Ein Mann in einem orientalischen Kostüm soll während einer amtlichen Sitzung auf der Krim einen Bauchtanz aufgeführt haben. Die Kamerafrau hinter den Kulissen ist sich sicher, dass es sich bei dem Darsteller um den Verwaltungschef des Krim-Bezirks Nisсhnegorsk auf der Krim Anton Krawets handelt. Die Mitarbeiter der Verwaltung der Siedlung bestreiten jedoch, dass der Bauchtanz von einem Mann vor den Mitarbeitern und Abgeordneten aufgeführt wurde. Das Büro des Bürgermeisters behauptet, der orientalische Tanz vor einem Porträt Putins sei von einer Mitarbeiterin der Verwaltung aufgeführt worden, die ihren Kollegen am 23. Februar vor einem Jahr auf diese Weise gratuliert hab
Russische Nachrichten auf Deutsch: Aktuelle News, Mitteilungen von Behörden und Unternehmen sowie virale Social-Media-Postings
Samstag, 12. Februar 2022
Bauchtanz vor Krim-Abgeordneten
Gewaltige Explosion in Donezk
In Donezk gab es vor einigen Minuten (MEZ: ca. 14:20) eine gewaltige Explosion. Die Druckwelle war in der ganzen Stadt zu spüren. Einheimische schrieben in sozialen Medien, dass sie in verschiedenen Teilen der Stadt ein lautes Geräusch gehört hätten.
Bombendrohungen in Botschaften
Die Polizei in Moskau prüft Berichte über Bombendrohungen in ausländischen Botschaften und in der Zentralbank. Der russische Föderale Sicherheitsdienst (FSB) hat anonyme E-Mails mit Informationen über Sprengsätze erhalten, die angeblich in der Botschaft und dem Generalkonsulat von Tadschikistan, in der Botschaft und der Konsularabteilung der usbekischen Botschaft, in der US-Botschaft, in der russischen Zentralbank und auf dem Roten Platz angebracht worden wären. Alle Gebäude wurden von Hundeführern inspiziert, und es wurde kein Sprengstoff gefunden. Es wurden auch keine Evakuierungen durchgeführt.
Turkmenistan bereitet sich auf Machtwechsel vor
Der turkmenische Präsident Gurbanguly Berdimuhamedow hat angekündigt, dass er sein Amt aufgeben will. Einen Zeitrahmen nannte das Staatsoberhaupt jedoch nicht. Auch den Namen seines Nachfolgers gab Berdimuhamedow nicht preis. Gleichzeitig beabsichtigt er, sein Amt als Vorsitzender des turkmenischen Oberhauses doch zu behalten. Berdimuhamedow wurde vor 15 Jahren nach dem Tod des früheren Staatschefs Saparmurat Nijasow zum Präsidenten Turkmenistans. In der Presse wird sein Sohn Serdar als wahrscheinlicher Nachfolger genannt. Heute ist er Schafhirt stellvertretender Premierminister. Die Zentrale Wahlkommission Turkmenistans bereitet sich schon auf eine vorgezogene Präsidentschaftswahl vor, die am 12. März stattfinden soll.
Drastische Verschärfung der Migrantenkontrollen in Moskau
In Moskau hat die lokale Polizei beschlossen, "alle Kontrollen von Migranten drastisch zu verschärfen", nachdem Migranten in der russischen Hauptstadt Polizisten angegriffen und schwer geschlagen hatten. Gegen die Täter wurde ein Strafverfahren wegen der "Gewaltanwendung gegen einen Vertreter der Staatsgewalt" eingeleitet, sie sind bereits in Untersuchungshaft.
Frau von einer Hundemeute getötet
In den letzten Monaten sorgen streunende Hunde häufig für Schlagzeilen in den russischen Nachrichten. Ein weiterer Bericht stammt nun aus der Region Jaroslawl. Eine 35-jährige Frau wurde in Pereslawl-Salesskij von einer Hundemeute angegriffen. Wenige Stunden später erlag sie im Krankenhaus ihren Verletzungen.
Sojus-2.1a-Rakete auf der Startrampe in Baikonur installiert
Die Sojus-2.1a-Rakete ist auf der Startrampe in Baikonur installiert worden. Die Rakete wird das Progress MS-19-Frachtschiff am 15. Februar in die Umlaufbahn bringen. Es wird der erste Start vom kasachischen Baikonur im Jahr 2022 sein.
Russische Militärübungen in Abchasien
Rund 1.500 russische Soldaten führen in Abchasien Militärübungen durch. Der Hauptzweck der bilateralen taktischen Übung besteht darin, die Bereitschaft der motorisierten Schützeneinheiten zur Durchführung von Kampfaufgaben zu testen und ihre Kampfkohärenz bei der Vorbereitung und Durchführung von Verteidigungsoperationen zu verbessern.
Großübung der russischen Schwarzmeerflotte
Mehr als 30 Schiffe, die in Sewastopol und Noworossijsk stationiert sind, nehmen an einer Großübung der russischen Schwarzmeerflotte teil. Ziel des Trainings ist es, die Verteidigung der Krimküste, der Stützpunkte der Schwarzmeerflotte sowie der Wirtschaftseinrichtungen und Seeverbindungen des Landes gegen mögliche militärische Bedrohungen durch einen simulierten Feind zu üben.
Freitag, 11. Februar 2022
2014 ließ Putin Ukrainer Geld und Gold aus der Krim holen
Der ehemalige ukrainische Präsident Petr Poroschenko hat bei einer Anhörung vor dem Kiewer Berufungsgericht erklärt, er hätte 2014 mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vereinbart, die Barmittel der ukrainischen Nationalbank aus der Krim wegzubringen:
"Ja, ich habe direkte Anweisungen gegeben, Bargeld über die Kontaktlinie mit den besetzten Gebieten zu transportieren. Diese Barmittel beliefen sich auf 4 Milliarden UAH plus Gold, plus Vermögenswerte der ukrainischen Nationalbank, die aufgrund meiner diplomatischen Arbeit aus den besetzten Gebieten der Krim in die NBU-Tresore gebracht wurden".
Russland lehnt Antwort von NATO und EU ab
Moskau weigert sich, die Antwort des NATO-Generalsekretärs und des Chefs der europäischen Diplomatie zu akzeptieren, die gestern Russland als Reaktion auf Lawrows Brief über die Unteilbarkeit der Sicherheit geschickt haben, so das russische Außenministerium: Dies ist keine inhaltliche Antwort auf die direkt gestellte Frage, und Russland wird lediglich zu einem Sicherheitsdialog eingeladen.
Ukraine: Wird es immer gefährlicher?
Das japanische Außenministerium hat die Gefahrenstufe für den Aufenthalt in der Ukraine auf das Höchstmaß angehoben und fordert seine Bürger auf, das Land sofort zu verlassen.
Die niederländischen Behörden riefen ihre Mitbürger ebenfalls auf, die Ukraine so schnell wie möglich zu verlassen.
Auch Südkorea hat die höchste Sicherheitsstufe für Reisen in die Ukraine verhängt und seinen Bürgern den Besuch des Landes untersagt.
Politische Lage in Europa immer angespannter
Die Lage auf dem europäischen Kontinent wird immer angespannter, und daran ist nicht Russland schuld, sagte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu bei einem Treffen mit seinem britischen Amtskollegen Ben Wallace in Moskau:
"Ich freue mich, Sie in Moskau und im russischen Verteidigungsministerium begrüßen zu dürfen. Die militärische und politische Lage in Europa wird immer angespannter. Und das ist bei weitem nicht unsere Schuld. Wir verstehen die Gründe für diese Spannungen nicht immer. Dennoch können wir sehen, dass sie wächst", sagt Schoigu. Anschließend äußerte er die Hoffnung, dass während des heutigen Treffens "aktuelle Fragen des Abbaus dieser Spannungen" erörtert werden können.
Hund ist wichtiger als Menschen
Interessante Details der gestrigen zermürbenden Verhandlungen zwischen den politischen Beratern der Staatschefs des Normandie-Quartetts (Kontaktgruppe zwischen Russland, Deutschland, Frankreich und der Ukraine zu Fragen des Ukraine-Konflikts) sind bekannt geworden.
Die russische Tageszeitung "Kommersant" zitiert eine der russischen Delegation nahestehende Quelle: Jens Pletner, der Vertreter des deutschen Bundeskanzlers hätte seine Kollegen während der Verhandlungen mit der Aussage überrascht, es sei Zeit für seinen Spaziergang mit dem Hund. Dies hat den Unmut des russischen Sprechers Dmitrij Kosak hervorgerufen, der sich bereits darüber empört hatte, dass Deutschland und Frankreich "nicht die nötige Entschlossenheit" gezeigt hätten, um die Ukraine in der Frage der "Minsker Vereinbarungen" unter Druck zu setzen.
Hypotheken in Russland immer ungünstiger
Derzeit haben sieben der größten Banken Russlands, allen voran die staatliche Sberbank, die Bedingungen für ihre Kunden bereits verschlechtert. In einigen Fällen liegen die Sätze bei fast 12 % pro Jahr. Die Anhebung der Zinssätze steht im Zusammenhang mit der Politik der Zentralbank, ihren Leitzins immer wieder anzuheben. Laut Experten könnten die Hypothekenzinsen in der Russischen Föderation demnächst bis auf 15 % pro Jahr steigen.