baltische Flotte Russlands verlässt ihre Stützpunkte

Zwanzig Schiffe und Boote der russischen Baltischen Flotte haben ihre ständigen Stützpunkte verlassen und sind in die ihnen zugewiesenen Gebiete aufgebrochen, um ihre Gefechtsübungen durchzuführen, wie die Informationsabteilung der Flotte mitteilt.
Es wird des weiteren darauf hingewiesen, dass die in mehreren taktischen Gruppen zusammengefassten Schiffe Aufgaben entsprechend ihrer Zweckbestimmung erfüllen, und zwar: U-Boot-Abwehr, Flugabwehr und Minenabwehr zur Unterstützung von Kampfeinheiten.


Deutschland: Komplize des Aggressors?

Die ukrainische Zeitung Ewropejskaya Prawda (wörtlich: Europäische Wahrheit) veröffentlicht einen Artikel (Link) mit der Überschrift "Deutschland treibt den Krieg voran und zerstört seine Zukunft in der Ukraine. Das muss gestoppt werden". Die Hauptthese des Artikels: "Deutschland wird in der Wahrnehmung der Ukrainer zunehmend zum Komplizen des Aggressors."

Kein Lockdown in Russland zu erwarten

Corona-Lockdown in Russland steht nicht zur Diskussion, auch die Daten der operativen Anti-Covid-Zentrale deuten nicht auf einen Anstieg der Krankenhauseinweisungen hin, so der Kremlsprecher

Lage an der weißrussisch-ukrainischen Grenze "immer schwieriger"

Die Lage an der südlichen (= weißrussisch-ukrainischen) Grenze von Weißrussland wird immer schwieriger, meint Alexander Lukaschenko. Ihm zufolge beginnt die Sicherheit des Landes "an der Grenze, denn innerhalb dieser Grenzen ist die Souveränität gewährleistet".

Weniger europäische Geschichte in russischen Schulen

Russische Schulkinder werden weniger über die europäische Geschichte unterrichtet. Neue Schwerpunkte sind Asien, Afrika und Lateinamerika. Der Geschichtsunterricht in der Schule muss geändert werden, um sicherzustellen, dass die Schüler etwas über "die Vergangenheit aller Teile der Welt" lernen, so Alexander Tschubarjan, wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Allgemeine Geschichte der Russischen Akademie der Wissenschaften

Zentralbank stößt auf Widerstand

Die russische Zentralbank hat ein umfassendes Verbot von Kryptowährungen in Russland vorgeschlagen. Derartige Lobbyarbeit der Bank für repressive Gesetze zu Kryptowährungen wird jedoch von den meisten staatlichen Behörden Russlands nicht akzeptiert. Mitglieder der russischen Regierung, Abgeordnete der Staatsduma und sogar Vertreter der Strafverfolgungsbehörden (Innenministerium, Föderaler Sicherheitsdienst, Generalstaatsanwaltschaft und Ermittlungsausschuss) unterstützten die Ideen der Zentralbank nicht. Die Opponenten verdächtigen die Bank, selbst die bereits bestehenden Gesetze zu Kryptowährungen falsch zu interpretieren und befürchten, dass repressive Maßnahmen der Zentralbank "Russland zum Gespött der Welt machen könnten".

Impftouren aus Russland beliebt

Fast die Hälfte der russischen Touristen (44 %) würde gerne ins Ausland reisen, um sich mit einem von der WHO bzw. der EU zugelassenen Impfstoff impfen zu lassen. Zu den Ländern, in denen sie sich impfen lassen können, zählen die Russen die Türkei (21,5%), Kroatien (11,7%), Armenien (6%) und Serbien (4%). Im Durchschnitt sind sie bereit, 40.000 Rubel (ca. 460 Euro) für eine Impftour zu zahlen.

Sparsame Russen

Die Russen sparen bei Kondomen und Erotikartikeln: Der durchschnittliche Betrag pro Einkauf ist im Januar um 15 % bzw. 28 % im Vergleich zum Vorjahr gesunken.

EU-Inspektoren in Russland

Lettische Inspektoren werden vom 24. bis 29. Januar russische Militärobjekte in der Region Smolensk und in der Region Brjansk an der Grenze zur Ukraine überprüfen, so der Leiter des Nationalen Zentrums für die Verringerung nuklearer Gefahren Ryschkow

Sonntag, 23. Januar 2022

Erklärung des russischen Diplomaten

Leiter der russischen Delegation bei den Wiener Verhandlungen über militärische Sicherheit und Rüstungskontrolle Konstantin Gawrilow: Russland warnt, dass es nicht tolerieren wird, wenn Kiew und der Westen im Donbass provozieren und Russen angreifen.

Rekordschneeverwehungen in Südrussland

Die südrussische Region Krasnodar ist total eingeschneit worden. Der Schneefall ist so stark, dass er einen neuen Rekord für die Schneedecke in der Region aufstellte. Die Verwehungen erreichen eine Höhe von 41 Zentimetern.


Streunende Hunde zerfleischen ein Mädchen

In einem Dorf in der Region Trans-Baikal im Fernosten Russlands, wo streunende Hunde ein siebenjähriges Mädchen zerfleischt hatten, entstand spontan eine Gedenkstätte. Einheimische bringen Blumen und Spielzeug. Sie beschuldigen die Behörden der Untätigkeit: Hunde streunen durch die Straßen und greifen Menschen an, aber die Behörden unternehmen nichts dagegen. Der Familie des toten Mädchens wurde eine finanzielle Unterstützung zugesagt. Auch werden in der Region Teams gebildet, um Hunde zu fangen.


Schwarzer Himmel über Krasnojarsk

Mit dem Einsetzen der kalten Jahreszeit hat sich wieder ein dichter Smog über Krasnojarsk (Sibirien) gelegt. Aufgrund der niedrigen Lage der Stadt bleiben bei wenig Wind und niedrigen Temperaturen alle Schadstoffe in der Luft. Im Jahr 2020 wurde in Krasnojarsk wiederholt der Zustand des sog. "schwarzen Himmels" eingeführt, wobei der dichteste Smog im Januar 2021 auf die Stadt niederging.


Hypotheken in Russland immer teurer

Die Kosten für Hypotheken in Russland stiegen im Dezember auf den höchsten Stand seit 2015: um 4,4 Prozentpunkte auf 13,2 Prozent. Der Anstieg der Gesamtkosten für Kredite hängt mit der Anhebung des Leitzinses durch die Regulierungsbehörde zusammen. Viele Kreditgeber haben die Zinssätze für die wichtigsten Kreditprogramme bereits im zweistelligen Bereich angehoben.

Samstag, 22. Januar 2022

Niederlage aus Prinzip

Dem russischen Schachspieler Daniil Dubow wurde bei einem Turnier eine technische Niederlage zugeschrieben, weil er sich weigerte, mit einer Maske zu spielen. Daniil sollte in der siebten Runde des Tata Steel Chess in Wijk aan Zee gegen Anish Giri antreten. Dabei wurde der Russe aufgefordert, eine Maske zu tragen, weil es in seinem engsten Umfeld Fälle von Coronavirus-Infektionen gegeben hat. Dubow machte einen Schnelltest auf COVID-19, der negativ ausfiel, und weigerte sich dann aus Prinzip, eine Maske zu tragen.

Ukraine zu gefährlich?

Das US-Außenministerium soll die Evakuierung der Familien der US-Diplomaten in der Ukraine ab Montag angeordnet haben.
-- Journalist Fox News auf Twitter (Link)

Weihwasser aus dem Hahn

Der Gouverneur von Sewastopol Michail Raswosschajew brüstet sich damit, dass die Stadt Weihwasser durch die städtischen Wasserleitungen fließen lasse: "Sie können einen Wasserhahn öffnen und es fließt Weihwasser heraus!".
Am Epiphaniasfest weihen nämlich Priester der russisch-orthodoxen Kirche das Wasser direkt in dem Staubecken, aus dem dann die städtische Wasserversorgung von Sewastopol gespeist wird.

Provokation in Tscheljabinsk

In der russischen Stadt Tscheljabinsk (Südural) sind an den Eingängen von Wohnhäusern Flugblätter über eine bevorstehende Evakuierung aufgetaucht. Den Bewohnern werden Geldstrafen angedroht, wenn sie ihre Wohnungen für einige Tage nicht verlassen.

Regierung will Preise für PCR-Tests überprüfen

Der russische Ministerpräsident Michail Mischustin hat den Antimonopoldienst angewiesen, die Kosten für PCR-Tests auf Coronaviren in Russland zu überprüfen. Zuvor hatten russischen Massenmedien eine Untersuchung darüber veröffentlicht, wie sich russische Privatkliniken und Labors an einer Pandemie von PCR-Tests bereichert hatten. Es stellte sich heraus, dass der Preisaufschlag für COVID-Tests bis zu 200 % beträgt.

US-Militärhilfe erreicht Ukraine

Die erste Lieferung von US-Militärhilfe ist in der Ukraine eingetroffen, teilte die US-Botschaft in der Ukraine auf Twitter mit. Wie bereits berichtet, umfasst die Lieferung rund 200.000 Pfund an letalen Waffen einschließlich Munition.

Russischer Kosmonaut erhält kein Visum

Die USA haben einem russischen Kosmonauten ein Visum für ein Training in einem US-Zentrum verweigert. Nikolaj Tschub wird voraussichtlich im Frühjahr 2023 zur ISS fliegen.
Normalerweise trainieren Astronauten aus anderen Ländern vor dem Flug im russischen Gagarin Cosmonaut Training Centre in Swesdnij Gorodok, während russische Kosmonauten im Johnson Space Centre in Houston Trainings durchführen und sich mit dem US-Segment der ISS vertraut machen.

Mehr als 50 Bergleute evakuiert

Mehr als 50 Bergleute wurden aufgrund von Problemen mit der Belüftung aus dem Bergwerk Komsomolets in der Stadt Leninsk-Kuznetsky in der Region Kemerowo evakuiert. Es gibt keine Verletzten.

Freitag, 21. Januar 2022

Schnee und Eis in Moskau

In Moskauer Gorki-Park läuft das internationale Festival "Schnee und Eis in Moskau". Seit dem 2. Januar haben sich 70 Schnee- und Eisskulpturen auf dem Puschkin-Ufer niedergelassen. Die Skulpturen wurden von echten Meistern aus verschiedenen Städten Russlands, aber auch aus Finnland, Italien, Weißrussland und darüber hinaus geschaffen. Einige Skulpturen werden immer noch gebastelt - direkt vor den Augen der Besucher. Der Eintritt ist frei. Man braucht nicht einmal einen QR-Code...


Antwort auf Maskenforderung

Ein Mann schlug dem Kassierer eine Dose mit saurer Sahne auf den Kopf, weil dieser ihn aufgefordert hatte, Maske zu tragen. Der Vorfall ereignete sich in St. Petersburg. Der Kassierer erstattete keine Anzeige gegen den aggressiven Kunden. Trotzdem wurde die Polizei gerufen.


Lukaschenkos Gesundheitsrezept

Weißrussischer Präsident Alexander Lukaschenko rät, sich keine allzu großen Sorgen zu machen, wenn das Coronavirus diagnostiziert wird. Gleichzeitig fordert er "internationale Gauner" auf, die Pandemie zu beenden: "Ich würde raten, sich gar keine Sorgen zu machen. Ich sage es schon seit langem, seit dem Anfang der ganzen Geschichte: Die Krankheit steckt in unseren Köpfen. Sobald man anfängt zu jammern, gibt es Ärger. Die jungen Leute haben eh nichts zu befürchten".

Bombendrohung: Jetzt auch in der russsichen Zentralbank

Gebäude der russischen Zentralbank im Zentrum Moskaus nach Bombendrohung inspiziert.

Bekämpfung von Unruhestiftern in Flugzeugen

Russisches Verkehrsministerium schlägt vor, Flugzeuge mit Plastikhandschellen und speziellen Nylongurten auszustatten, um Randalierer zu bändigen.

Ehefrau des föderalen Richters entführt?

Mehrere regionale russische Massenmedien berichteten gestern, dass angeblich bewaffnete tschetschenische Ordnungskräfte in die Wohnung des ehemaligen föderalen Richters Saidi Jangulbajew in Nischni Nowgorod eingebrochen wären und seine Frau Sarema entführt hätten. Heute kommentierte der Kreml-Sprecher die Situation mit dem pensionierten tschetschenischen Richter wie folgt: Das sei eine seltsame Geschichte, man würde es vorziehen, Berichten ohne Bestätigung nicht zu glauben. Wenn der Vorfall bei der Polizei gemeldet worden wäre, sollen Polizisten bereits tätig werden. Den tschetschenischen Gesetzeshütern könne auf jeden Fall kein Sonderstatus zuerkannt werden.

Russen verzichten auf Bargeld

Fast 30 % der Russen haben laut einer Studie des internationalen Zahlungssystems Visa auf Bargeld ganz verzichtet. Im Vergleich zu anderen Märkten sind auch russische KMUs führend, was die Anzahl der akzeptierten kontaktlosen Zahlungsarten angeht.

Schutzkuppel über Weißrussland

Im Rahmen der Übung Allied Resolve 2022 werden russische und weißrussische Streitkräfte erstmals den Masseneinsatz von tragbaren Luftabwehrsystemen "Werba" erproben. Die Raketensysteme werden über ein großes Gebiet verteilt, um eine schützende Kuppel zu bilden.

Bombendrohungen in Simferopol

Die Verwaltung von Simferopol beschließt, den Unterricht in den Schulen heute ausfallen zu lassen, da Berichte über Bombendrohungen vorliegen.

S-400-Divisionen: Aus dem Fernen Osten nach Weißrussland

Russland entsendet zwei S-400-Divisionen aus dem Fernen Osten nach Weißrussland. Die Waffen seien bereits auf die Bahn verladen worden, teilte das Verteidigungsministerium mit.



5G-Netze: Warnung für Fluggesellschaften

Rosaviatsia (Föderale russische Behörde für Luftverkehr) hat den Fluggesellschaften geraten, sich auf die Auswirkungen von 5G auf Flugzeuge vorzubereiten. Die Möglichkeit von Störungen hatten die US-Fluggesellschaften bereits zuvor angekündigt.

Verteidiger von Kiew

Angesichts anhaltender Gerüchte über eine angebliche russische Invasion haben die Kiewer Behörden beschlossen, mehr als 110 Millionen Griwna (3,9 Millionen US-Dollar) für die Verteidigung der Stadt gegen "russische Angreifer" bereitzustellen. Dies teilte die staatliche Verwaltung der Stadt Kiew am 20. Januar mit und wies darauf hin, dass das Programm zur Stärkung der Verteidigungskapazitäten der Stadt "Verteidiger von Kiew" heißt.

Tu-160-Raketenträger über Arktischem Ozean

Zwei Tu-160-Raketenträger flogen über den Arktischen Ozean, die Barentssee und das Weiße Meer. Die Flugdauer betrug 13 Stunden. Die Besatzungen übten das Betanken aus der Luft.


Aggression auf russischen Straßen

Mehr als die Hälfte der russischen Autofahrer (55 %) ärgert sich jedes Mal, wenn man sich ans Steuer setzt, nur 17 % bleiben auf der Straße ruhig, so eine Studie von Rambler&Co und SberAuto.

Aggression in russischen sozialen Medien

Männer sind in russischsprachigen sozialen Medien aggressiver, aber in der Altersgruppe der 60- bis 68-Jährigen sind die aggressiven Frauen in der Überzahl, so eine Untersuchung von Brand Analytics.

Donnerstag, 20. Januar 2022

Gedenkstätte für alle Opfer des Nationalsozialismus

Der russische Außenminister Sergej Lawrow schlug bei Gesprächen mit der deutschen Außenministerin Annalena Baerbock in Moskau vor, in Berlin eine Gedenkstätte für alle Opfer des Nationalsozialismus in der UdSSR zu errichten, so die Pressesprecherin des russischen Außenministeriums.

Pflicht eines jeden Muslims

Der Leiter der Geistlichen Verwaltung der Muslime Russlands Mufti Ravil Gaynutdin rief die Gläubigen dazu auf, sich impfen zu lassen. Er bezeichnete dies als "die Pflicht eines jeden Muslims".

Held der Arbeit

Putin verleiht Gazprom-Chef Alexej Miller den Titel "Held der Arbeit" "für besondere Verdienste um Staat und Volk".

Beleidigung der Gefühle von Gläubigen

In Russland werden weiterhin Videos von halbnackten Mädchen vor Kirchen und Moscheen gedreht. Ein weiterer Auftritt fand neulich vor einer Moschee in Moskau statt. Darauf wurde auch ein weiteres Strafverfahren wegen Beleidigung der Gefühle von Gläubigen eingeleitet.

Moldawien ohne Gasschulden

"Moldovagaz hat seine Schulden bei Gazprom für Gaslieferungen beglichen, nachdem es vor einem möglichen Lieferstopp gewarnt worden war", so der stellvertretende moldawische Premierminister.

Gehen Gasreserven Europas zur Neige?

Nach Angaben von Gas Infrastructure Europe sank die Gasspeicherkapazität in Deutschland am 18. Januar unter 45 % auf 44,7 %. Insgesamt sind bereits zwei Drittel der im letzten Jahr eingepumpten Gasmenge aus den europäischen Speichern entnommen worden. Am 18. Januar lag die Gasentnahmerate bei 66,5 Prozent oder 31,8 Milliarden Kubikmetern.
Quelle: Offizieller Gazprom-Telegramkanal

Lukaschenko gegen Corona

Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko meint, er hätte sich erneut mit COVID-19 angesteckt, diesmal mit dem neuen Ominron-Stamm. Dabei hätte er jedoch keine Bettruhe gebraucht, um sich zu erholen.

Schnee in Südrussland

Schnee ist in Südrussland auch im Winter keine Selbstverständlichkeit, daher sind dort offensichtlich mehrere Personen erforderlich, um einen Bus bei schwierigen Wetterbedingungen zu fahren.


Bombendrohungen in Tscheljabinsk

Das Büro des Bürgermeisters von Tscheljabinsk hat die Evakuierung von Schulen aufgrund anonymer Bombendrohungen bestätigt:
"Die Strafverfolgungsbehörden überprüfen anonyme Infos über Bombendrohungen gegen Bildungseinrichtungen in Tscheljabinsk. Es wurden keine Sprengsätze oder andere Bedrohungen gefunden".

Bombendrohungen in Tjumen

 Alle Schulen in Tjumen wegen Infos über mögliche Bomben evakuiert, so die Regionalregierung.

Waffentransport in die Ukraine

Flugzeuge der britischen Luftwaffe bringen seit Tagen Waffen in die Ukraine, so das russische Außenministerium.

Beliebteste Passwörter der Russen

Die beliebtesten Passwörter der Russen im Jahr 2021 waren "qwerty123" und "123456". Sehr populärer waren auch russische Entsprechungen für "Passwort", "Liebe", "Hallo" und "Natascha" in kyrillischer Schreibweise.

Ungarn weist die Vorwürfe zurück

Der ungarische Außenminister äußerte sich zu den Vorwürfen einer engen Zusammenarbeit mit Russland im Energiesektor. Nach Ansicht von Péter Szijjártó werden politische Erklärungen die Häuser in Europa nicht erwärmen:
"Das sage ich meinen Kollegen, die uns für die langfristige Zusammenarbeit mit Russland kritisieren: Häuser und Wohnungen lassen sich nicht durch politische Erklärungen erwärmen. Die einzige Möglichkeit, sie zu erwärmen, ist Erdgas", sagte er.

Besuch ungarisches Premierministers

Der ungarische Premierminister Viktor Orban plant für den 1. Februar einen Besuch in Russland. Während des Besuchs wird eine Verlängerung des Gasvertrags erörtert werden.

Bombendrohungen in Magadan

Alle Schulen und Hochschulen in der fernöstlichen russischen Stadt Magadan wurden aufgrund von Bombendrohungen evakuiert. Der Unterricht findet momentan im Fernmodus statt.

Russisches Urals-Exportöl in Europa immer teurer

Laut der internationalen Preisagentur Argus hat der Preis für russisches Urals-Exportöl in Europa zum ersten Mal seit Oktober 2014 die Marke von 90 US-Dollar pro Barrel überschritten.

Unverzügliche Sanktionen gegen Russland gefordert

Der ukrainische Präsident Selenskij fordert Washington auf, Sanktionen gegen Russland unverzüglich zu verhängen. Er appelliert an die Senatoren, die kürzlich Kiew besuchten, nicht zu warten, bis sich die militärische Lage im Osten des Landes verschlechtert.

US-Definition russischer Invasion

Die Vereinigten Staaten werden jedes Überschreiten der ukrainischen Grenze durch russische Truppen als "neue Invasion" der Ukraine betrachten, so die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki.

Mittwoch, 19. Januar 2022

Russischer Diplomat: Es bleibt immer weniger Zeit

Leiter der russischen Delegation bei den Verhandlungen mit der OSZE in Wien Konstantin Gawrilow meint, dass die Stunde der Wahrheit gekommen sei: "Entweder akzeptiert der Westen unsere Vorschläge oder werden andere Wege gefunden, um Russlands Sicherheit zu gewährleisten. Dafür bleibt immer weniger Zeit. Der Countdown läuft", so Gawrilow.

Duma-Abgeordnete fordern Anerkennung der Donbass-Republiken

Der Duma wurde Entwurf der Aufforderung an den russischen Präsidenten zur Anerkennung der Volksrepubliken Donezk und Lugansk vorgelegt. In dem Dokument heißt es, dass die Donbass-Republiken in den vergangenen Jahren - basierend auf dem Willen des Volkes - demokratische Organe und staatliche Strukturen mit allen Attributen einer legitimen Autorität aufgebaut haben. Die Autoren halten die Anerkennung für vernünftig und moralisch gerechtfertigt.

Ausnahmezustand in Moldawien

Die Republik Moldawien verhängt wegen der Gaskrise für 60 Tage den Ausnahmezustand. Wie im Herbst hängt es damit zusammen, dass Moldawien kein Geld hat, um die Lieferungen von Gazprom zu bezahlen.
Die Frist für die Zahlung des Vorschusses endet am Donnerstag, den 20. Januar, um 09:00 Uhr Ortszeit. Zu diesem Zeitpunkt können die Gaslieferungen eingestellt werden, wenn das Geld nicht auf den Konten von Gazprom eingeht.
Die Entscheidung der Regierung, den Ausnahmezustand zu verhängen, muss auch vom moldawischen Parlament gebilligt werden.

Russische Kampfeinheiten in Weißrussland eingetroffen

Die ersten Einheiten der russischen Streitkräfte, die an der Überprüfung der Eingreiftruppe des Unionsstaates beteiligt sind, sind in Weißrussland eingetroffen, teilte das russische Verteidigungsministerium mit.


Russische Friedenssoldaten haben Kasachstan verlassen

Vier militärische Transportflugzeuge mit den letzten Einheiten der Friedenstruppen der OVKS sind von Kasachstan nach Russland geflogen, teilt das Verteidigungsministerium mit.

Russland stößt US-Staatsanleihen ab

Russland hat seine Investitionen in US-Staatsanleihen reduziert. Im November letzten Jahres war der Betrag auf 2,4 Milliarden Dollar gesunken. Nach Angaben des US-Finanzministeriums hält der Rückgang nun schon seit mehreren Monaten an. Noch im August hielt Moskau US-Staatspapiere im Wert von 4 Mrd. USD.

Gazprom will sofort Geld von Moldawien

Gazprom teilt Moldovagaz mit, dass es die Gaslieferungen nach Moldawien unterbricht, wenn es bis zum 20. Januar keine weitere Zahlung erhält, so Moldawischer Premierminister

Kampf um Luft

Die NASA hat davor gewarnt, dass das russische Modul "Swesda" der Internationalen Raumstation  aufgrund eines Luftlecks dauerhaft isoliert sein könnte. Dem NASA-Direktor zufolge sei das Leck so klein, dass es mit Diagnosemitteln nur schwer zu entdecken ist.
Die russische Seite erklärt daraufhin, es bestehe kein Grund zur Sorge und die russischen Kosmonauten hätten die Leckstelle bereits gefunden. Leckstellen werden seit 2019 auf der ISS diagnostiziert. Im Oktober 2020 entdeckten die Kosmonauten einen Riss und reparierten ihn mit Knetmasse. Danach sank der Druck weiter, allerdings etwas langsamer.

Bereits genug Gesetze produziert

Keine neuen gesetzlichen Beschränkungen wären im Zusammenhang mit Coronavirus in Russland nötig, denn die Situation beherrschbar sei, so der Vorsitzende des Duma-Gesundheitsausschusses.

Neue Taktik bei Bombendrohungen

Lokale Behörden in Krasnojarsk haben beschlossen, keine weiteren Schulen nach Bombendrohungen zu evakuieren. Diese Entscheidung wurde getroffen, weil alle örtlichen Schulen bereits rund um die Uhr unter dem Schutz der Polizei und der Nationalgarde stehen.

Geldfälscher festgenommen

Russische Strafverfolgungsbehörden haben Aktivitäten einer überregionalen kriminellen Gruppe in Dagestan vereitelt, deren Mitglieder im Verdacht stehen, gefälschte Banknoten herzustellen und zu verbreiten. Nach Angaben des Innenministeriums wurden dabei fünf Anwohner festgenommen.

Russischer Aktienmarkt weiter auf Talfahrt

Der russische Aktienmarkt gab im heutigen Morgenhandel weiter nach. Der auf Rubel lautende Index der Moskauer Börse mit dem Code IMOEX2 verlor bis 9:20 Uhr Moskauer Zeit 2,63 Prozent und fiel auf 3246,2, wie die Börsendaten zeigen.

Sand auf Eis

Mann mit gebrochenem Bein streut Sand auf eisigen Asphalt in St. Petersburg, um andere vor Stürzen zu bewahren.


In der Stadt geirrt

Eine Schaffnerin, die im Linienbus ihre Hand gegen eine alte Frau erhob und anschließend "Das ist meine Stadt" und "Ich hasse euch alle" rief, wurde in Jekaterinburg festgenommen. Wie sich herausstellte, handelt es sich um eine Frau aus Zentralasien, die sich ohne Genehmigung in Russland aufhält und arbeitet. Die Polizei in Jekaterinburg hat nun vor, ihre Abschiebung zu prüfen.

Dienstag, 18. Januar 2022

Entlassung wegen Atheismus

Die Phrase "Es gibt keinen Gott" könnte heute als schuldhafte Beleidigung der Gefühle von Gläubigen angesehen werden. Immerhin wurde eine Biologielehrerin aus der russischen Stadt Kurgan wegen dieser Worte entlassen und musste sich entschuldigen.

Knöllchen für Friedensnobelpreisträger

Ein Moskauer Amtsgericht hat den Friedensnobelpreisträger Dmitrij Muratow (Hier ist seine Friedensnobelpreisrede) zu einer Geldstrafe von 4.000 Rubel (ca. 45 Euro) verurteilt. Als Chefredakteur der Nowaya Gazeta wurde er für schuldig befunden, in Veröffentlichungen eine verbotene Organisation nicht als solche genannt zu haben. Die Redaktion der Zeitung erhielt dafür ebenfalls eine Geldstrafe von 40.000 Rubel (ca. 450 Euro).

Ukrainische Glasproduzenten kurz vor dem Bankrott

Glasproduzenten in der Ukraine stehen wegen steigender Gaspreise kurz vor dem Bankrott, mehr als 12.000 Mitarbeiter der Branche sind von Arbeitslosigkeit bedroht.

Öffentliche Entschuldigung

Die Eltern des dagestanischen jungen Mannes, der in einem Moskauer Bus Streit verursachte, müssen sich nun für ihren Sohn öffentlich entschuldigen. Sie wurden dazu in die Verwaltung der Stadt Kisiljurt vorgeladen:
"Ich entschuldige mich für meinen Sohn vor dem ganzen Land, vor allen russischen Mitbürgern. Wir sind ein Staat, Russland ist unser Mutterland. Wir haben keine andere Heimat und werden auch nie eine andere haben", sagte der Vater des 29-jährigen Schugaib Bolatukajew.
Auch der Bürgermeister und Leiter des Verwaltungsbezirks verurteilten das Verhalten ihres Landsmanns öffentlich.

Der Unruhestifter selbst wurde vorerst für zwei Monate inhaftiert. Nach Artikel 282 des russischen Strafgesetzbuches drohen ihm drei bis sechs Jahre Gefängnis oder eine Geldstrafe von bis zu 600.000 Rubel (ca. 7.000 Euro).

Gefahr: Schattenmarkt für Migrationsdienste

Stellvertretender Vorsitzender des russischen Sicherheitsrates Dmitrij Medwedew (ehemals: russischer Präsident): Der kriminelle Schattenmarkt für Migrationsdienste stellt eine Bedrohung für die Sicherheit Russlands dar.

Gemeinsame Marineübungen

Russland, Iran und China halten gemeinsame Marineübungen ab, so der Pressedienst der russischen Pazifikflotte.

Rubel als Mittel zur Aufbewahrung persönlicher Ersparnisse

Fast ein Viertel der Russen (23 %) ist davon überzeugt, dass der russische Rubel die sicherste Währung für die Aufbewahrung persönlicher Ersparnisse ist, so die Umfrage des Portals SuperJob.

Gesamtes militärisches Potenzial Russlands uns Weißrusslands kann notwendig werden

Russland und Weißrussland erwägen eine Situation, in der das gesamte militärische Potenzial der beiden Länder für die Sicherheit eingesetzt werden muss, meint der stellvertretende russische Verteidigungsminister Fomin gegenüber ausländischen Militärattachés. Ihm zufolge üben Russland und Weißrussland regelmäßig verschiedene Optionen für den Einsatz des regionalen Truppenverbands. Putin und Lukaschenko hätten sich bereits im Dezember auf die Durchführung einer Übung im der Februar geeinigt:
"Es könnte eine Situation eintreten, in der die Kräfte und Mittel der Regionalgruppe nicht ausreichen, um die Sicherheit des Unionsstaates (RU+BY) zu gewährleisten, und wir sollten bereit sein, sie zu verstärken. Man sich darauf verständigt, dass es notwendig sein kann, das gesamte Potenzial der militärischen Organisation des Unionsstaates für die gemeinsame Verteidigung einzusetzen".


Einheiten der russischen Streitkräfte in Weißrussland

Wie das weißrussische Verteidigungsministerium mitteilt, treffen derzeit Einheiten der russischen Streitkräfte im Rahmen der Überprüfung der Eingreiftruppe des Russisch-Weißrussischen Unionsstaates in Weißrussland ein:
"Verschiedene Optionen für gemeinsame Aktionen zur Neutralisierung von Bedrohungen und zur Stabilisierung der Lage an den Grenzen Russlands und Weißrusslands werden bei einer Überprüfung der Eingreiftruppe der Union erprobt".

UP
Augenzeugen berichten über merklichen Militärverkehr auf den weißrussischen Straßen:


Russisches Geschäft mit Aberglauben

Kurz vor dem "magischen" Spiegeldatum 22.02.2022 beginnen Nutzer sozialer Netzwerke in verschiedenen Regionen Russlands Termine für standesamtliche Trauungen an diesem Tag zu verkaufen. Der Preis startet bei ca. 170 Euro und geht in manchen Fällen bis hin zu 2300 Euro. Die Verkäufer schreiben, dass sie Termine absichtlich im Voraus gebucht hätten und nur bereit seien, sie auf interessierte Brautpaare umzubuchen.

Türkische Immobilien in Russland immer beliebter

In den letzten beiden Monaten des Jahres 2021 haben Russen 1,7 Tausend Wohnungen und Häuser in der Türkei gekauft, Das ist 2,2 Mal mehr als Ende 2020. Dieser Anstieg erfolgte vor dem Hintergrund der sinkenden Lira, die im Laufe des Jahres gegenüber dem Rubel um 44 % abgewertet wurde und seit Jahresbeginn fast 60 % verloren hat.

Bonusprogramm fürs Reisen in Russland

In Russland startet erneut das Reise-Bonusprogramm. Ab sofort und bis zum 12. April 2022 ist es möglich, eine komplette Reise oder einen einzelnen Hotelaufenthalt innerhalb Russlands zu kaufen und dabei 20 % des ausgegebenen Betrags zurückzubekommen. Mehr als 2 Millionen Reiseziele aus allen Regionen Russlands nehmen an dem Programm teil.
Die Grundbedingungen des Programms sind unter anderem:

Bombendrohungen im Fernen Osten

Neue Welle von Bombendrohungen im Fernen Osten Russlands: 70 Schulen in Chabarowsk, 3 Schulen und ein Kindergarten in Korsakow im Süden Sachalins wurden evakuiert.


Steigende Nachfrage nach Australienflügen

Suchanfragen nach Tickets von Russland nach Australien würden innerhalb von 24 Stunden fast um das 11-fache steigen, nachdem Australien den russischen Impfstoff Sputnik V anerkannt hat, so der Online-Ticketvermittlungsdienst Aviasales

Preise für Süßwaren steigen

Russische Süßwarenhersteller kündigen Preiserhöhungen für Einzelhandelsketten ab dem 1. Februar an. Die Süßwarenproduzenten führen den Anstieg auf wachsende Kosten zurück. So stiegen beispielsweise die Preise für Verpackungen sowie Rohstoffe insbesondere Mehl, Palmöl und Mélange an.

Montag, 17. Januar 2022

Facebook in Russland wieder bestraft

Russische Föderale Steuerbehörde hat die Einnahmen von Mark Zuckerbergs Unternehmen Meta in Russland für 2020 mit 39,8 Milliarden RUB (ca. 460 Mio. Euro) angegeben. Auf der Grundlage dieses Betrags verhängte russisches Gericht eine Geldstrafe in Höhe von 1,9 Milliarden RUB (ca. 22 Mio. Euro) gegen Meta, weil das Unternehmen sich wiederholt geweigert hatte, verbotene Informationen zu entfernen.

Kommandostabsübung einer Panzerarmee im Westen Russlands

Die Panzerarmee des westlichen Militärbezirks Russlands hat mit einer Kommandostabsübung in fünf russischen Regionen begonnen, so der Pressedienst des Militärbezirks.

Iranischer Staatschef in Staatsduma erwartet

Der iranische Staatschef Ebrahim Raisi soll am 20. Januar vor der russischen Staatsduma sprechen.

Eine Idee aus der Staatsduma

Der Staatsduma-Abgeordnete Jewgeni Fjodorow hat einen nuklearen Warnschlag gegen die Vereinigten Staaten vorgeschlagen. Der (Schnaps)idee zufolge sollten die Raketen auf das Testgelände in Nevada geschickt werden, denn dort gibt es amerikanisches Militärpersonal und keine Zivilisten:
"Das Wichtigste ist, sie zwei oder drei Tage im Voraus zu warnen. Das ist ein guter Beweis für die Ernsthaftigkeit unserer Absichten", erklärt der Abgeordnete. Fjodorow zufolge würden solche Maßnahmen die US-Bürger zum Nachdenken anregen und zeigen, dass die Androhung eines Vergeltungsschlags durch Russland kein Bluff ist.

Russisch-deutsche Beziehungen enttäuschend

Russland ist enttäuscht über den gegenwärtigen Stand der russisch-deutschen Beziehungen, möchte aber die Zusammenarbeit auf den Grundsätzen der gegenseitigen Achtung und des gegenseitigen Nutzens aufbauen, so das russische Außenministerium in seiner Erklärung.

Russisches Aussenministerium an Deutschland: Auge um Auge

Russische Föderation behält sich das Recht vor, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, wenn die deutsche Seite nicht ihre Praxis aufgibt, Druck auf russische Massenmedien in der BRD auszuüben, so das russische Außenministerium.

Tula im Kampf für saubere Straßen

Ein Schneepflug in der russischen Stadt Tula räumte den matschigen Schnee von den Gleisen direkt auf die Passanten. Die Staatsanwaltschaft erklärte gegenüber RIA Novosti, dass dies nicht der einzige derartige Fall sei und eine Untersuchung eingeleitet worden wäre. Das lokale Verkehrsunternehmen teilte mit, dass es ebenfalls eine Inspektion durchführe, und entschuldigte sich bei den Fußgängern.


Facebook-Account der russischen Sicherheitsdelegation wiederhergestellt

Facebook-Account der russischen Sicherheitsdelegation in Wien ist wiederhergestellt worden. Russland hat jedoch - trotz seiner gestrigen Forderung - von Meta bis jetzt keine Erklärung für den Vorfall erhalten.

Immer weniger Gas von Gazprom

Gazprom hat im Februar keine Kapazitäten für die Jamal-Europa-Pipeline (über Belarus und Polen) gebucht. Die russische Gasgesellschaft hat auch keine zusätzlichen Kapazitäten für den Gastransit im Februar durch die Ukraine gebucht.

Moskau weist angeblich mehrere Mitarbeiter der US-Botschaft aus

Moskau würde Mitarbeiter der US-Botschaft in ihre Heimat ausweisen. Dies behauptet Michelle Michalenko, die Küchenchefin der Botschaft, auf Facebook. Ihr zufolge sei bereits mehreren Mitarbeitern der Botschaft in Moskau das Visum entzogen worden.
Zuvor hatte das russische Außenministerium mitgeteilt, dass Mitarbeiter der US-Botschaft, die seit mehr als drei Jahren in Moskau tätig sind, Russland bis Ende Januar verlassen müssen. Nach Angaben des Ministeriums waren es die Maßnahmen der USA, die eine solche Reaktion Moskaus auslösten.

Kreml gibt Gesetz über QR-Codes auf

Kreml gibt Gesetz über QR-Codes auf: Der Pressesprecher des russischen Präsidenten erklärt, dass der Gesetzentwurf über QR-Codes von der Liste der Anweisungen von Wladimir Putin gestrichen wird, da sich die epidemiologische Situation geändert hat.

Stationierung russischer Raketen in Kuba und Venezuela

Der russische Präsidentensprecher antwortete auf die Frage nach einer möglichen Stationierung russischer Raketen in Kuba und Venezuela, dass Russland verschiedene Optionen erwäge, um seine eigene Sicherheit zu gewährleisten:
"Natürlich denkt Russland in der gegenwärtigen Situation darüber nach, wie es seine eigene Sicherheit gewährleisten kann", sagte der Präsidentensprecher.

Vereiste Straßen von St. Petersburg

Die Situation mit vereisten Straßen in St. Petersburg ist momentan kritisch. Manche Spaziergänge durch die Stadt enden im Krankenhaus.




Truppen an den Grenzen von Weißrussland

Der weißrussische Präsident Lukaschenko meint, dass mehr als 30.000 Soldaten, Ausrüstungen und Waffen in der Nähe der weißrussischen Grenze in Polen und den baltischen Staaten konzentriert seien. Auch die Ukraine würde ihr Militärkontingent an der weißrussischen Grenze aufbauen, berichtet die weißrussische Nachrichtenagentur BelTA.

Androhung von Terroranschlägen in Südrussland

Mindestens 14 Schulen in Rostow am Don (Südrussland) haben am Morgen des 17. Januar anonyme Meldungen erhalten, in denen mit terroristischen Anschlägen gedroht wurde. Darauf wurden die Eltern aufgefordert, ihre Kinder von der Schule zu nehmen.

In Äußerungen zu hart gewesen

Der Kaukasier, der gestern in einem Moskauer Bus schwor, "Russen zu verprügeln", wurde nachts einige hundert Kilometer von Moskau entfernt auf dem Weg in den Kaukasus festgenommen. Er hat sich bereits für seine Äußerungen in dem Video entschuldigt: "Ich war in meinen Äußerungen gegenüber der russischen Nation zu hart, was ich aufrichtig bedauere." Die Ermittlungen der Strafverfolgungsbehörden dauern an.


Dritter Platz auf dem Sanktionenpodium

Russland ist das drittgrößte Land in Bezug auf die von den USA verhängten Sanktionen. Nur China und Weißrussland liegen noch vor Russland. Im vergangenen Jahr setzten die USA insgesamt 765 Objekte auf die Sanktionslisten. Auf China, Belarus und Russland entfielen jeweils 12-13 % dieser Entscheidungen.

Sonntag, 16. Januar 2022

Forderung an Facebook

Der russische Föderale Dienst für die Überwachung von Kommunikation, Informationstechnologie und Massenmedien fordert Meta auf, die Seite der russischen Delegation in Wien freizugeben:
"Am 16. Januar wurde ein Schreiben an das US-Unternehmen Meta Platforms gesandt, in dem gefordert wurde, alle Beschränkungen der offiziellen Seite der russischen Delegation unverzüglich aufzuheben und die Gründe dafür zu offenzulegen".

Nationalistisch motivierter Vorfall

Heute Morgen wurde berichtet, dass ein Mann aus Dagestan in öffentlichen Verkehrsmitteln in Moskau eine Szene gemacht hat. Er bezeichnete die Russen als Schweine und versprach, sie "zu verprügeln, wenn es soweit ist". Inzwischen ist bekannt, dass das russische Untersuchungskomitee im Zusammenhang mit dem Vorfall ein Strafverfahren wegen Aufstachelung zum Hass eingeleitet hat. Die Höchststrafe beträgt bis zu sechs Jahre Freiheitsentzug.

Kreml: Rote Linie erreicht

Die Beziehungen Russlands zur NATO haben eine rote Linie erreicht, weil die Allianz eine "schrittweise Invasion" der Ukraine mit ihrer Infrastruktur, ihren Militärausbildern und ihren Beständen an defensiven und offensiven Waffen begonnen hat, so Präsidentensprecher Dmitrij Peskow. Ihm zufolge kann Moskau eine solche Situation nicht länger tolerieren.

Kirche auf der Höhe der Zeit

Die russisch-orthodoxe Kirche hat einen Gebetsgottesdienst "für die von der Computersucht Besessenen" verfasst. Er wird derzeit von einer Kommission der Heiligen Synode geprüft. Der Kommission wurden auch Gebete für eine erfolgreiche chirurgische Behandlung, einen erfolgreichen Uni-Abschluss und die gelungene Suche nach einem Arbeitsplatz übermittelt.

Gesperrt wegen verbotener Inhalte

Facebook hat die offizielle Seite der russischen Delegation bei den Wiener Gesprächen über militärische Sicherheit und Rüstungskontrolle gesperrt. Der Leiter der russischen Delegation Konstantin Gavrilov dazu: "Facebook hat die Seite der Delegation am Freitag mit der Begründung verbotener Inhalte gesperrt.
Laut Gawrilow hatten Vertreter der Delegation Erklärungen der russischen Führung und des russischen Außenministeriums auf ihrer Seite veröffentlicht.

Viele Russen müssen "an fast allem sparen"

Laut einer Umfrage des russischen Jobportals Superjob haben mehr als 40 % der Russen begonnen, während der Pandemie an fast allem zu sparen.

Ausländischer Agent

In Moskau schrieben Unbekannte das Wort "Ino-Agent" (= ausländischer Agent) an die Wohnungstür des Galeristen Marat Gelman (in der Russischen Föderation tatsächlich als sog. ausländischer Agent anerkannt). Gelman selbst hat sich noch nicht zu dem Vorfall geäußert.
"Ausländischer Agent" ist ein Status, der in Russland gemeinnützigen Organisationen, Medien, Einzelpersonen und nicht registrierten öffentlichen Vereinigungen zugewiesen wird, die sich in Russland anhand ausländischer Gelder politisch betätigen.

Marat Gelman

Aktion gegen Covid-Impfpässe geht weiter

In St. Petersburg haben sich inzwischen mehr als 150 Bars und Restaurants der Stadt einer Aktion gegen die Einführung der Covid-Impfpässe sowie QR-Codes für Gaststätten angeschlossen.

Hackergruppe REvil zerschlagen

Der russische Föderale Sicherheitsdienst hat vor kurzem die berüchtigtste Cybercrime-Elite der Welt zerschlagen. Die REvil-Gruppe hackte sich in größte US-Unternehmen ein und erzielte Gewinne in Höhe von mehreren Dutzend Millionen Dollar. Biden bat Putin persönlich, sich um die "russischen Hacker" zu kümmern.

Daten für Kinderimpfungen

Die Behörden in den Regionen der Russischen Föderation haben dem zentralen Gesundheitsministerium Daten über die benötigte Anzahl von Kinderimpfungen "Sputnik M" gegen das Coronavirus übermittelt. Dieser Impfstoff ist für Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren bestimmt und ähnelt in seiner Zusammensetzung dem Sputnik V für Erwachsene.

Samstag, 15. Januar 2022

Russische Kurilen in Alarmbereitschaft

Der Unterwasservulkan Hunga-Tonga-Hunga-Hapai im Pazifischen Ozean ist ausgebrochen. Neben Japan sind auch die russischen Kurilen in Alarmbereitschaft.



Slowakische Bedenken

Der slowakische Premierminister Eduard Heger kritisierte den Generalstaatsanwalt der Republik Maroš Žilinka für seine Reise nach Russland. Žilinka besuchte vom 11. bis 13. Januar Moskau, wo er an den Feierlichkeiten zum 300-jährigen Bestehen der russischen Staatsanwaltschaft teilnahm:
"Mit Ländern [wie Russland], die Probleme mit der Achtung grundlegender [Menschen-]Rechte und Freiheiten haben, militärische Spannungen eskalieren oder die territoriale Integrität anderer Länder verletzen, sollten wir meiner Meinung nach nicht feiern", sagte Heger.

Langfristige Verträge vorausgesetzt

Russland hat alle seine Verpflichtungen aus langfristigen Verträgen über Gaslieferungen nach Europa im Jahr 2021 erfüllt, so der stellvertretende russische Ministerpräsident Aleksandr Novak: "Darüber hinaus haben wir deutlich mehr in die Türkei, nach Deutschland und in eine Reihe anderer Länder geliefert, die ihre vertraglich vereinbarten Mengen bereits aufgebraucht haben", fügte der stellvertretende Ministerpräsident hinzu. Novak wies auch darauf hin, dass Russland über ausreichende Kapazitäten verfüge, um die Gaslieferungen nach Europa zu erhöhen, was jedoch langfristige Verträge voraussetzt.

180.000 Menschen witterungsbedingt ohne Strom

Nach Angaben des russischen Energieministeriums waren in den letzten Tagen in sieben Regionen Russlands rund 180.000 Menschen witterungsbedingt ohne Stromversorgung.

Zwei Strategen am Werk

Die OVKS-Friedensmission in Kasachstan wurde vom russischen und weißrussischen Präsidenten innerhalb einer Stunde ausgearbeitet, behauptet der weißrussische Präsident Lukaschenko:

Statistik: Neue russische Staatsbürger

Bürger der Ukraine, Tadschikistans, Kasachstans und Armeniens wurden im vergangenen Jahr häufiger als andere russische Staatsbürger:

Alternative Gaslieferungen nach Europa

Das US-Außenministerium hat sich mit internationalen Energieunternehmen über Pläne für Gaslieferungen nach Europa im Falle eines Konflikts zwischen Russland und der Ukraine beraten, wie Reuters berichtet.

Freitag, 14. Januar 2022

Russische Kirche gegen Till Lindemann

Die Patriarchalische Kommission für Familie, Mutterschaft und Kindheit der Russisch-Orthodoxen Kirche hat ein Verbot der geplanten Konzerte von Rammstein-Sänger Till Lindemann in Russland gefordert, weil er Abtreibung und Kinderhass propagieren sollte.

Hauptverkehrsstraße von Sachalin unterspült

Der Ausnahmezustand wurde über die Hauptverkehrsstraße von der russischen fernöstlichen Insel Sachalin verhängt. Es handelt sich um die föderale Sraße, die sich quer über die Insel von Juschno-Sachalinsk nach Ocha erstreckt und neulich teilweise unterspült wurde.


Heizung in Kiew: altmodisch aber sicher

Ein sechzehnstöckiger Wohnblock in der ukrainischen Hauptstadt Kiew wurde notgedrungen auf Festbrennstoffheizung umgestellt.

Heizung in Kiew

Komfort während der Pandemie

Lokale Behörden in der südrussischen Stadt Gelendschik haben "Anti-Covid-Bänke" für "mehr Komfort während der Pandemie" aufgestellt.


Diebstahl aus dem Weltall

Russisches Untersuchungskomitee hat ein Strafverfahren wegen der Veruntreuung von 5,4 Mio. Rubel (ca. 65.000 Euro) bei Roskosmos (der Staatlichen Russischen Korporation für Raumfahrtaktivitäten) bei der Ausführung eines Vertrags über den Transport von US-Astronauten zur ISS eingeleitet.

Zweite Covid-Zertifikat-Lesung verschoben

Russische Regierung und die Partei "Einiges Russland" haben beschlossen, die zweite Lesung des Gesetzentwurfs über das Covid-Zertifikat in der Staatsduma zu vertagen.

Plötzliche Militärübung in erheblicher Entfernung

Russisches Verteidigungsministerium teilt mit, dass die Truppen des östlichen Militärbezirks Russlands einer unangekündigten Übung ihrer Kampfbereitschaft unterzogen werden:

Fragwürdiger Portugiese

In Portugal prüft man die Rechtmäßigkeit der Verleihung der Staatsbürgerschaft an den russischen Oligarchen Roman Abramowitsch. Im April 2021 wurde er als Nachkomme sephardischer Juden portugiesischer Staatsbürger. Es ist auch bekannt, dass Abramowitsch die portugiesische Staatsbürgerschaft in Rekordzeit erhielt. Nach Angaben des Justizministeriums Portugals ist eine solche Überprüfung ein Standardverfahren, wenn es Berichte über "mögliche Verstöße" gibt.

Immer mehr Russen gegen QR-Codes und Impfungen

Trotz der Bedrohung durch eine neue Pandemiewelle hat die Zahl der Gegner des elektronischen Impfpasses zugenommen. Innerhalb von zwei Monaten haben sich laut Umfrage auch die Positionen der grundsätzlichen Impfgegner verstärkt:

Perfektion kennt keine Grenzen

In einer Galerie in Jekaterinburg zeichnete ein noch nicht identifizierter Besucher mit seinem Kugelschreiber die Augen den Personen auf dem Gemälde "Drei Gestalten". Die Kosten für die Restaurierung des Gemäldes, um es wieder in seine ursprüngliche Form zu bringen, werden nun auf etwa 3.000 Euro geschätzt.


Kommunale Dienstleistungen werden teurer

Im Jahr 2022 werden die Gebühren für Versorgungsleistungen für Wohnräume in Russland um durchschnittlich 4 Prozent steigen, zumindest nach Angaben des russischen Föderalen Antimonopoldienstes. Gleichzeitig können die Russen freiwillig auf einige Dienstleistungen verzichten, z. B. auf den Anschluss an eine Fernsehantenne.

Kein Konzert für Lindemann in Nowosibirsk

Das Konzert von Rammstein-Frontmann Till Lindemann in Nowosibirsk, das von russischen Aktivisten in der Stadt verhindert wurde, ist aufgrund der sich verschlechternden Seuchenlage verschoben worden.

Weißrussische Friedenssoldaten kehren heim

 Russisches Verteidigungsministerium: 10 Flugzeuge mit weißrussischen OVKS-Friedenstruppen flogen von Kasachstan in die Region Minsk.

Donnerstag, 13. Januar 2022

Islamistische Extremisten festgenommen

Sieben Extremisten der verbotenen islamistischen Gruppe Al-Takfir Wal-Hijra sind in der russischen Region Iwanowo festgenommen worden.


Russlands Insolvenzrisiko steigt um fast 20% an

Die Markteinschätzung des Risikos von Investitionen in russische Staatsanleihen ist stark gestiegen, nachdem die russische Regierung erklärt hat, die Verhandlungen mit der NATO seien ergebnislos geblieben. Die Kosten für die Versicherung gegen eventuellen russischen Zahlungsausfall stiegen um 19 %.

Zeitplan für die Rückkehr der OVKS-Truppen

Russischer Verteidigungsminister Schoigu meldete Putin den Zeitplan für die Rückkehr der OVKS-Truppen:

  • Die Rückkehr beginnt heute
  • Armenische, tadschikische und weißrussische Truppen werden morgen mit russischen Flügen ausgeflogen, kirgisische Friedenstruppen verlassen Kasachstan auf dem Landweg
  • Die verbleibenden Friedenstruppen werden innerhalb von 5 Tagen abgezogen, nachdem sie die kontrollierten Objekte übergeben haben.
  • Die Rückkehr wird voraussichtlich am 19. Januar abgeschlossen sein.


Moskauer Börse und Rubel reagieren negativ auf politische Nachrichten

Der Moskauer Börsenindex fiel um 2,2 Prozent, auch der russische Rubel verlor 0,42 Prozent gegenüber dem Dollar aufgrund von Äußerungen des stellvertretenden Außenministers Sergej Rjabkow, der sagte, dass die USA und ihre Verbündeten Russland in zentralen Punkten der Sicherheitsvorschläge "Nein" gesagt hätten.  Außerdem gebe es, so Rjabkow, noch keinen Anlass für neue Treffen mit den USA und ihren Verbündeten zu den Sicherheitsvorschlägen.

Erklärungen des russischen Außenministers kurzgefasst

Erklärungen des russischen Außenministers Sergej Lawrow zu den Beziehungen zwischen dem Westen und Russland kurzgefasst:

  • Die Versuche des Westens, seine Dominanz in der Welt zu behaupten, haben sich in den Gesprächen mit Russland über Sicherheitsgarantien voll bestätigt.
  • USA und NATO weisen das Recht Russlands, Garantien für die Nichterweiterung des NATO-Bündnisses zu fordern, kategorisch zurück.
  • Russland hat in den Verhandlungen über Sicherheitsgarantien Argumente, die den Vereinigten Staaten und ihren Verbündeten fehlen.
  • Die Verhandlungen in Genf und Brüssel verliefen trotz der kompromisslosen Haltung des Westens sachlich.
  • Es ist wahrscheinlich, dass Washington die Ergebnisse des Genfer Treffens noch sinnvoll interpretieren wird.
  • Die Freiheit einiger Staaten, Bündnissen beizutreten, sollte die Sicherheit anderer Staaten nicht beeinträchtigen.

Scharfe Reaktion des Kremls

Der Kreml hat auf die mögliche Verhängung von US-Sanktionen gegen Putin persönlich scharf reagiert: "Die Verhängung von Sanktionen gegen das Staatsoberhaupt ist eine untragbare Maßnahme, vergleichbar mit dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen", so der russische Präsidentensprecher.

Ukraine für US-Amerikaner nicht empfehlenswert

US-Außenministerium rät US-Bürgern von Reisen in die Ukraine ab: "Das Außenministerium rät US-Bürgern weiterhin, Reisen in die Ukraine aufgrund der zunehmenden Bedrohung durch Russland zu überdenken. <...> US-Bürger werden darauf hingewiesen, dass sich die Sicherheitsbedingungen ohne große Vorankündigung ändern können." Diplomaten warnen davor, dass eine mögliche militärische "Invasion" Russlands die Bereitstellung konsularischer Dienstleistungen für US-Amerikaner, einschließlich derer, die die Ukraine verlassen wollen, ernsthaft beeinträchtigen würde.

Bombendrohungen in Archangelsk

Alle Schulen in Archangelsk wurden aufgrund von Berichten über mögliche Bombendrohungen auf Fernunterricht umgestellt.

Schulen in Saratow evakuiert

Alle Schulen in Saratow wurden aufgrund von Berichten über Bombenanschläge evakuiert:
"Spezielle Dienste werden eine große Anzahl von Gebäuden von Bildungseinrichtungen inspizieren müssen. Da dies sehr lange dauern wird, ist der Unterricht an den Schulen ausgefallen. Die Eltern der Schüler wurden umgehend informiert", so das Büro des Bürgermeisters.

Brand im Norden Moskaus

Im Norden von Moskau ist ein Verwaltungsgebäude in Brand geraten. Die Aufnahmen zeigen, dass dicke Rauchwolken über dem Gebäude aufsteigen und der Autoverkehr auf der Suschewskij Wal behindert wird. Es gibt momentan keine Informationen über Verletzte. Die Rettungskräfte sind vor Ort im Einsatz.



Rückkehr eines Primaten in die Natur

Ein Mann kletterte in Omsk auf einen Baum, um nach einer Straftat zu fliehen. Augenzeugen zufolge hat er ein 14-jähriges Mädchen missbraucht. Polizei und Rettungskräfte sind vor Ort im Einsatz. Sie versuchen, den Mann vom Baum zu holen.


Zeremonie zum Abschluss einer Friedensmission

In Almaty fand eine Zeremonie statt, um das Ende der OVKS-Friedensmission in Kasachstan zu feiern. Bei der Veranstaltung wurde auch die Hymne der Organisation gespielt. Während der Zeremonie wurden die besten Friedenssoldaten, drei aus jedem Land, ausgezeichnet. Die übrigen Mitglieder der Friedenstruppe werden zu Hause geehrt.


Nickel als Investitionsmöglichkeit

Der Nickelpreis stieg auf den höchsten Stand seit mehr als 10 Jahren, obwohl er heute leicht nachgab. Die Bestände an Nickel, das bei der Herstellung von Elektrofahrzeugen verwendet wird, sind an der Londoner Börse (LME) bereits den zweiten Monat rückläufig, während die Bestände in China nahe an einem Rekordtief liegen.

Direktflüge von Kaliningrad nach Almaty

Die russische Fluggesellschaft Nordwind hat die Direktflüge von Kaliningrad nach Almaty wieder aufgenommen. Diese wurden die am 6. Januar aufgrund der Ereignisse in Kasachstan unterbrochen.

Zahlreiche Drohbotschaften in Krasnojarsk

Mehr als 100 Schulen in Krasnojarsk wurden aufgrund anonymer Drohbotschaften evakuiert. Nach Angaben der Antiterrorkommission der Region Krasnojarsk wurden "falsche anonyme Meldungen über terroristische Drohungen" an die E-Mail-Adressen von Organisationen und Einrichtungen geschickt.

Beschäftigung im Fernmodus beliebt

In Russland arbeiten fast 5 % aller Beschäftigten im Fernmodus. Zu den wichtigsten Regionen für die Verbreitung dieses Formats gehören Moskau, St. Petersburg, Jekaterinburg und Nowosibirsk.

Mission erfüllt

Die OVKS-Friedenstruppen beginnen mit der Übergabe des Schutzes strategisch wichtiger Objekte an die kasachischen Sicherheitskräfte und bereiten ihre Ausrüstung für die Verladung in Flugzeuge und die Heimreise vor.


Mittwoch, 12. Januar 2022

Schlacht um den QR-Code

Eine Familie hat sich in einem Einkaufszentrum in St. Petersburg mit dem Sicherheitsdienst über QR-Codes gestritten. Morgens kamen Kunden in den Laden, aber eines der Familienmitglieder hatte keinen QR-Code.  Die Kassiererin rief den Sicherheitsdienst und es kam zu einem Konflikt, der in eine Schlägerei ausartete.


Ergebnisse des Russland-NATO-Gipfels

Der stellvertretende russische Außenminister Alexander Gruschko über die Ergebnisse des Russland-NATO-Gipfels:

  • Die Beziehungen zwischen Russland und der NATO befinden sich auf einem kritisch niedrigen Niveau. Die Seiten haben keine einheitliche positive Agenda.
  • Wenn die NATO zu einer Politik der Eindämmung Russlands übergeht, wird Moskau zu einer Gegeneindämmung übergehen.

Sibirische Kosaken als Grenzschützer

Der Föderale Sicherheitsdienst Russlands hat beschlossen, Kosaken an der Bewachung der Grenze zu Kasachstan in der russischen Region Nowosibirsk zu beteiligen: "Die Kosaken wurden in den Grundlagen des Schutzes und der Sicherung der Staatsgrenze, der militärischen Topographie, der technischen Mittel zum Schutz der Grenze und der militärmedizinischen Ausbildung geschult", so der Pressedienst der regionalen FSB-Direktion. Am Ende des kurzen Lehrgangs legten die Kosaken eine Prüfung ab. Die so ausgebildeten Kosaken gingen dann auf Patrouille an der Grenze zu Kasachstan. Mit ihrer Hilfe wurden "bereits drei Grenzverletzer identifiziert".

Kosaken als Grenzer

Das neue alte Raketentransportflugzeug

Der Erstflug des neu zusammengebauten strategischen Raketentransportflugzeugs Tu-160 fand statt. Das Flugzeug behält sein äußeres Erscheinungsbild bei, wird aber auf einer neuen technologischen Basis mit digitaler Technik gebaut. Die Maschine verfügt über verbesserte Triebwerke, Steuerungssysteme, Navigation und Waffenkontrolle.


Bulgaren gegen Gesundheitszertifikate

Gegner von Gesundheitszertifikaten in der bulgarischen Hauptstadt Sofia versuchen, ins lokale Parlament einzubrechen.