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Samstag, 19. März 2022

Ukraine: Melitopol unter Beschuss

Die ukrainische Armee schießt beharrlich Raketen auf die von Russland kontrollierte ukrainische Stadt Melitopol, obwohl diese Angriffe offensichtlich keinen militärischen Sinn haben. Drei ukrainische Tochka-U-Raketen wurden auch heute über Melitopol von den Luftabwehrkräften der russischen Armee abgefangen.

5 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Warum schafft es denn die russische Luftwaffe nicht, die Startfahrzuege vom Raketensystem zu zerstören um diesen Beschuss endlich zu stoppen?

Admin hat gesagt…

Der Beschuss kommt aus Gebieten, die von Russland noch nicht entmilitarisiert worden sind. Die mobilen Raketensysteme werden - wie bei der ukrainischen Armee üblich - in der Nähe von Wohngebäuden positioniert. Und nach dem Abschuss werden sie zügig in den Innenhöfen versteckt. Angesichts der Entfernung von bis zu 100 km vom Startplatz zum Ziel ist es beinahe unmöglich, sie an der Abschussstelle zu erwischen. Die einzige Möglichkeit, sich gegen diese Raketen zu verteidigen, sind momentan russische Flugabwehrsysteme, die nun in den entmilitarisiert Städten zunehmend eingesetzt werden.

Anonym hat gesagt…

Aah okay - danke für die Info. Ich war der Meinung, dass die russische Seite zemlich genau über die Truppenbewegungen der ukrainischen Seite Bescheid weiß, zumal einzelne Stellungen, Panzer, etc. mit entsprechender Treffergenauigkeit immer wieder per Videosequenz gezeigt werden. Deshalb verwundert mich, dass diese Startrampen noch immer aktiv sind.

Admin hat gesagt…

So ist es auch. Das russische Verteidigungsministerium nennt auch meistens brav den Ort (gestern war es zum Beispiel Poltawa), von dem aus die Rakete abgefeuert wurde. Aber was hilft das, wenn sich die Startrampe im Innenhof eines Wohnblocks oder gleich daneben befindet?

Anonym hat gesagt…

Ich war der Meinung, die Startrampen würden für die Starts zumindest ein "paar Meter" von den Häusern oder aus den Innenhöfen weg bewegt für "freies Schussfeld" um sie dort auch treffen zu können. Das geht natürlich zwischen den Häusern nur mit zu vermeidenden zivilen Verlusten. Ich wußte nicht, dass die Totschka-U direkt aus Wohnvieteln heraus gestartet werden und das dies techn. möglich ist.
Dann kann man nur hoffen, dass die Verantwortlichen tatsächlich gefasst und auch entsprechend zur Verantwortung gezogen werden können.

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