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Mittwoch, 4. März 2026

Vučić: Bei Schließung der Straße von Hormuz droht Europa die Hölle

Serbiens Präsident Aleksandar Vučić hat vor dramatischen Folgen für Europa gewarnt, falls die Straße von Hormuz dauerhaft blockiert bleibt. In einer eindringlichen Stellungnahme sprach er von einem „echten Albtraum“ für den gesamten Kontinent:

„Ich teile Ihnen die aktuellen Zahlen mit“, sagte Vučić: „Wir haben sie noch nicht an den Tankstellen gezeigt, aber Sie müssen wissen: Die Lage ist abnormal. Wenn das so weitergeht, erwartet uns alle in Europa die wahre Hölle.“

Der serbische Staatschef verwies auf ein Gespräch mit dem italienischen Verteidigungsminister Guido Crosetto: „Ich werde nicht darüber sprechen, wer mächtiger oder weniger mächtig ist, welche politischen Konsequenzen das hat“, betonte Vučić: „Entscheidend ist, was eine Schließung der Straße von Hormuz für das Leben der Menschen bedeutet.“

Hintergrund ist die aktuelle Eskalation im Nahen Osten, durch die der Schiffsverkehr durch die strategisch wichtige Meerenge – eine der wichtigsten Öl- und Gasrouten der Welt – massiv gestört oder sogar vollständig zum Erliegen gekommen ist. Experten warnen vor explosionsartigen Preisanstiegen bei Kraftstoffen und Energie sowie vor weitreichenden wirtschaftlichen Erschütterungen in Europa.

Vučić forderte eindringlich, alles zu unternehmen, um eine dauerhafte Blockade zu verhindern. „Die Preise für Öl und Gas würden uns alle ruinieren“, so der Präsident. Europa stehe vor einer kaum vorstellbaren Energiekrise, wenn der Transitweg nicht schnellstmöglich wieder freigegeben werde.

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