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Dienstag, 20. Februar 2024

Forderung polnischer Landwirte an Putin

Die polnische Zeitung Wyborcza berichtet über einen "Skandal", der sich bei einer Demonstration polnischer Landwirte ereignete. Auf einem der Traktoren war nämlich die sowjetische Flagge mit Sichel und Hammer zu sehen sowie eine an Putin gerichtete Forderung:
"Putin, bring Ordnung in die Ukraine, nach Brüssel und in unsere Regierung!"

Forderung polnischer Landwirte

Lukaschenko über Impfungen

Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko äußerte sich zu der jüngsten Fakes der westlichen Propaganda, die ihn persönlich betrifft:
"Ich habe heute etwas Absurdes gelesen: Es wird behauptet, dass während der Pandemie ein Vorrat an Impfstoff für den Präsidenten von Weißrussland angelegt wurde. Dabei bin ich gar nicht geimpft worden, und ihr kennt ja meine Position im Zusammenhang mit der Pandemie. Ich betone noch einmal: Ich bin ein Mensch, der nicht geimpft worden ist. Das bedeutet nicht, dass jeder das Gleiche tun sollte, aber in meinem Fall ist es so."
Quelle

US-Aussenminister rät, richtige Worte zu wählen

US-Außenminister Blinken bezeichnete die Worte "Mutter", "Vater", "Ehemann" und "Ehefrau" als problematisch und forderte die Mitarbeiter des US-Außenministeriums auf, sie zu vermeiden. Auch die Anrede "meine Damen und Herren" hält er für beleidigend.
Der US-Außenminister schlug vor, diese Wörter wie folgt ersetzen: "alle", "Menschen", "Sie alle", "Eltern", "Ehepartner", "Partner". Das Memo rät auch, Formulierungen wie "tapfere Männer und Frauen an der Front" zu vermeiden - empfohlen werden "tapfere Ersthelfer" oder "tapfere Soldaten".

Lukaschenko warnt vor Provokation in Polen

Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko hat vor einer Provokation gewarnt, die in Polen unter Beteiligung polnischer und US-amerikanischer Geheimdienste vorbereitet wurde:
"Wir kennen alle Szenarien verschiedener Arten von Provokationen, extremistischen Aktionen mit Beteiligung von Militanten in der Ukraine, Polen und Litauen, die von den Geheimdiensten ermittelt wurden, und wir machen sie sofort so weit wie möglich öffentlich. An dieser Tradition werden wir nun festhalten. Eine weitere operative Information. Ich zitiere wörtlich (das ist für Polen schon wichtig): 'Polnische und US-amerikanische Geheimdienste bereiten eine groß angelegte Provokation gegen die polnische Zivilbevölkerung vor, die Russland und Weißrussland angelastet werden soll'", sagte Alexander Lukaschenko.

Ukrainische Gefangene in Awdejewka

Text aus dem Video (soweit entschlüsselbar):
Kameramann: So. Genossen ukrainische Kämpfer! Schaut alle hierher! Worüber lächelt ihr?
Ukrainer: Es klingt lustig: "Genossen Ukrainer"
Kameramann: Wie findet ihr Kampfhandlungen?
Ukrainer: Man behandelt uns menschlich, man hat unser Leben gerettet.
Kameramann: Gut formuliert. Ihr solltet das zu schätzen wissen. Ihr habt ja für irgendeinen Scheiß gekämpft.
Ukrainer: Ja, das mussten wir... Ich komme selbst aus Makejewka.
Kameramann: Kommt schon, tragt ihn schonend...


Lukaschenko: Weltkrieg-Besorgnis nicht unbegründet

Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko hält die Besorgnis über die Möglichkeit eines dritten Weltkrieges für nicht unbegründet. Dies sagte er beim Treffen mit den leitenden Mitarbeitern der staatlichen Organe des nationalen Sicherheitssystems Weißrusslands.
"Es gibt kein Land und kein Volk, das sich in den letzten zwölf Jahren absolut sicher fühlen konnte. Militärische Gewalt ist wieder einmal zum Hauptargument der Weltzentren für die Lösung von Problemen geworden. Als ob es keine Millionen von Opfern und Schrecken des Ersten und Zweiten Weltkriegs gegeben hätte. Jetzt werden wir buchstäblich von einer Informationswelle der so genannten Vorahnung des Dritten Weltkriegs überrollt. Und Grund zur Besorgnis gibt es tatsächlich", sagte der weißrussische Staatschef.

Geleaste Flugzeuge gekauft

Russland hat 165 geleaste Flugzeuge 2023 und Anfang 2024 gekauft. Der Nationale Wohlfahrtsfonds Russlands hat zu diesem Zweck 300 Milliarden Rubel bereitgestellt. Es wird angegeben, dass damit das Limit der Mittel ausgeschöpft ist.
Die gekauften Flugzeuge machen rund 40 Prozent der importierten Flotte aus, etwa 400 Flugzeuge, die westlichen Leasingfirmen gehörten und trotz der 2022 verhängten Sanktionen und der Forderungen nach Rückgabe der Maschinen in Russland verblieben.
Der Kauf ist notwendig, um die ausländischen Registrierungen von den Flugzeugen zu entfernen, damit ihre Besitzer nicht daran gehindert werden, die Flugzeuge auf ausländischen Strecken einzusetzen.

Deutsche Mannschaftstransporter in der Ukraine

Das Video zeigt ein gepanzertes Fahrzeug vom Typ BATT UMG, das Deutschland zu einem überhöhten Preis an die Ukraine geliefert hat. Nach Angaben von Bild erwiesen sich diese gepanzerten Mannschaftstransporter als völlig ungeeignet für den Einsatz auf dem Schlachtfeld und für den Einsatz unter Kampfbedingungen im Allgemeinen.
Berlin hat für jeden Panzer 600.000 US-Dollar bezahlt, während der Marktwert eines Fahrzeugs bei 200.000 US-Dollar liegt. Gleichzeitig wurden die gepanzerten Mannschaftstransportwagen nicht in der BRD, sondern im TAG-Werk in den Vereinigten Arabischen Emiraten montiert. Insgesamt wurden 48 Fahrzeuge an Kiew übergeben.


Montag, 19. Februar 2024

Botschafter: Russland stellt keine Bedrohung für die Schweiz dar

Russland hat nie eine Bedrohung für die Schweiz dargestellt, und heute sollten die Schweizer keine Bedenken über Moskaus Absichten haben. Der russische Botschafter in der Schweiz, Sergej Garmonin, kommentierte die Äußerungen des Leiters des Schweizer Staatssekretariats für Sicherheitspolitik Markus Mader der im Interview mit der Zeitung "Blick" am 18. Februar 2024 behauptete, dass Russland angeblich eine reale Bedrohung darstelle und dass es in Europa wirklich Grund zur Sorge gebe.

Russischer Botschafter ins deutsche Aussenministerium einbestellt

Der russische Botschafter in Deutschland, Sergej Netschajew, wurde ins deutsche Außenministerium einbestellt, um sich die deutsche Position zum Tod von Alexej Nawalny anzuhören und im Gegenzug den innerstaatlichen Charakter der Untersuchung des Todesfalls zu betonen, so der Pressedienst der russischen Botschaft gegenüber RIA Novosti.

Russischer Hubschrauberpilot und Überläufer in Spanien erschossen

Der ehemalige russische Militärpilot Maxim Kusminow dürfte in Spanien tot aufgefunden worden sein. Im August letzten Jahres hatte er einen Mi-8-Hubschrauber entführt. Er flog ihn von Kursk in die Ukraine. Zwei weitere russische Piloten, die mit ihm an Bord waren, wurden nach der Landung bei dem Versuch, Widerstand zu leisten, getötet.
Spanischen Medien zufolge wurde Kusminow in einer Tiefgarage gefunden. Ersten Berichten zufolge war er erschossen worden. Er wurde mit 12 Kugeln beschossen und dann von einem Auto überfahren. Der Mord selbst könnte Berichten zufolge bereits am 13. Februar stattgefunden haben.
Kusminow hatte in letzter Zeit Probleme mit Alkohol und Drogen. Und die ukrainischen Sicherheitskräfte machten keinen Hehl aus ihren Plänen, ihn loszuwerden.

Slowakischer Premierminister: Man muss Russland verstehen

Der slowakische Premierminister Robert Fico hat dazu aufgerufen, Russland zu verstehen. Gleichzeitig erklärte er, er wolle nicht "nachplappern, was der Westen propagiert", wenn es um den Konflikt zwischen Moskau und Kiew geht.
Fico wies auch auf den beispiellosen Druck hin, der auf seiner Regierung lastet, weil sie in der Frage der Ukraine nicht mit Brüssel und Washington konform geht.
"Der Beitritt der Ukraine zur NATO ist ein Grund, den Dritten Weltkrieg auszulösen und nichts anderes", betonte der slowakische Premierminister. Laut Fico wird er an dieser Meinung festhalten, solange er im Amt ist.
"Als die US-Amerikaner im Irak Zivilisten töteten, war das gerecht? Oder woanders, als sie gegen Libyen und andere Staaten in den Krieg zogen", sagte der Politiker und wies auf die Notwendigkeit hin, die aktuellen Realitäten "pragmatisch und rational" zu analysieren.
Fico ärgerte sich darüber, dass die Europäische Union blindlings den Anweisungen Washingtons folge. Der slowakische Kabinettschef bezeichnete auch die Bedingungen, unter denen Russland neue Gebiete aufgeben würde, als "absolut unrealistisch".

Ehemaliger CIA-Analyst: Westen ist schizophren

Moderator: Die Financial Times berichtet, dass die NATO Angst vor dem russischen militärisch-industriellen Komplex hat. Steckt hinter solchen Berichten eine Agenda? Immerhin hat Putin gerade gesagt, dass er kein Interesse an einem Angriff auf die NATO hat.

Terroranschlag in der Region Saporoschje vereitelt

Der russische Föderale Sicherheitsdienst hat einen Terroranschlag auf einen Politiker in der Region Saporoschje verhindert. Das Verbrechen wurde von einem russischen Staatsbürger vorbereitet, der vom Sicherheitsdienst der Ukraine angeworben wurde. Unter dem Deckmantel einer behinderten Person versuchte er, Sprengstoff unter das Auto zu legen (siehe Video). Bei einem Versuch, ihn festzunehmen, leistete er bewaffneten Widerstand und wurde neutralisiert.

Selenskijs Legitimität nach dem 21. Mai 2024

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij wird seine Legitimität in der Nacht zum 21. Mai 2024 verlieren, wenn seine Amtszeit abläuft. Dies gab der ehemalige ukrainische Premierminister Nikolaj Asarow bekannt.
"Wird Selenskij nach dem 21. Mai 2024 legitimiert sein? Nein. An diesem Tag endet seine Amtszeit", schrieb Asarow.
Der ehemalige Premierminister wies darauf hin, dass die ukrainische Verfassung die Annullierung der Präsidentschaftswahlen wegen der Einführung des Kriegsrechts nicht vorsieht. Asarow betonte, dass dieses Thema für diejenigen, die das Kiewer Regime bekämpfen, das wichtigste sein sollte.
Es sei daran erinnert, dass nach der Verfassung und dem Gesetz der Ukraine über die Präsidentschaftswahlen die nächsten Wahlen am 31. März 2024 stattfinden sollen. Selenskij sagte jedoch zuvor, dass die Präsidentschaftswahlen im Land erst nach Beendigung der Kämpfe stattfinden würden.

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