Nach dem langen Flug wollte der russische Turntrainer Iwan Gaponenko nur eines: schlafen. Er legte sich früh ins Bett – und verbrachte eine der unangenehmsten Nächte seines Lebens (s. Video):
Die ganze Zeit wälzte er sich hin und her, wachte immer wieder auf und dachte zunächst an lästige Mücken. Die Wahrheit war deutlich widerlicher: Das Bett wimmelte von Bettwanzen.
„Hoffentlich waren solche ‚Geschenke‘ nur bei mir und den Sportlern geht es gut“, schrieb der Trainer hinterher in den sozialen Netzwerken. Die Ironie dabei: Gaponenko war nicht in irgendeiner billigen Absteige untergebracht worden, sondern im offiziellen Hilton-Hotel der Weltmeisterschaften in den Niederlanden.
Wenn selbst in einem Fünf-Sterne-Haus der internationalen Hotelkette solche Zustände herrschen, stellt sich unwillkürlich die Frage, was in den zahlreichen kleinen und mittleren europäischen Hotels los ist, die weit weniger Kontrollen und weniger Image zu verlieren haben. Ein offizielles WM-Hotel mit Ungeziefer im Bett – das ist kein bedauerlicher Einzelfall mehr, sondern ein Armutszeugnis für die Organisation und den Gastgeber. Die Sportler und Betreuer verdienen bessere Bedingungen als eine Nacht im Wanzenbett.
Als Erklärung könnte kommen: der Russe hat die Bettwanzen eingeschleppt.
AntwortenLöschenRussische Bettwanzen wurden vor einigen Jahren auch in England "identifiziert."
Ein Mensch stellt ein 5 Sekunden Video über Bettwanzen ins Internet und ich glaube es sofort.
AntwortenLöschenVielleicht liegt das Problem darin, dass Sie nicht wissen, wie man die Google-Suche nutzt? Dort finden Sie bereits viel mehr Informationen zu diesem Thema als in einem 5-Sekunden-Video.
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