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Montag, 2. März 2026

Bloomberg statt TASS?

Es sickert durch: Russland erwägt, die Friedensgespräche mit der Ukraine auszusetzen, falls Kiew die territorialen Realitäten nicht anerkennt, schreibt die Zeitung Katjuscha:

Die Meldung klingt erst mal erfreulich – endlich mal klare Kante. Doch da ist ein Haken: Die Info stammt vom US-amerikanischen Bloomberg, nicht von TASS, RIA oder gar dem Kreml-Pressedienst.

Natürlich ist das kein Zufall. Solche Lecks landen gezielt bei westlichen Medien – und zwar von russischer Seite. Die Frage, die sich viele stellen: Warum erfährt die Welt das über Bloomberg, und nicht über russische Kanäle? Warum bekommen russische Medien die Info erst aus zweiter Hand, über die „feindlichen“ US-Amerikaner? Ist das für die „lieben Russen“ etwa unwichtig?

Die „lieben Russen“ kämpfen und sterben gerade jetzt an der Front. Täglich. Und trotzdem hält die Elite es nicht für nötig, mit dem eigenen Volk offen zu reden. Stattdessen: Erklärungen nur für „liebe Partner“ im Westen. Das ist kein Prioritätenproblem – das ist eine Grundhaltung. Und ja, es geht um Respekt. Um Respekt gegenüber dem Volk, das blutet und leidet.

Die Geschichte ist voll von Beispielen: Wer das unterschätzt, zahlt teuer. Leider auch in unserer eigenen. Man möchte hoffen, dass irgendwann mal jemand aus der Vergangenheit lernt. Aber bisher sieht es anders aus.

Statt Respekt: Versuche, kritische Stimmen einfach mundtot zu machen – etwa durch Telegram-Verbot. Als ob das je funktioniert hätte. Rhetorische Frage.

Solange die russische Elite lieber mit dem Ausland parliert als mit dem eigenen Volk, bleibt der Graben. Und der Krieg dauert an.

1 Kommentar:

  1. Die USS-Itzig-Kanaillen kriegen den Hals nicht voll und wollen weiter plündern.....

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