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Freitag, 19. November 2021

Führende Sozialnetze Russlands

Laut dem Jahresbericht von Brand Analytics für Oktober 2021 ist Instagram weiterhin Russlands führendes soziales Netzwerk in Bezug auf die Nutzerzahlen, während VKontakte in Bezug auf die Anzahl der Beiträge die Nase vorn hat.

Putin trifft Menschenrechtler

Der russische Präsident Wladimir Putin trifft am 9. Dezember mit Mitgliedern des Menschenrechtsrates zusammen.

Moskauer Mufti über Erwähnung der Nationalität von Straftätern

Moskauer Mufti schlägt vor, die Nationalität von Straftätern in den Medien nicht zu erwähnen. Die Erwähnung der Nationalität von Straftätern in den Medien würde die Gesellschaft gespalten. Eine alternative Lösung bestünde darin, die Nationalität immer anzugeben, auch "wenn der Mensch etwas Gutes getan hat", so Moskauer Mufti Ildar Aljautdinow gegenüber RIA Novosti.

Gefängnis für russische Gesetzeshüter

Russische Gesetzeshüter, die sich der Folterung von Häftlingen schuldig gemacht haben, sollen zu 10 Jahren Gefängnis verurteilt werden. Ein entsprechender Gesetzesentwurf wurde im russichen Föderationsrat ausgearbeitet.

Namaz ohne Unannehmlichkeiten

Moskauer Muslime bitten um die Einrichtung von Gebetsräumen in U-Bahnen und Einkaufszentren. Dies sei notwendig, um Namaz zu verrichten, "ohne andere Bürger in Verlegenheit zu bringen". Der leitende Imam der Moskauer Kathedralenmoschee Ildar Alyautdinov erklärte gegenüber RIA Novosti: "Gebetsräume gibt es in Flughäfen, Hospizen und einigen medizinischen Zentren. Wir versuchen auch, eine Vereinbarung mit Einkaufszentren zu treffen. Im Internet sieht man Gläubige, die in U-Bahnhöfen beten, also verhandeln wir darüber, auch in der Moskauer U-Bahn entsprechende Räume zu eröffnen", so der Imam.

Umfrage zur finanziellen Situation

Sieben von zehn befragten Russen beschreiben ihre finanzielle Situation als schwierig. Die Studie wurde von der russischen Higher School of Economics durchgeführt. 69 % der Befragten geben an, in finanziellen Schwierigkeiten zu sein. Jeder Vierte (24 %) hofft, dass sich seine finanzielle Situation in naher Zukunft verbessern wird, im letzten Jahr war es nur jeder Zehnte. Jeder fünfte Befragte (21 %) rechnet mit negativen Veränderungen, während 44 % glauben, dass ihre finanzielle Lage gleich bleiben würde. Je jünger die Befragten sind, desto optimistischer sind ihre Prognosen.

Russische IT-Studenten in Auswanderstimmung

Die Hälfte der IT-Studenten (53 %) würde Russland gerne verlassen. 25 % gaben an, dass es ihnen nichts ausmachen würde, in die USA auszuwandern, 7 % nach Großbritannien, 6 % nach Deutschland, 5 % nach Kanada, 23 % in andere Länder und 34 % hatten Schwierigkeiten, ein bestimmtes Land zu nennen. Zu diesem Schluss kommt die Bildungsplattform GeekBrains.

Donnerstag, 18. November 2021

Russland: Fünf beliebteste Städte zum Arbeiten

Russen haben die Städte genannt, in die man am liebsten zum Arbeiten ziehen würde. Die fünf beliebtesten Städte sind Moskau, St. Petersburg, Sotschi, Krasnodar und Wladiwostok. Die Befragten fühlen sich durch den Lebensstandard, Gehälter, Klima, Verfügbarkeit von Arbeitsplätzen und die Möglichkeit, schneller Karriere zu machen, zu diesen Städten hingezogen.

Besorgniserregende Anrufe aus Kliniken

Die Leiterin des russischen Autismus-Zentrums Ekaterina Men ist um Informationen darüber besorgt, dass Eltern von Kindern mit Behinderungen angeblich massenhaft Anrufe aus den Kliniken in den russischen Regionen bekommen, wo ihnen angeboten wird, die Kinder an Versuchen eines "Anti-Impfstoff für Jugendliche" teilzunehmen zu lassen: "Kinder mit Behinderungen werden in die erste Gruppe der Behinderten eingestuft. Das ist eine schwere Gruppe. Aber wenn die Eltern im Gespräch auf Behinderung ihres Kindes hinweisen, sagt man ihnen, dass dies keine Rolle spiele. Das Ganze wirft große Fragen auf."

Polnisches Ultimatum

Polen stellt Weißrussland ein Ultimatum: Es fordert Stabilisierung der Lage an der Grenze und droht andernfalls den polnisch-weißrussischen Eisenbahngrenzübergang in Kuznica zu schließen.

Putin über NATO

Putin heute beim Treffen mit dem Vorstand des russischen Außenministeriums:
- Die NATO hat alle Mechanismen des Dialogs außer Kraft gesetzt, wir werden auf Aktionen in Grenznähe reagieren.
- Die NATO hat unsere Diplomaten einfach grundlos ausgewiesen, und dann tun sie bei der NATO auch noch so, als seien sie beleidigt.

Weißrussland: Was Angela Merkel Lukaschenko zugesagt hat

Angela Merkel hätte sich verpflichtet, mit den EU-Behörden über die Einrichtung eines humanitären Korridors nach Deutschland für die Flüchtlinge zu verhandeln, die sich an der weißrussisch-polnischen Grenze stauen, so weißrussische Präsidentensprecherin Natalia Eismont:
"Während des ersten Telefongesprächs zwischen Lukaschenko und Merkel schlug der weißrussische Präsident folgenden Mechanismus zur Lösung der Migrationsfrage vor: Die EU richtet einen humanitären Korridor für zweitausend Flüchtlinge ein, während Weißrussland sich verpflichtet, die Rückkehr der restlichen fünftausend Flüchtlinge in ihr Heimatland zu erleichtern (wenn möglich und wenn die ausländischen Staatsangehörigen selbst dies wünschen). Unterdessen soll Angela Merkel mit der Europäischen Union über die Einrichtung eines humanitären Korridors nach Deutschland verhandeln. Wir (Weißrussland) halten unsere Versprechen. Die EU hat aber noch keine ihrer Verpflichtungen erfüllt."
Quelle

Rund siebentausend Flüchtlinge in Weißrussland

Rund siebentausend Flüchtlinge aus dem Nahen Osten befinden sich auf dem Gebiet von Weißrussland. Zweitausend von ihnen befinden sich jetzt in einem spontanen Lager an der polnischen Grenze. -- Sprecher des weißrussischen Präsidenten.

Neue Strafe für Telegram in Russland

Telegram muss in Russland weitere Strafe in Höhe von 3 Millionen Rubel zahlen, weil es verbotene Inhalte nicht entfernt hat.

Russland in der weltweiten Gefängnis-Rangliste

Die Russische Föderation ist, was die Gesamtzahl der Gefangenen angeht, auf den vierten Platz in der Welt zurückgefallen.
An der Spitze der weltweiten Gefangenenpopulation stehen die USA mit mehr als 2,2 Millionen Häftlingen, während China mit etwa 1,65 Millionen Häftlingen an zweiter Stelle steht. Früher stand Russland an dritter Stelle, nun aber wurde es von Brasilien mit 607 Tausend Gefangenen vom Postament "verdrängt". Am 1. Januar 2021 befanden sich 482.000 Verurteilte, Verdächtige und Beschuldigte in Strafvollzugsanstalten der Russischen Föderation.

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