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Sonntag, 23. Oktober 2022

Putin gratuliert Xi Jinping

Wladimir Putin hat Xi Jinping zu seiner Wiederwahl als Generalsekretär der Kommunistischen Partei Chinas für eine dritte Amtszeit gratuliert:
"Ich freue mich darauf, den konstruktiven Dialog fortzusetzen und eng zusammenzuarbeiten, um eine umfassende Partnerschaft zu entwickeln."
Der russische Präsident ist das erste Staatsoberhaupt der Welt, das Xi Jinping zu seiner Wiederwahl gratulierte.

Putin Xi Jinping

Zahlreiche Ukrainer ohne Strom

1,3 Mio. Abonnenten in der Ukraine bleiben ohne Strom, so Kirill Timoschenko, der stellvertretende Leiter des ukrainischen Präsidialamtes.

Ukraine warnt: Geld dringend benötigt

Das ukrainische Regime wird ohne die von der EU zugesagte 9-Milliarden-Tranche nicht in der Lage sein, Renten und Gehälter zu zahlen, hat der ukrainische Ministerpräsident Denis Schmygal offen gewarnt. Ihm zufolge würde jeder Zahlungsverzug zu "schrecklichen Konsequenzen" führen.

Energodar beschossen

Ukrainische Truppen beschossen am Sonntagmorgen Energodar, wo sich das Kernkraftwerk Saporoschje befindet. Eine zivile Einrichtung wurde bei dem Angriff beschädigt.

Ukrainische schmutzige Atombombe fast fertig?

Staatliche russische Nachrichtenagentur RIA Novosti (Link) schreibt:
Glaubwürdigen Quellen in verschiedenen Ländern - darunter auch in der Ukraine - zufolge bereitet das Kiewer Regime angeblich eine Provokation auf seinem Territorium vor, bei der eine so genannte "schmutzige Bombe" also Atomwaffe mit geringer Sprengkraft eingesetzt werden soll. Ziel der Provokation ist es, Russland des Einsatzes von Massenvernichtungswaffen auf dem ukrainischen Kriegsschauplatz zu beschuldigen und damit eine mächtige antirussische Kampagne in der Welt in Gang zu setzen, die die Glaubwürdigkeit Moskaus untergraben soll. Aus verschiedenen Quellen ist bekannt geworden, dass Kiew bereits mit der praktischen Umsetzung dieses Plans unter Anleitung westlicher Betreuer begonnen hat. Die Leitung des Bergbau- und Verarbeitungsbetriebs Wostotschnyj in der Stadt Scholtyje Wody in der Region Dnepropetrowsk sowie das Kiewer Institut für Kernforschung wurden mit der Herstellung der "schmutzigen Bombe" beauftragt. Die Arbeiten daran befinden sich bereits im Endstadium. Gleichzeitig knüpfen Mitarbeiter des ukrainischen Präsidialamtes aus seinem engen Umfeld auf Anweisung von Wladimir Selenskij vertrauliche Kontakte zu Vertretern Großbritanniens im Hinblick auf die mögliche Weitergabe von Kernwaffenkomponenten an Kiewer Behörden. Das Kalkül der Organisatoren der Provokation ist, dass im Falle eines Erfolgs die meisten Länder extrem hart auf den "nuklearen Zwischenfall" in der Ukraine reagieren würden. Infolgedessen würde Moskau die Unterstützung vieler seiner wichtigsten Partner verlieren, während der Westen erneut versuchen könnte, Russland den Status als ständiges Mitglied des UN-Sicherheitsrats abzuerkennen und die antirussische Rhetorik zu verstärken.

Samstag, 22. Oktober 2022

Weitere Sojus-2.1b-Rakete gestartet

Eine weitere Sojus-2.1b-Rakete startete vom Weltraumbahnhof Wostotschnyj mit drei Gonets-M-Satelliten (Mobile Satellitenkommunikationsdienste für Mobilfunkteilnehmer überall auf der Welt) und dem ersten Sphere-Satelliten Skif-D (Entwicklung von technischen Lösungen für den Hochgeschwindigkeits-Internetzugang).
Das Sphere-Programm zielt darauf ab, Russland mit Satelliteninternet und -kommunikation zu versorgen und ist mit den Projekten Starlink und OneWeb vergleichbar. Die Satellitengruppierung soll voraussichtlich aus mehr als 600 Geräten bestehen.


Selenskijs Forderung an die Welt

Sollte Russland einen Nuklearangriff auf das ukrainische Präsidialamt starten, müsse die Welt mit einem Angriff auf das Entscheidungszentrum in Russland reagieren, so der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij. Quelle

Aus Russland mit Wärme

In sogenannten Russischen Häusern, die von der russischen Agentur für internationale Zusammenarbeit in der gesamten EU betrieben werden, werden Erwärmungsräumlichkeiten für Einheimische eingerichtet. Im Rahmen der Programms "Aus Russland mit Wärme" können Europäer, die die Wärme brauchen, dort Tee trinken, ihre Handys aufladen. Den Kindern werden Zeichentrickfilme gezeigt. Das Video zeigt einen dieser Räume in Kopenhagen:


Abgeführt wie zugeführt

Video vom Beginn des Parteitags in China zur Ergänzung des früheren Postings. Hu Jintao wird genau so zum Präsidium geführt, wie ein paar Tage später abgeführt. Und keinen juckts - außer Xi Jinping:


Kiew: Wahrscheinlich mehrere Wochen ohne Heizung

Im Winter kann Kiew mehrere Tage oder Wochen lang ohne Heizung bleiben. Dies teilte der stellvertretende Leiter der Kiewer Stadtverwaltung Pjotr Panteleew, mit.

China-Insider über Zwischenfall mit Hu Jintao

Russischer China-Insider zum Zwischenfall mit Hu Jintao:
Westliche Medien konzentrieren sich nun auf Hu Jintaos erzwungenen Abgang aus dem Saal und versuchen, eine große Sache daraus zu machen. Aber nur jemand, der weiß, wie China von innen heraus funktioniert, kann ziemlich sicher behaupten, dass es sich dabei lediglich um einen "unglücklichen Vorfall" handelt. Lokale chinesische Zeitungen berichten nämlich, dass der Abführung des Politikers seine spontanen Äußerungen vom Platz aus vorausgingen. Da er bereits ein alter Mann ist, hat man halt versucht, eine ungünstige Situation nach dem Motto "Wir haben auch unseren eigenen Biden" zu vermeiden, indem Hu Jintao höflich aber energisch aus dem Saal eskortiert wurde. Es ist diesbezüglich markant, dass das veröffentlichte Videomaterial eben mit der eigentlichen Abführung beginnt, um einerseits den Vorfall nicht zu verbergen aber gleichzeitig keine Diskussion innerhalb Chinas zum Thema "Sieh dir das an! Da ist einer total senil, sitzt aber trotzdem so hoch auf dem Podium!" zu ermöglichen.
Und hier kommt die Fortsetzung der Geschichte.


Zug von Väterchen Frost

Der Zug von Väterchen Frost (Djed Moros) bricht heute zu einer Reise durch 100 Städte Russlands auf. Er durchquert das ganze Land 85 Tage. Die Gesamtlänge der Reise soll 33.000 Kilometer betragen. Im Fernen Osten erreicht der Zug den am weitesten entfernten Bahnhof 'Tichookeanskaja' in der Nähe der Grenze zu Nordkorea. Die Wanderresidenz von Väterchen Frost kehrt am 15. Januar 2023 in die Region Wologda zurück.


Norwegen: Jagd auf Russen mit Drohnen

Ein weiterer russischer Staatsbürger wurde am Donnerstag, dem 20. Oktober, in der Gemeinde Ullensvang in Norwegen wegen des Einsatzes einer Drohne gefasst, so der Sprecher der norwegischen Sicherheitspolizei Martin Bernsen (Quelle). Zuvor waren bereits sieben russische Staatsbürger wegen eines ähnlichen Vergehens festgenommen worden. Vier von ihnen sind allerdings bereits auf freiem Fuß, da die norwegischen Behörden bei ihren Taten keine Straftat feststellen konnten.

Riesige Schlangen vor Bolschoi-Theater

In Moskau bilden sich riesige Schlangen vor dem Bolschoi-Theater, wo der Kartenverkauf für das Silvesterballett "Der Nussknacker" am 22. Oktober beginnt. In den sozialen Medien sind bereits Angebote der "professionellen" Schlangensteher aufgetaucht, die bereit sind, die Arbeit für ein paar tausend Rubel zu erledigen.


Schlangensteher Bolschoj Theater

Zwei weitere Militärsatelliten in der Umlaufbahn

Die russischen Raumfahrtstreitkräfte haben in der Nacht vom Kosmodrom Plesetsk aus ihren zweiten Start innerhalb weniger Tage durchgeführt: Eine leichte Sojus-2.1v-Rakete startete mit zwei Satelliten im militärischen Interesse, teilte das russische Verteidigungsministerium mit.

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