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Dienstag, 15. November 2022

Stromschwankungen in der Ukraine

In ukrainischen Haushalten, in denen es noch Strom gibt, werden extreme Stromschwankungen beobachtet. Fachleute empfehlen, alle elektrischen Geräte auszuschalten.



Treffer auf ukrainischen Generalstab?

Russischen Kriegsberichterstattern zufolge müsste das Gebäude des Generalstabs und der Einsatzleitung der ukrainischen Armee in Kiew getroffen worden sein.

Viele moldawische Ortschaften ohne Strom

Viele moldawische Ortschaften sind ohne Strom, in Chisinau und anderen Großstädten ist der Strom ausgefallen. Vorläufigen Angaben zufolge bekommt Moldawien keinen Strom mehr aus Rumänien.

Massive Raketenangriffe in der gesamten Ukraine

Aufgrund massiver flächendeckender Raketenangriffe hat der Energiesektor in der gesamten Ukraine Notstromabschaltungen vorgenommen. Die Stromabschaltungszeitpläne sind nicht mehr in Kraft, so ukrainische Behörden.
Betroffene Regionen der Ukraine (soweit momentan bekannt):
- Kiew
- Region Kiew
- Sumy
- Region Sumy
- Charkow
- Region Charkiw
- Kremenchug
- Tscherkassy
- Saporoschje
- Kriwoj Rog
- Kirowograd
- Dnepropetrowsk
- Nikolajew
- Region Nikolajew
- Odessa
- Region Odessa
- Winniza
- Schitomir
- Chmelnizki
- Ternopol
- Tschernowtsi
- Iwano-Frankowsk
- Lwow
- Region Lwow
- Kowel
- Rowno

Treffer in Kiew

In den ukrainischen sozialen Netzwerken werden Bilder von der Zerstörung von Militärobjekten in Kiew veröffentlicht:


Kokainschmuggler festgenommen

Auf dem Flughafen Pulkowo in Sankt-Petersburg wurde ein Passagier festgenommen, der versuchte, ein Kilogramm Kokain im Körper zu schmuggeln. Dem 25-jährigen Mann wurden 300.000 Rubel für eine Kurierlieferung aus Brasilien angeboten. Nachdem der Passagier festgehalten worden war, wurde er zur Magenspülung geschickt. Daraufhin wurden 32 Behälter mit flüssigem Kokain gefunden. Eine russische Frau, die die Drogen in St. Petersburg verkaufen sollte, wurde ebenfalls festgenommen. Den beiden drohen bis zu 20 Jahre Haft wegen Kokainschmuggels.


Versuchte Sprengung eines Öltanks

Die ukrainischen Streitkräfte sollen versucht haben, einen Öltank in der Region Brjansk mit Hilfe einer Drohne zu sprengen. Die Explosionen ereigneten sich in der Nähe eines Ölterminals 50 Kilometer von der russisch-ukrainischen Grenze entfernt. Bei der Inspektion der Unfallstelle wurde in einem der 20-Tonnen-Tanks ein kleines Feuer mit Ölrückständen entdeckt. Es wird vermutet, dass der Öltank mit einer von einer Drohne abgeworfenen, nicht näher definierten Munition angegriffen wurde. Berichten zufolge konnte das Feuer innerhalb weniger Minuten gelöscht werden.

Natalias Brief an Väterchen Frost

Natalia Oreiro hat eine Rolle in dem russischen Neujahrsfilm "Brief an Väterchen Frost" bekommen. Der Film wird voraussichtlich im Jahr 2025 in die Kinos kommen. Für die Dreharbeiten soll unter anderem die Residenz des russischen Weihnachtsmanns in Welikij Ustjug genutzt werden. Die argentinische Schauspielerin und Sängerin erhielt im November 2021 die russische Staatsbürgerschaft. (Text aus dem Video)


Kremlsprecher am 15.11.22

 Die wichtigsten Aussagen von Dmitrij Peskow am 15. November:

  • De facto und de jure kann und will die Ukraine nicht verhandeln;
  • Cherson bleibt die Hauptstadt der Region, andere Entscheidungen wurden nicht getroffen;
  • Der Kreml betrachtet die Resolution über Reparationen an die Ukraine als einen Versuch der Räuberei unter Ausnutzung der UN-Plattform;
  • Russland wird seine Ziele in der Ukraine weiterhin durch eine spezielle Militäroperation erreichen;
  • Die Stimme Russlands ist auf dem G20-Gipfel zu hören; Lawrow hat zahlreiche bilaterale Treffen abgehalten.

Aussagen des Chefs vom russischen Sicherheitsrat

Aussagen des Sekretärs des russischen Sicherheitsrates Nikolai Patruschew:

  • Das Ziel der Vereinigten Staaten ist es, unser Land zu schwächen, zu spalten und schließlich zu zerstören. Zu diesem Zweck säen sie Hass gegen das multinationale russische Volk, indem sie die Entwicklung rechtsextremer und nationalistischer Ideen unterstützen, die von den wiederauflebenden banderistischen Formationen in der Ukraine gepredigt werden.
  • Die Befreiung der Ukraine vom Neonazismus wird die Rückkehr von Stabilität und Sicherheit in der Welt einleiten.
  • Die Ziele der Sonderoperation werden trotz der Militärhilfe des Westens für Kiew erreicht werden.
  • Mit der neuen nationalen Sicherheitsstrategie festigen die USA ihre Überlegenheit gegenüber anderen Ländern.
  • Die Deckung der kritischen Objekte in Zentralrussland durch Luftabwehr und Abwehrbatterien muss verstärkt werden.
  • Die an die Ukraine gelieferten tödlichen Waffen sowie die auf ukrainischer Seite kämpfenden ausländischen Söldner sind vorrangige Ziele für die russischen Streitkräfte.

Lawrows Pressekonferenz auf Bali

Die wichtigsten Aussagen des russischen Außenministers Lawrow auf der G20-Pressekonferenz auf Bali:

  • Russland sprach sich auf dem G20-Gipfel dafür aus, Energie nicht zur Beilegung politischer Streitigkeiten zu nutzen;
  • Es bestehen weiterhin Hindernisse für russische Getreide- und Düngemittelausfuhren;
  • Russland schlägt auf dem G20-Gipfel vor, die Monopolisierung der Arzneimittelmärkte aufzugeben;
  • Russland wird weiterhin auf einen Mechanismus zur Kontrolle der militärisch-biologischen Aktivitäten des Pentagons drängen;
  • Die Abschlusserklärung des G20-Gipfels ist fast fertig;
  • Der Westen versucht, die Abschlusserklärung des G20-Gipfels zu politisieren und Russlands Vorgehen in der Ukraine im Namen der G20 zu verurteilen;
  • Der Entwurf der G20-Gipfelerklärung enthält sowohl westliche als auch russische Einschätzungen der Lage in der Ukraine;
  • Die USA und ihre Verbündeten warfen Russland auf dem G20-Gipfel eine "unprovozierte Aggression" gegen die Ukraine vor;
  • Es fanden kurze Treffen mit Macron und Scholz statt;
  • Die westlichen Länder und die Türkei verstehen, dass Kiew davon abgehalten werden muss, den Getreidehandel zu provozieren;
  • Der UN-Generalsekretär hat versichert, dass alle Zusagen zur Aufhebung der Beschränkungen für russische Getreide- und Lebensmittelexporte eingehalten werden;
  • Macron bekräftigte seine Bereitschaft zu neuen Kontakten mit Putin zur Ukraine.
  • Je länger sich die Ukraine weigert, zu verhandeln, desto schwieriger wird es, eine Einigung zu erzielen

Russisches Gold für die EU

Laut Eurostat beliefen sich die russischen Goldexporte in die EU von Januar bis August 2022 auf insgesamt 10 Tonnen, was einem Anstieg von 333,3 % gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2021 entspricht. In Geld ausgedrückt sind es 508,8 Millionen Euro, 140,1 % mehr als im Zeitraum Januar-August letzten Jahres. In den ersten acht Monaten dieses Jahres wurde der größte Teil des Goldes aus Russland (9 Tonnen) in die EU auf dem Luftweg geliefert. Die größten Lieferungen erfolgten im Januar, Mai und Juni mit jeweils 2 Tonnen. Die Käufer von russischem Gold in der EU waren in diesem Jahr Deutschland und Italien.

Finanzielle Anreize für Soldaten

Mobilisierte russische Soldaten werden für zerstörte bzw. erbeutete Ausrüstung sowie für besonders erfolgreiche Kampfeinsätze bezahlt. Ein neutralisiertes feindliches Flugzeug "kostet" demnach 300 Tausend Rubel, ein Hubschrauber - 200 Tausend Rubel, UAV - 50 Tausend Rubel, Panzer - 100 Tausend Rubel, diverse Kampffahrzeuge - 50 Tausend Rubel. Für besonders erfolgreiche Aktionen im Kampf gibt es Prämien von bis zu 100.000 Rubel.

Finanzielle Anreize

Neues Speichermedium erfunden

Russische Wissenschaftler haben ein neues Speichermedium auf der Basis von Diamant erfunden. Nach Ansicht von Experten des Physikalischen Lebedew-Instituts der Russischen Akademie der Wissenschaften wird ein solcher Ansatz die Entwicklung von Geräten aus diesem Material beschleunigen:
"Je höher die Speicherdichte ist, desto kleiner und kompakter wird das Speichergerät sein. Derzeit werden elektronische und magnetische Geräte eingesetzt. Man ist aber in Bezug auf die Speicherdichte fast am Limit. Geräte, die auf den Gesetzen der Optik basieren, werden dazu beitragen, diese Schwelle zu überschreiten", heißt es in der Studie.

Russische Bankkonten im Ausland

Nach Berechnungen von russischer Presseagentur RIA Novosti, die sich auf Daten der Bank of Russia stützen, überwiesen die Russen im September 2022 einen Rekordbetrag von 6,7 Mrd. USD auf Konten bei ausländischen Banken, was einem Anstieg von 25 % gegenüber August entspricht. Darüber hinaus hat sich der Betrag der russischen Einlagen im Ausland seit Jahresbeginn verdoppelt und übersteigt erstmals 60 Mrd. USD.

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