Die Truppen der Organisation für kollektive Sicherheit werden nach Kasachstan entsandt. Der Rat der Organisation hat diese Entscheidung getroffen.
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Mittwoch, 5. Januar 2022
Militärische Unterstützung für Kasachstan beschlossen
Ein von Kasachen unterschätzter Scherz Putins
Im Oktober 2019 fand eine Plenarsitzung des russischen Valdai-Diskussionsclubs statt. Die Präsidenten von Russland (Putin) und Kasachstan (Tokajew) nahmen an dem Treffen teil und tauschten folgende Bemerkungen aus:
Tokajew: "Der Besitz von Atomwaffen ist in der heutigen Welt keine Garantie für Sicherheit und insbesondere für wirtschaftlichen Wohlstand. Manchmal ist es besser, keine Atomwaffen zu haben, sondern mehr Investitionen in die eigene Wirtschaft anzuziehen, gute Friedensbeziehungen zu pflegen und zu entwickeln, was Kasachstan in der Praxis tut".
Putin darauf: "Saddam Hussein dachte auch so".
Quelle
Vater der Nation plötzlich nicht mehr allzu beliebt
Ein Denkmal des ersten Präsidenten Kasachstans Nursultan Nasarbajew wird in Taldykorgan momentan abgerissen.
Russisches Sonderflugzeug in Kasachstan
Ein Sonderflugzeug der russischen Regierung flog in das Gebiet von Kasachstan ein. Dies geht aus der Website von FlightRadar hervor.
Kasachischer Präsident zur Lage in Almaty
Der kasachische Präsident Tokajew zur Lage in Almaty:
"In unserer geliebten Stadt kommt es zu massiven Angriffen auf Polizeibeamte. Unter ihnen gibt es Tote und Verwundete. Banditenbanden verprügeln und misshandeln Soldaten, treiben sie nackt durch die Straßen, vergewaltigen Frauen und plündern Geschäfte".
Weitere Unruhen in Almaty
Heute Morgen gingen die Unruhen in Almaty weiter. Nach den nächtlichen Protesten sind Dutzende von ausgebrannten Autos noch nicht von den Straßen der Stadt entfernt worden, aber neue Kolonnen von Demonstranten gehen bereits auf die Straße. Konvois mit Militärausrüstung wurden nach Almaty gebracht, und die Sicherheitskräfte haben an wichtigen Infrastrukturstandorten Stellung bezogen.
Dienstag, 4. Januar 2022
Schüsse im Zentrum von Almaty
Mehrere hundert Demonstranten in Almaty
In dem kasachischen Almaty nehmen mehrere hundert Demonstranten an einem Marsch ins Stadtzentrum teil.
Mensch des Jahres 1942
Am 4. Januar 1943 kürte das amerikanische Time-Magazine Joseph Stalin zum Menschen des Jahres 1942.
"1942 war das Jahr des Blutes und der Tapferkeit", schrieb Time: "Der Mensch von 1942 war der Mann, dessen Name auf Russisch "Stahl" bedeutet, und zu den wenigen englischen Wörtern, die er kennt, gehört der amerikanische Ausdruck "tough guy", ein harter Kerl. Nur Josef Stalin weiß genau, wie nahe Russland 1942 der Niederlage war, und nur er weiß genau, wie es ihm gelang, das Land am Rande des Abgrunds zu führen. Für die Welt ist jedoch klar, was sonst geschehen wäre. Und das versteht Adolf Hitler am besten, dessen frühere Erfolge nun zu Staub zerfallen".
Regierung von Kasachstan lenkt ein
Der Preis für Flüssiggas in Kasachstan wurde doch auf das von den Demonstranten geforderte Niveau gesenkt. Die Entscheidung wurde auf dem zentralen Platz in Aktau vom stellvertretenden Premierminister des Landes verlesen.
Notsignal vom Frachtschiff erhalten
Der Frachter "Grigorij Lowtsow" sendet Notsignal, weil sein Rumpf im Ochotskischen Meer vom Eis beschädigt zu werden droht. Ein Hubschrauber mit Rettungskräften wird momentan für den Flug zum Einsatzort vorbereitet.
Männer mit Schlägern griffen einen Bus an
Ein Mercedes-Benz C-180 blockierte die Straße eines Linienbusses. Die Männer stiegen dann aus dem Pkw aus, schlugen den Spiegel des Busses ein und versuchten, den Fahrer aus dem Führerhaus zu zerren. Es wurde jedoch niemand verletzt. Die Angreifer flohen daraufhin vom Tatort und werden nun gesucht.
Spaß an der Kommunikation mit Volk
Einer der wichtigsten Politiker des russischen Staates Wjatscheslaw Wolodin hat offensichtlich immer mehr Spaß daran, direkt und systematisch mit der russischen Bevölkerung zu kommunizieren. Diesmal fragt der Vorsitzende der Staatsduma die Telegram-Nutzer, was sie so von (allzu) langen Neujahrsferien halten. Wolodin meint, dass es immer mehr Vorschläge zur Kürzung der Feiertage gebe. Bislang hat sich jedoch die Mehrheit dafür ausgesprochen, die Januar-Ferien nicht zu kürzen.