Neue Welle von Bombendrohungen im Fernen Osten Russlands: 70 Schulen in Chabarowsk, 3 Schulen und ein Kindergarten in Korsakow im Süden Sachalins wurden evakuiert.
Russische Nachrichten auf Deutsch: Aktuelle News, Mitteilungen von Behörden und Unternehmen sowie virale Social-Media-Postings
Dienstag, 18. Januar 2022
Bombendrohungen im Fernen Osten
Steigende Nachfrage nach Australienflügen
Suchanfragen nach Tickets von Russland nach Australien würden innerhalb von 24 Stunden fast um das 11-fache steigen, nachdem Australien den russischen Impfstoff Sputnik V anerkannt hat, so der Online-Ticketvermittlungsdienst Aviasales
Preise für Süßwaren steigen
Russische Süßwarenhersteller kündigen Preiserhöhungen für Einzelhandelsketten ab dem 1. Februar an. Die Süßwarenproduzenten führen den Anstieg auf wachsende Kosten zurück. So stiegen beispielsweise die Preise für Verpackungen sowie Rohstoffe insbesondere Mehl, Palmöl und Mélange an.
Montag, 17. Januar 2022
Facebook in Russland wieder bestraft
Russische Föderale Steuerbehörde hat die Einnahmen von Mark Zuckerbergs Unternehmen Meta in Russland für 2020 mit 39,8 Milliarden RUB (ca. 460 Mio. Euro) angegeben. Auf der Grundlage dieses Betrags verhängte russisches Gericht eine Geldstrafe in Höhe von 1,9 Milliarden RUB (ca. 22 Mio. Euro) gegen Meta, weil das Unternehmen sich wiederholt geweigert hatte, verbotene Informationen zu entfernen.
Kommandostabsübung einer Panzerarmee im Westen Russlands
Die Panzerarmee des westlichen Militärbezirks Russlands hat mit einer Kommandostabsübung in fünf russischen Regionen begonnen, so der Pressedienst des Militärbezirks.
Iranischer Staatschef in Staatsduma erwartet
Der iranische Staatschef Ebrahim Raisi soll am 20. Januar vor der russischen Staatsduma sprechen.
Eine Idee aus der Staatsduma
Der Staatsduma-Abgeordnete Jewgeni Fjodorow hat einen nuklearen Warnschlag gegen die Vereinigten Staaten vorgeschlagen. Der (Schnaps)idee zufolge sollten die Raketen auf das Testgelände in Nevada geschickt werden, denn dort gibt es amerikanisches Militärpersonal und keine Zivilisten:
"Das Wichtigste ist, sie zwei oder drei Tage im Voraus zu warnen. Das ist ein guter Beweis für die Ernsthaftigkeit unserer Absichten", erklärt der Abgeordnete. Fjodorow zufolge würden solche Maßnahmen die US-Bürger zum Nachdenken anregen und zeigen, dass die Androhung eines Vergeltungsschlags durch Russland kein Bluff ist.
Russisch-deutsche Beziehungen enttäuschend
Russland ist enttäuscht über den gegenwärtigen Stand der russisch-deutschen Beziehungen, möchte aber die Zusammenarbeit auf den Grundsätzen der gegenseitigen Achtung und des gegenseitigen Nutzens aufbauen, so das russische Außenministerium in seiner Erklärung.
Russisches Aussenministerium an Deutschland: Auge um Auge
Russische Föderation behält sich das Recht vor, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, wenn die deutsche Seite nicht ihre Praxis aufgibt, Druck auf russische Massenmedien in der BRD auszuüben, so das russische Außenministerium.
Tula im Kampf für saubere Straßen
Ein Schneepflug in der russischen Stadt Tula räumte den matschigen Schnee von den Gleisen direkt auf die Passanten. Die Staatsanwaltschaft erklärte gegenüber RIA Novosti, dass dies nicht der einzige derartige Fall sei und eine Untersuchung eingeleitet worden wäre. Das lokale Verkehrsunternehmen teilte mit, dass es ebenfalls eine Inspektion durchführe, und entschuldigte sich bei den Fußgängern.
Facebook-Account der russischen Sicherheitsdelegation wiederhergestellt
Facebook-Account der russischen Sicherheitsdelegation in Wien ist wiederhergestellt worden. Russland hat jedoch - trotz seiner gestrigen Forderung - von Meta bis jetzt keine Erklärung für den Vorfall erhalten.
Immer weniger Gas von Gazprom
Gazprom hat im Februar keine Kapazitäten für die Jamal-Europa-Pipeline (über Belarus und Polen) gebucht. Die russische Gasgesellschaft hat auch keine zusätzlichen Kapazitäten für den Gastransit im Februar durch die Ukraine gebucht.
Moskau weist angeblich mehrere Mitarbeiter der US-Botschaft aus
Moskau würde Mitarbeiter der US-Botschaft in ihre Heimat ausweisen. Dies behauptet Michelle Michalenko, die Küchenchefin der Botschaft, auf Facebook. Ihr zufolge sei bereits mehreren Mitarbeitern der Botschaft in Moskau das Visum entzogen worden.
Zuvor hatte das russische Außenministerium mitgeteilt, dass Mitarbeiter der US-Botschaft, die seit mehr als drei Jahren in Moskau tätig sind, Russland bis Ende Januar verlassen müssen. Nach Angaben des Ministeriums waren es die Maßnahmen der USA, die eine solche Reaktion Moskaus auslösten.
Kreml gibt Gesetz über QR-Codes auf
Kreml gibt Gesetz über QR-Codes auf: Der Pressesprecher des russischen Präsidenten erklärt, dass der Gesetzentwurf über QR-Codes von der Liste der Anweisungen von Wladimir Putin gestrichen wird, da sich die epidemiologische Situation geändert hat.
Stationierung russischer Raketen in Kuba und Venezuela
Der russische Präsidentensprecher antwortete auf die Frage nach einer möglichen Stationierung russischer Raketen in Kuba und Venezuela, dass Russland verschiedene Optionen erwäge, um seine eigene Sicherheit zu gewährleisten:
"Natürlich denkt Russland in der gegenwärtigen Situation darüber nach, wie es seine eigene Sicherheit gewährleisten kann", sagte der Präsidentensprecher.