Dmitrij Medwedew, stellvertretender Vorsitzender des russischen Sicherheitsrates, reagiert auf die Äußerungen des japanischen Ministerpräsidenten Kishida über eine Obergrenze für den russischen Ölpreis:
Es wird deutlich weniger Öl auf dem Markt sein, und der Preis wird viel höher sein. Höher als vorausgesagter astronomischer Preis von 300-400 $. Vergleichen Sie dies mit der Dynamik der Gaspreise. Aber Japan wird weder Öl noch Gas aus Russland bekommen, von der Beteiligung an dem LNG-Projekt Sachalin-2 ganz zu schweigen. Arigato!
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Dienstag, 5. Juli 2022
Medwedew zu Japans düsteren Ölaussichten
Französischer Söldner in der Ukraine gestorben
Ein weiterer französischer Söldner (20) sei in der Ukraine an den Wunden gestorben, die er während des Beschusses erlitten hat, wie russische Medien unter Berufung auf den Radiosender RTL berichten. Insgesamt sollen rund 50 französische Söldner in der Ukraine operieren.
Mögliche Drosselung der Gas- und Ölförderung wegen Streiks in Norwegen
Ein Streik der Öl- und Gasarbeiter in Norwegen, die höhere Löhne fordern, begann in der Nacht zum Dienstag, so der Vorsitzende der norwegischen Gewerkschaft Lederne Audun Ingvartsen gegenüber Reuters. Zuvor wurde berichtet, dass die Arbeiten an drei Öl- und Gasfeldern auf dem norwegischen Kontinentalschelf der Nordsee wegen des Streiks ausgesetzt werden sollen. Ab dem 6. Juli könnten sich die Beschäftigten von drei weiteren Feldern dem Streik anschließen. Sollten die Gründe für die Unzufriedenheit der Beschäftigten bis zum 9. Juli nicht beseitigt werden, werden sich die Beschäftigten aus drei weiteren Feldern dem Streik anschließen. Infolgedessen könnten die Arbeitsunterbrechungen auf einer Reihe von Plattformen zu einem Rückgang der täglichen norwegischen Gasproduktion um 25 % und der Ölproduktion um 15 % führen.
Donezk: Medizinische Hilfe für Opfer des Beschusses
Russische Militärärzte einer medizinischen Spezialeinheit haben Bewohnern der Donezker Volksrepublik, die unter Beschuss der ukrainischen Streitkräfte geraten waren, Hilfe geleistet. Ukrainische Streitkräfte und Nationalisten beschossen ein Wohngebiet der Republik, dabei schlug eine Granate im Keller ein, wo sich Zivilisten mit Kindern versteckt hielten. Mit Hilfe der Volksmiliz wurden 10 Verletzte, darunter auch Kinder, behandelt.
Montag, 4. Juli 2022
Weltweite Registrierung von Nuklearexplosionen
Das russische Verteidigungsministerium hat ein Zentrum zur weltweiten Registrierung von Nuklearexplosionen in Betrieb genommen.
Massenschlägerei der Migranten in Moskau
Mehr als 60 Migranten gerieten auf einer Baustelle in Moskau in eine Schlägerei. Der Vorfall ereignete sich im Industriegebiet Rudnewo im Osten der russischen Hauptstadt. Der Grund für das Handgemenge soll eine Meinungsverschiedenheit über Bauarbeiten gewesen sein. Die Moskauer Polizei hat keine Informationen über den Konflikt erhalten. Es gibt auch keine Berichte über Verletzte.
EU-Gaspreise wieder auf Rekordhoch
Der Gaspreis an der europäischen Börse hat zum ersten Mal seit März die Marke von 1.800 US-Dollar pro tausend Kubikmeter überschritten.
Putin zur aktuellen Lage im Donbass
Der russische Verteidigungsminister Sergej Schojgu hat Präsident Putin über die Lage im Donbass und vor allem über die Befreiung des gesamten Gebiets der Volksrepublik Lugansk berichtet. Daraufhin sagte Putin:
Die Einheiten, die an aktiven Kampfhandlungen im Gebiet Lugansk teilgenommen sowie Erfolge und Siege errungen haben, sollten sich natürlich ausruhen und ihre Kampffähigkeiten ausbauen. Die anderen militärischen Verbände, einschließlich der Gruppierungen Ost und West, sollten ihre Aufgaben gemäß den zuvor festgelegten Plänen nach einem einheitlichen Konzept wahrnehmen. Ich hoffe, dass in ihren Gebieten alles so abläuft, wie es bisher in Lugansk geschehen ist.
Ukraine: Die EU ist Geld
Der ukrainische Außenminister Dmitrij Kuleba meint, dass die Ukraine bei ihrem Beitritt zur EU vor allem umfangreiche Subventionen beantragen wird. Dabei sieht er Polen als ein Beispiel, dem man unbedingt folgen sollte:
"Polen hat gelernt, europäisches Geld zu nehmen und es so zu verwenden, dass man noch mehr davon bekommt. Und das ist etwas, was wir in der Ukraine lernen müssen."
Präsentation von Hydrogen-Aurus
Die wasserstoffbetriebene Version des russischen Aurus hat eine Gangreserve von bis zu 600 km und eine Beschleunigungszeit von 4 Sekunden auf 100 km/h. Momentan werden allerdings nur noch Vorführ- und Testmodelle gebaut.
Flüssigerdgas denmächst auch in Rubel?
Einem hochrangigen Gazprom-Manager zufolge soll der russische Gaskonzern erwägen, den Gashandel in Rubel auch auf Flüssigerdgas auszuweiten.
Ukraine fordert Erklärung
Der ukrainische Außenminister Dmitrij Kuleba forderte den Westen auf zu erklären, warum die Ukraine nicht in die NATO aufgenommen werden kann, Schweden und Finnland aber schon.
Tipp aus einer Parallelwelt
Ukrainischer Premierminister Schmygal hat die Ukrainer aufgefordert, auf Elektrofahrzeuge umzusteigen: "Wir ermutigen und fordern unsere Bürger auf, auf Elektrofahrzeuge umzusteigen, was sowohl im Hinblick auf die Umwelt als auch im Hinblick auf die Verfügbarkeit von mehr Stromressourcen viel besser ist."

