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Montag, 17. Januar 2022

Vereiste Straßen von St. Petersburg

Die Situation mit vereisten Straßen in St. Petersburg ist momentan kritisch. Manche Spaziergänge durch die Stadt enden im Krankenhaus.




Truppen an den Grenzen von Weißrussland

Der weißrussische Präsident Lukaschenko meint, dass mehr als 30.000 Soldaten, Ausrüstungen und Waffen in der Nähe der weißrussischen Grenze in Polen und den baltischen Staaten konzentriert seien. Auch die Ukraine würde ihr Militärkontingent an der weißrussischen Grenze aufbauen, berichtet die weißrussische Nachrichtenagentur BelTA.

Androhung von Terroranschlägen in Südrussland

Mindestens 14 Schulen in Rostow am Don (Südrussland) haben am Morgen des 17. Januar anonyme Meldungen erhalten, in denen mit terroristischen Anschlägen gedroht wurde. Darauf wurden die Eltern aufgefordert, ihre Kinder von der Schule zu nehmen.

In Äußerungen zu hart gewesen

Der Kaukasier, der gestern in einem Moskauer Bus schwor, "Russen zu verprügeln", wurde nachts einige hundert Kilometer von Moskau entfernt auf dem Weg in den Kaukasus festgenommen. Er hat sich bereits für seine Äußerungen in dem Video entschuldigt: "Ich war in meinen Äußerungen gegenüber der russischen Nation zu hart, was ich aufrichtig bedauere." Die Ermittlungen der Strafverfolgungsbehörden dauern an.


Dritter Platz auf dem Sanktionenpodium

Russland ist das drittgrößte Land in Bezug auf die von den USA verhängten Sanktionen. Nur China und Weißrussland liegen noch vor Russland. Im vergangenen Jahr setzten die USA insgesamt 765 Objekte auf die Sanktionslisten. Auf China, Belarus und Russland entfielen jeweils 12-13 % dieser Entscheidungen.

Sonntag, 16. Januar 2022

Forderung an Facebook

Der russische Föderale Dienst für die Überwachung von Kommunikation, Informationstechnologie und Massenmedien fordert Meta auf, die Seite der russischen Delegation in Wien freizugeben:
"Am 16. Januar wurde ein Schreiben an das US-Unternehmen Meta Platforms gesandt, in dem gefordert wurde, alle Beschränkungen der offiziellen Seite der russischen Delegation unverzüglich aufzuheben und die Gründe dafür zu offenzulegen".

Nationalistisch motivierter Vorfall

Heute Morgen wurde berichtet, dass ein Mann aus Dagestan in öffentlichen Verkehrsmitteln in Moskau eine Szene gemacht hat. Er bezeichnete die Russen als Schweine und versprach, sie "zu verprügeln, wenn es soweit ist". Inzwischen ist bekannt, dass das russische Untersuchungskomitee im Zusammenhang mit dem Vorfall ein Strafverfahren wegen Aufstachelung zum Hass eingeleitet hat. Die Höchststrafe beträgt bis zu sechs Jahre Freiheitsentzug.

Kreml: Rote Linie erreicht

Die Beziehungen Russlands zur NATO haben eine rote Linie erreicht, weil die Allianz eine "schrittweise Invasion" der Ukraine mit ihrer Infrastruktur, ihren Militärausbildern und ihren Beständen an defensiven und offensiven Waffen begonnen hat, so Präsidentensprecher Dmitrij Peskow. Ihm zufolge kann Moskau eine solche Situation nicht länger tolerieren.

Kirche auf der Höhe der Zeit

Die russisch-orthodoxe Kirche hat einen Gebetsgottesdienst "für die von der Computersucht Besessenen" verfasst. Er wird derzeit von einer Kommission der Heiligen Synode geprüft. Der Kommission wurden auch Gebete für eine erfolgreiche chirurgische Behandlung, einen erfolgreichen Uni-Abschluss und die gelungene Suche nach einem Arbeitsplatz übermittelt.

Gesperrt wegen verbotener Inhalte

Facebook hat die offizielle Seite der russischen Delegation bei den Wiener Gesprächen über militärische Sicherheit und Rüstungskontrolle gesperrt. Der Leiter der russischen Delegation Konstantin Gavrilov dazu: "Facebook hat die Seite der Delegation am Freitag mit der Begründung verbotener Inhalte gesperrt.
Laut Gawrilow hatten Vertreter der Delegation Erklärungen der russischen Führung und des russischen Außenministeriums auf ihrer Seite veröffentlicht.

Viele Russen müssen "an fast allem sparen"

Laut einer Umfrage des russischen Jobportals Superjob haben mehr als 40 % der Russen begonnen, während der Pandemie an fast allem zu sparen.

Ausländischer Agent

In Moskau schrieben Unbekannte das Wort "Ino-Agent" (= ausländischer Agent) an die Wohnungstür des Galeristen Marat Gelman (in der Russischen Föderation tatsächlich als sog. ausländischer Agent anerkannt). Gelman selbst hat sich noch nicht zu dem Vorfall geäußert.
"Ausländischer Agent" ist ein Status, der in Russland gemeinnützigen Organisationen, Medien, Einzelpersonen und nicht registrierten öffentlichen Vereinigungen zugewiesen wird, die sich in Russland anhand ausländischer Gelder politisch betätigen.

Marat Gelman

Aktion gegen Covid-Impfpässe geht weiter

In St. Petersburg haben sich inzwischen mehr als 150 Bars und Restaurants der Stadt einer Aktion gegen die Einführung der Covid-Impfpässe sowie QR-Codes für Gaststätten angeschlossen.

Hackergruppe REvil zerschlagen

Der russische Föderale Sicherheitsdienst hat vor kurzem die berüchtigtste Cybercrime-Elite der Welt zerschlagen. Die REvil-Gruppe hackte sich in größte US-Unternehmen ein und erzielte Gewinne in Höhe von mehreren Dutzend Millionen Dollar. Biden bat Putin persönlich, sich um die "russischen Hacker" zu kümmern.

Daten für Kinderimpfungen

Die Behörden in den Regionen der Russischen Föderation haben dem zentralen Gesundheitsministerium Daten über die benötigte Anzahl von Kinderimpfungen "Sputnik M" gegen das Coronavirus übermittelt. Dieser Impfstoff ist für Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren bestimmt und ähnelt in seiner Zusammensetzung dem Sputnik V für Erwachsene.

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