Moskauer Polizei nahm Teilnehmer einer Kundgebung gegen die Militäroperation in der Ukraine auf dem Maneschnaja-Platz in der russischen Hauptstadt fest, insbesondere diejenigen, die Plakate entrollt hatten. Die Ordnungskräfte forderten Bürger auf, den Platz zu verlassen, und wiesen sie darauf hin, dass sie sich in der Nähe einer nicht genehmigten Kundgebung befinden. Mehrere Gefängnistransporter verließen anschließend den Platz. Ähnliche Kundgebungen fanden auch in anderen Städten statt.
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Sonntag, 13. März 2022
Kundgebungen gegen die Militäroperation in der Ukraine
Türkei gegen Sanktionen
Der türkische Außenminister Mevlut Çavuşoğlu erklärt, dass Ankara in der Frage der Sanktionen gegen Russland einen klaren Standpunkt vertrete: diese würden das Problem nicht lösen:
"Unsere Position ist offen und klar: Sanktionen werden das Problem nicht lösen", sagte Çavuşoğlu am Sonntag auf einer Pressekonferenz.
Quelle
Tschetschenische Spezialeinheiten in der Ukraine
Ein Konvoi tschetschenischer Spezialeinheiten wurde in der Nähe von Donezk auf seinem Weg in das Krisengebiet in der Ukraine entdeckt. Es wird auch vermutet, dass sich das Oberhaupt der Tschetschenischen Republik, Kadyrow, bereits im Krisengebiet befindet. In dem Video erklärt er, dass es keine Gnade für Nazis geben wird, insbesondere für solche tschetschenischer Nationalität.
Einsatz einer Kampfdrohne in der Ukraine
Das russische Verteidigungsministerium hat ein Video über den Einsatz einer Drohne in der Ukraine veröffentlicht. Nach Angaben des Militärs traf die Drohne einen Mehrfachraketenwerfer der ukrainischen Armee aus einer Höhe von über 3.000 Metern.
Video: Glückliche ukrainische Wehrpflichtige in Europa
Ukrainische Flüchtlinge im ausgeprägt wehrpflichtigen Alter freuen sich über ihren Aufenthalt im gastfreundlichen Europa.
Video: Vernichtung des Übungsplatzes
Videobericht eines fassungslosen ukrainischen Armeeoffiziers aus der zerbombten Militärsiedlung des Übungsplatzes Jaworiw:
"Schaut mal, Jungs, die russische Welt kommt zu uns!"
Zugegeben, die Verwunderung des Mannes ist nicht ganz nachvollziehbar. Schließlich handelt es sich um ein militärisches Objekt.
Beim Beschuss des Übungsplatzes von Jaworiw in der Region Lwow wurden 134 Personen verletzt und befinden sich nun im Krankenhaus. 35 Menschen kamen dabei ums Leben.
Humanitäre Hilfe für Region Kiew
Das russische Militär hat mehr als 40 Tonnen humanitäre Hilfe in Siedlungen in der Region Kiew geliefert.
Übrigens, ganz am Anfang des Videos sieht man weiß-grüne Milchpackungen mit dem Bild eines Mannes am unteren Rand. Das ist der Deutsche Stefan Dürr, der Gründer und Leiter eines russischen Agrarunternehmens.
Glücklicher Zufall auf britische Art
Im Januar 2022, also nur einen Monat vor Beginn der russischen Militäroperation der Ukraine, verdoppelte das Vereinigte Königreich seine Einfuhren aus Russland (im Vergleich zum Dezember 2021). Allein Energieträger wurden für 1,1 Milliarden Pfund gekauft, davon Öl im Wert von 900 Millionen Pfund.
Ukraine: Übungsplatz von Jaworiw demilitarisiert
Am Morgen des 13.03.22 wurde ein Angriff auf den Übungsplatz von Jaworiw in der Region Lwiw gemeldet. Dieses kolossale System von Schießständen, Panzerdirektionen, Ausbildungszentren usw. hat die Ukraine nach dem Zusammenbruch der UdSSR geerbt. Die Grenze zu Polen ist 25-30 km entfernt. Heute heißt der Übungsplatz "Internationales Zentrum für Friedenssicherung und Sicherheit". Etwas mehr Infos über dieses Objekt gibt es in der Wikipedia hier.
Hunderttausende von Geiseln in Mariupol
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums halten ukrainische Nationalisten in der Nähe von Mariupol Hunderttausende von Zivilisten fest:
"Hunderttausende von Menschen, darunter auch Ausländer, werden von Nationalisten gewaltsam festgehalten, die unter Androhung physischer Gewalt jeden Versuch, die Stadt zu verlassen, unterbinden".
Ukraine: Abschiedszeremonie für Soldaten
Abschiedszeremonie für einen gefallenen ukrainischen Soldaten in der Stadt Chmelnizkij in der Westukraine.
Japans Standpunkt
Die japanischen Konzerne Mitsui und Mitsubishi werden sich auch weiterhin an dem Öl- und Gasprojekt Sachalin-2 mit Russland beteiligen:
"Japans Standpunkt in Bezug auf seine Interessen in Sachalin unterscheidet sich stark von dem Europas und der USA", sagte der für Energie zuständige Direktor von Mitsubishi.
Lagekarte vom 12. März 2022
Inoffizielle Lagekarte der Militäraktionen in der Ukraine aus russischer Sicht vom vergangenen Samstag dem 12.03.2022.
Positionskämpfe oder langsames Vorrücken in alle Richtungen.
Samstag, 12. März 2022
Russophobie oder Habgier?
Die Habgier wird westliche Marken dazu zwingen, auf den russischen Markt zurückzukehren, aber es wird nicht genug Platz für alle geben, meint der Leiter der russischen staatlichen Korporation für Raumfahrtaktivitäten Dmitrij Rogosin:
"Der Zeitpunkt der Rückkehr nach Russland hängt davon ab, was den Ausschlag gibt: Russophobie oder Habgier? Ich denke, jeder wird mir zustimmen: Die Gier wird am Ende siegen. Aber es wird nicht genug Platz für alle sein".