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Dienstag, 8. November 2022

Russische Ölverkäufe steigen

Russland hat seine Ölverkäufe vor Inkrafttreten des EU-Handelsverbots erhöht. Die Verschiffungen von Rohöl auf dem Seeweg stiegen auf 3,6 Mio. b/d. Dies ist der höchste Stand seit Anfang Juni. Der größte Anstieg ist bei den Verladungen vom Terminal in Murmansk (Nordwestrussland) zu verzeichnen. Am 5. Dezember soll das von der Europäischen Union verhängte Verbot von Erdöltransporten auf dem Seeweg aus Russland in Kraft treten. Es betrifft Rohstoffe in reiner Form und Mischungen.

Militärische Ausbildung an Schulen

Das russische Verteidigungsministerium hat die Initiative der Einführung der militärischen Ausbildung an Schulen, Hochschulen und Fachschulen unterstützt. Das Ministerium ist der Ansicht, dass dieses Fach von Offizieren mit Kampferfahrung gelehrt werden könnte. Die Ausbildungszeit sollte dabei nicht weniger als 140 Stunden betragen.

Russische Armee: Besoldung im Detail

  • Die monatliche Mindestbesoldung für mobilisierte Bürger in Russland beträgt 195.000 Rubel (ca. 3200 Euro). Sie besteht aus einer monatlichen Sozialleistung von 158.000 Rubel und dem Lohn gemessen dem Posten, Rang und der Dienstzeit. Der Mindestlohn beträgt 37.000 Rubel. So erhält ein Soldat mindestens 195.000 Rubel, ein Zugkommandeur etwa 225.000 Rubel, ein Bataillonskommandeur etwa 243.000 Rubel.
  • Der größte Teil der Zahlungen an mobilisierte Bürger, also 158.000 Rubel, unterliegt nicht der Einkommensteuer von 13 %.
  • Wehrpflichtige und mobilisierte Bürger, die einen Militärdienstvertrag unterzeichnet haben, erhalten einen einmaligen Pauschalbetrag von 195.000 Rubel. Die Zahlung erfolgt unmittelbar nach dem Abschluss des Wehrdienstvertrags.
  • Die Soldatenbesoldung kann seinen Verwandten ausgezahlt werden, sofern eine entsprechende Vollmacht oder eine zusätzliche Bankkarte ausgestellt wurde.

Intensive Kampfübungen in Weissrussland

Soldaten, Ausrüstung und Waffen der Streitkräfte der Russischen Föderation treffen in der Republik Weißrussland ein. Wie das russische Verteidigungsministerium betont, finden bereits die intensive Ausbildung sowie der eingespielte Kampfzusammenhalt der Einheiten beider Staaten bei Tag und Nacht statt.


Türkei gegen russische Fluglinien

Die Türkei hat russischen Fluggesellschaften das Überfliegen ihres Luftraums mit Flugzeugen, die in zwei Ländern registriert sind, verboten. Aus diesem Grund hat sich insbesondere die Dauer der Flüge nach Ägypten um eine halbe Stunde verlängert. Das russische Verkehrsministerium erwartet von seinen türkischen Kollegen eine Klarstellung.

Montag, 7. November 2022

Passagierflugzeug in Sotschi notgelandet

Ein Passagierflugzeug vom Typ Sukhoi Superjet 100 ist auf dem Flughafen Sotschi notgelandet, nachdem Druckabfall in der Kabine gemeldet wurde. Die Maschine war von Istanbul nach Jekaterinburg unterwegs.

Migranten an weissrussisch-polnischer Grenze

Polnische Grenzschützer veröffentlichen neue Aufnahmen von illegalen Migranten, die versuchen, die weißrussisch-polnische Grenze zu überqueren. Nachdem die Migranten entdeckt worden waren, zogen sie sich tief in weißrussisches Gebiet zurück.


Coronavirus und HIV

Der Abteilungsleiter am russischen Zentralinstitut für Epidemiologie Vadim Pokrowskij sprach im Interview mit einem Moskauer Radiosender über die Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen dem Coronavirus und HIV:
In zahlreichen Berichten wurde behauptet, das Coronavirus enthalte HIV-Einschlüsse, was darauf hindeuten soll, dass es sich um ein künstlich erzeugtes Virus handelt. Ich habe diese Frage speziell analysiert: Es gibt etwas Ähnliches im Genom, dies hat aber hat keinen Einfluss auf die Eigenschaften des Coronavirus. Was die Pathogenese, die Auswirkungen oder die Virulenz betrifft, haben diese Viren nichts gemeinsam.

Schweinefutter

In dem Video demonstrieren ukrainische Soldaten eine russische Einmannpackung und versichern, dass sie diese den Schweinen als Futter geben werden. Wenig später jedoch öffnen sie das Paket, staunen über die Kostqualität und essen sie selbst auf.


Putin und sein Versprechen

Wladimir Putin löst nun ein Versprechen ein, das er vor 20 Jahren gegeben hat: Heute trank er ein Glas Wodka, das er während seiner Reise nach Dagestan im August 1999 beiseite gestellt und nicht angerührt hatte.

Ausserordentliche Makrofinanzhilfe

 Die Europäische Kommission plant, der Ukraine bis Ende des Jahres weitere 3 Milliarden Euro an "außerordentlicher Makrofinanzhilfe" zu überweisen, so russische Massenmedien.

Umfrage: Kosten medizinischer Behandlung

Die Studie einer der größten russischen Versicherungsgesellschaften zeigt, dass 31 % der Russen 5-10 Tausend Rubel pro Jahr für medizinische Versorgung ausgeben. 24% geben dafür 10 bis 20 Tausend Rubel aus, 11% zwischen 20 und 50 Tausend Rubel und 21% der Befragten geben nicht mehr als 5 Tausend Rubel aus. 66 % der Russen geben an, dass sie Geld für komplizierte medizinische Eingriffe einsparen. Jeder Fünfte verfügt über ein ausreichendes Einkommen, um medizinische Leistungen problemlos zu bezahlen, und 12 % der Befragten haben sich Geld von Bekannten geliehen oder einen Kredit aufgenommen. Es sei auch darauf hingewiesen, dass in Russland ein Pflichtkrankenversicherungssystem existiert, das auch eine kostenlose Behandlung ermöglicht.

Rote Zahlen des Autohandels

Der russische Automarkt schrumpfte im Oktober um fast 63 % auf 45,2 Tausend Fahrzeuge, wobei der gesamte Top-10-Markt, einschließlich des Marktführers Lada, rote Zahlen schrieb. In den ersten zehn Monaten des Jahres 2022 sank der Absatz um 60,8 % auf 502.500 verkaufte Fahrzeuge.

Russische Häuser in Afrika

Russland baut seine humanitäre Präsenz in Afrika aktiv aus. Russische Zentren für Wissenschaft und Kultur - sog. Russische Häuser - sind im Jahr 2022 im Sudan, in Mali, Ägypten und Algerien eröffnet worden. Das nächste Russische Haus wird bald auch in Angola eröffnet. Der Betreiber dieses Projekts ist die russische Föderalagentur für Angelegenheiten der GUS, für Fragen der im Ausland lebenden Mitbürger und für internationale humanitäre Zusammenarbeit (Rossotrudnitschestwo).

Getreideabkommen: Zeit wird knapp

Die UNO hat Russland zugesichert, dass sie die Ausfuhrbeschränkungen für russische Exportware im Rahmen des Getreideabkommens bald aufheben könnte, so der erste stellvertretende russische Gesandte bei der UNO Dmitrij Poljanskij gegenüber Iswestija. Er wies auch darauf hin, dass Moskau die UNO daran erinnert, dass sie bis zum 18. November 2022 Zeit hat, ihre Verpflichtungen zu erfüllen. Dieses Datum sei als "logische Frist" für die aktuelle Vereinbarung festgelegt. Die Russische Föderation werde bei der Entscheidung über eine weitere Verlängerung des Abkommens "die Wirksamkeit des russischen Teils des Abkommens" und die Bemühungen der UNO bewerten, so der russische Diplomat. Nach Angaben der Iswestija verhandelt der UN-Generalsekretär mit großen Versicherungsgesellschaften, um sie zu einer Senkung der Tarife für russische Schiffe zu bewegen. Bislang hat Moskau jedoch noch kein Ergebnis feststellen können.

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