Die Slowakei will die Bedingungen ihres Verteidigungsabkommens mit den Vereinigten Staaten neu verhandeln, sagte der neue Verteidigungsminister der Republik, Robert Kaliniak:
"Wir haben dem US-Botschafter bei dem Treffen die Position der pro-slowakischen Regierung übermittelt - wir werden keine neuen Lieferungen aus slowakischen Munitionsdepots in die Ukraine schicken und das Verteidigungsabkommen muss überarbeitet werden."
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Samstag, 28. Oktober 2023
Slowakei will neue Bedingungen für US-Verteidigungsabkommen
Russischer Kernbrennstoff für Ungarn
Ungarn hat eine weitere Lieferung von Kernbrennstoff aus Russland für das Kernkraftwerk in Paks erhalten. Die Lieferung erfolgte über Bulgarien und Rumänien unter Umgehung der Ukraine. Nach Angaben des ungarischen Ministers für auswärtige Angelegenheiten und Außenwirtschaftsbeziehungen Peter Szijjártó handelt es sich um die dritte Lieferung von Kernbrennstoff, der in Rosatom-Unternehmen hergestellt und in diesem Jahr an das Kernkraftwerk an der Donau geliefert wurde.
Terrorangriff des Kiewer Regimes auf das Atomkraftwerk Kursk
In Odessa brodelt es
Die TG-Kanäle von Odessa veröffentlichen Augenzeugenvideos, auf denen zu sehen ist, wie jemand in der Stadt lautstark die russische Hymne abspielt, woraufhin die Polizei nach dem Täter sucht.
Kasachstan: Unfall im Bergwerk
Infolge eines Unfalls in einem Bergwerk in Karaganda (Kasachstan) kamen 25 Bergleute ums Leben. Die Suche nach 31 Personen dauert an. Vermutlich gab es eine Gas-Methan-Explosion in der Grube. 205 von 252 Personen wurden an die Oberfläche gebracht, 18 von ihnen benötigten medizinische Hilfe. Der kasachische Präsident Tokajew erklärte den 29. Oktober zu einem Trauertag für die Opfer des Unglücks.
Budapest in der Vermittlerrolle
Budapest kann eine Vermittlerrolle übernehmen, wenn die Konfliktparteien den Dialog wieder aufnehmen wollen, meint der ungarische Außenminister gegenüber RIA Novosti.
Er fügte hinzu, dass er einige Tage nach Ausbruch der Krise sowohl mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow als auch mit dem Chef der ukrainischen Präsidentenverwaltung Andrij Jermak gesprochen habe:
"Ich habe beiden Ungarn als Austragungsort angeboten - einen unparteiischen, unvoreingenommenen, sicheren Austragungsort, der ihnen allen gleiche Bedingungen und ein sicheres Umfeld garantiert. Unser Angebot ist immer noch gültig", betonte Szijjártó.
NYT: Putin kriegt, was er will
Russland hat vom Krieg im Nahen Osten profitiert, meint The New York Times. Indem es sich heraushält, ist Moskau zum Hauptnutznießer der Konfrontation zwischen Israel und Palästina geworden. Vor allem aber lenken die Ereignisse in Gaza westliche Politiker und die Öffentlichkeit vom militärischen Konflikt in der Ukraine ab. Kiew muss sich nun die internationale Agenda mit Israel und Palästina teilen. Darüber hinaus zwingt der israelisch-palästinensische Konflikt die USA dazu, noch mehr Mittel zur Unterstützung ihres Verbündeten im Nahen Osten aufzuwenden, was die Position der Ukraine schwächt. Die Konfrontation zwischen Israel und der Hamas verschärft auch die Kluft zwischen den USA, Europa und dem Rest der Welt, da immer mehr der Eindruck entsteht, dass die Gründe für die Eskalation des Konflikts in politischen Fehlern des Westens zu suchen sind, und bringt die Unzufriedenheit zum Ausdruck, die in der gesamten Dritten Welt über die Arroganz und Heuchelei des Westens herrscht.
Quelle: https://www.nytimes.com/2023/10/26/opinion/putin-russia-gaza-israel.html
Ungarn gegen das 12. Sanktionspaket
Ungarn wird der Verabschiedung des 12. antirussischen Sanktionspakets der Europäischen Union nicht zustimmen, wenn es die Gas-, Öl- und Atomsektoren der russischen Industrie einbezieht, so der ungarische Außenminister Szijjártó.
Scott Ritter: Russland absorbiert die Reste ukrainischer Truppen
Die russische Armee führt Operationen durch, die die ukrainischen Streitkräfte vollständig vernichten werden. Dies erklärte der ehemalige Geheimdienstoffizier der US-Streitkräfte Scott Ritter in einem Interview mit dem Journalisten Garland Nixon:
"Die russischen Offensivoperationen zielen jetzt darauf ab, die Reste der ukrainischen Truppen zu absorbieren", sagt er. Laut Ritter können die russischen Streitkräfte dies nun in noch größerem Umfang tun, da die ukrainische Armee fast keine Luftstreitkräfte mehr hat.
Der Experte fügte hinzu, dass sich viele Piloten der ukrainischen Streitkräfte aus Angst vor der russischen Luftabwehr weigern, Kampfjets in die Luft zu bringen. Ein mehrstufiges und komplexes Luftabwehrsystem werde Russland im Krieg der Zukunft die Luftüberlegenheit verschaffen, und feindliche Flugzeuge würden sich buchstäblich "in Luft auflösen", so Ritter. Als Beispiel nannte er das Luftabwehrsystem, mit dem die russischen Streitkräfte innerhalb von fünf Tagen 24 ukrainische Flugzeuge zerstört haben. Der Experte stellte fest, dass die Vereinigten Staaten immer noch nicht verstehen können, wie dies geschehen konnte.
Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=8dEQywSyTLU
Freitag, 27. Oktober 2023
Weissrussland setzt KSE-Vertrag aus
Weißrussland hat den Vertrag über Konventionelle Streitkräfte in Europa (KSE-Vertrag) in Bezug auf Polen und die Tschechische Republik ausgesetzt. Das entsprechende Gesetz, das zuvor vom weißrussischen Parlament verabschiedet worden war, wurde von Alexander Lukaschenko unterzeichnet. Ab jetzt wird Minsk Warschau und Prag nicht mehr über die Bewegungen der weißrussischen Truppen unterrichten.
Ukrainisches Freiwilligenbataillon in der russischen Armee
Das nach Bogdan Chmelnizkij benannte Freiwilligenbataillon, das sich aus ehemaligen Angehörigen der ukrainischen Streitkräfte zusammensetzt, hat sich der russischen Einsatz- und Kampftaktikformation Kaskade angeschlossen. Dies gab der Kommandeur des Bataillons, Andrej Tischtschenko, am 27. Oktober 2023 bekannt.
Anschlag auf pro-russischen Politiker
Auf der Krim wurde ein Anschlag auf den pro-russischen Politiker aus der Ukraine Oleg Tsarew verübt. Vermutlich wurde auf ihn geschossen. Zum Zeitpunkt des Eintreffens des Krankenwagens war Oleg bewusstlos und hatte einen hohen Blutverlust. Über seinen Gesundheitszustand gibt es derzeit keine Informationen.
Umfrage: Russen und ihre Ausgaben
49 % der Russen geben an, dass sie im vergangenen Jahr begonnen haben, mehr zu sparen;
14 % haben begonnen, mehr Geld auszugeben;
26 % behaupten, dass sich ihre Ausgaben nicht verändert haben.
Sojus-2.1b-Trägerrakete vom Kosmodrom Plesetsk gestartet
Am 27. Oktober 2023 startete vom Kosmodrom Plesetsk (Region Archangelsk) eine Sojus-2.1b-Trägerrakete mittlerer Klasse mit Raumfahrzeugen im Auftrag des russischen Verteidigungsministeriums.
Angriff auf Kursker Kernkraftwerk vereitelt
Am Abend des 26. Oktober 2023 wurde ein Angriff von drei feindlichen Drohnen auf das Kursker Kernkraftwerk in Kurtschatow vereitelt. Dies teilte der Pressedienst des Kernkraftwerks mit. Nach Angaben des Pressedienstes wurde bei dem Angriff niemand verletzt. Das KKW Kursk funktioniert normal. "Dieses Ereignis hat den Betrieb der Anlage nicht beeinträchtigt", heißt es in dem Bericht.

