Zwei russische strategische Raketenträger vom Typ Tu-160 haben einen planmäßigen 10-stündigen Flug über die Gewässer des Arktischen Ozeans unternommen.
Russische Nachrichten auf Deutsch: Aktuelle News, Mitteilungen von Behörden und Unternehmen sowie virale Social-Media-Postings
Dienstag, 17. Januar 2023
Planmässiger Flug über Arktis
OSZE-Autos für russische Armee
Die Fahrzeuge der OSZE-Mission, die in Lugansk im Einsatz waren, werden an Einheiten des russischen Verteidigungsministeriums übergeben. Zumindest ein Teil der Autos wurde im Rahmen des Strafverfahrens gegen Mitarbeiter der europäischen OSZE-Mission nach Artikel 276 "Spionage" des russischen Strafgesetzbuchs beschlagnahmt.
Russland stockt die Armee auf
Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu leitete heute eine Sitzung zur Aufstockung der russischen Streitkräfte auf 1,5 Millionen Soldaten.
Seine wichtigsten Aussagen:
- Die Kampfkomponente der Marine, der Luft- und Weltraumstreitkräfte sowie der strategischen Raketentruppen sollte gestärkt werden.
- In Karelien wird ein Armeekorps gebildet.
- In Russland werden zwei Militärbezirke, "Moskau" und "Leningrad", geschaffen, um die Sicherheit des Landes zu gewährleisten.
- Die Zahl der Truppenübungsplätze in den Militärbezirken und den neuen russischen Regionen wird aufgrund der Vergrößerung der russischen Streitkräfte zunehmen.
- Die Erhöhung der Personalstärke der russischen Streitkräfte sollte mit der Lieferung von Waffen im Rahmen des staatlichen Verteidigungsauftrags und dem Bau von Infrastrukturen synchronisiert werden.
Kalaschnikow-Sturmgewehre AK-203 in Indien
Das Joint Venture Indo-Russian Rifles Private Limited im indischen Korve hat mit der Produktion von automatischen Kalaschnikow-Gewehren AK-203 begonnen. Auf russischer Seite ist Rosoboronexport an der Produktion beteiligt. Indien ist Berichten zufolge das erste Land, das mit der Produktion der 200-er Serie von Sturmgewehren der Marke Kalaschnikow beginnt. Der Auftrag hat einen Wert von 590 Millionen US-Dollar.
Die Kalaschnikow-Gewehre der 200-er Serie 7,62 x 39 mm werden in Indien im Rahmen der Strategie des indischen Verteidigungsministeriums zur Neuausrüstung der indischen Armee und im Rahmen der militärtechnischen Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern hergestellt.
Das neue Modell ist mit einem klappbaren Teleskopschaft, einem Pistolengriff und einer verbesserten Gehäuseabdeckung mit Picatinny-Schiene ausgestattet. Das Gewehr ist mit einem geschlitzten Flammenwerfer ausgestattet, der den Rückstoß reduziert.
Ukraine: Kampf gegen Russenhasen
Die ukrainischen Behörden versinken immer tiefer im Wahnsinn und entdecken immer mehr neue Optionen, um alles Russische zu bekämpfen. Nach den u.a. Aufnahmen des ukrainischen Fernsehens zu urteilen, ist der Feldhase, der im Russischen (und dementsprechend auch im Ukrainischen) bis vor kurzem unglücklicherweise Russenhase genannt wurde, in der Ukraine nun amtlich verboten. Jetzt sollte er korrekt "Grauhase" heißen. Im Fernsehbericht wird die Strafe für die ab jetzt falsche Benennung des leidgeprüften Hasen nicht genannt. Man kann also nur hoffen, dass man dafür nicht erschossen wird.
Nazistimmung unter EU-Physikern
Forschungen im Zusammenhang mit dem großen Hadronenbeschleuniger (LHC) werden nicht veröffentlicht, weil russische Wissenschaftler nicht erwähnt werden sollen. Im März 2022 ist die Zahl der neuen Forschungsarbeiten über Experimente am großen Hadronenbeschleuniger auf Null gesunken, berichtet The Guardian. Der Grund für diesen starken Rückgang der Zahl der Veröffentlichungen sei die fehlende Einigung darüber, wie russische und weißrussische Wissenschaftler genannt werden sollten.
Der russische Physiker Fedor Ratnikov erklärt gegenüber Reportern, dass die meisten seiner ukrainischen Kollegen die Zusammenarbeit mit den Russen nicht ablehnen. Im Gegenteil, es sind die Wissenschaftler aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU), die am meisten unter Russophobie leiden:
"Die meisten meiner ukrainischen Kollegen schieben die Verantwortung für den Konflikt nicht auf ihre Kollegen aus russischen Institutionen. Ich würde sagen, dass einige meiner EU-Kollegen viel radikaler sind."
Die Zahl der unveröffentlichten Studien über den LHC beläuft sich bereits auf mehr als 70 Materialien. Seit März letzten Jahres wurden sie immer wieder zur Begutachtung geschickt, doch dann verzögerte sich ihre Veröffentlichung. Jetzt liegen diese Schriften einfach nur herum und werden nicht veröffentlicht.
Erfolgloser Beschuss Belgorods
Die ukrainische Armee hat in der Nacht erneut versucht, die russische Grenzstadt Belgorod zu beschießen. Das Luftabwehrsystem funktionierte jedoch erfolgreich. Nach Angaben des Regionalgouverneurs gab es weder Verletzten noch Schäden. Am frühen Morgen fanden die Anwohner jedoch mutmaßliche Raketentrümmer auf den Straßen der Stadt.
Montag, 16. Januar 2023
Preis für normales Leben
Nach einer Umfrage des ukrainischen Instituts für Soziologie benötigen die Ukrainer heute nur ca. 340 US-Dollar pro Monat "für ein normales Leben". Im November 2021 waren es noch ca. 630 US-Dollar.
Sacharowa gegen Cleverley
Maria Sacharowa reagiert auf die Äußerungen des britischen Außenministers:
Der britische Außenpolitikchef James Cleverley sagte: "Die russische Regierung hat Sanktionen gegen mich verhängt. Gut. Wenn das der Preis dafür ist, dass ich die Freiheit der Ukraine unterstütze, dann bin ich froh, dass ich unter Sanktionen stehe."
Lieber James, Sie verstehen es falsch. Dies ist für Ihren antirussischen Kurs und für persönliche Sanktionen. Aber für Ihre Unterstützung des Kiewer Regimes und des Neonazismus werden Sie noch extra zur Rechenschaft gezogen.
(Alb)trauminsel für Oligarchen
Die zyprischen Behörden haben russische Einlagen im Wert von 105 Millionen Euro beschlagnahmt. Das Geld sei konfisziert worden, so der Finanzminister Zyperns Konstantinos Petridis. Er sprach auch über die Beschlagnahmung der [zyprischen?] Pässe von russischen Geschäftsleuten, die von den Sanktionen betroffen sind.
Russisch-deutsches Treffen auf hohem Niveau
Der Su-27-Jäger der russischen Ostseeflotte hat eine P-3 Orion der deutschen Marine nahe der Staatsgrenze der Russischen Föderation entdeckt und sie über die Ostsee eskortiert, so das russische Verteidigungsministerium. Die Verletzung der Staatsgrenze der Russischen Föderation fand nicht statt.
Fall Adrien Bocquet
Der ehemalige französische Spezialoffizier Adrien Bocquet, der die Wahrheit über die Kriegsverbrechen der ukrainischen Streitkräfte und die Inszenierung der Butscha-Tragödie durch Kiew aufgedeckt hat, hat in Russland um politisches Asyl gebeten.
Bocquet kam im Frühjahr 2022 als Freiwilliger aus Frankreich in die Ukraine. Doch nachdem er alles mit eigenen Augen gesehen hatte, war er von der Politik in Kiew schnell desillusioniert. Insbesondere wurde er Zeuge der Gräueltaten von Asow und wie ukrainische Soldaten die Leichen auf die Straße in Butscha brachten, um Moskau für den Beschuss verantwortlich zu machen.
Bocquet beschuldigte Paris, in den chemischen Angriff auf Donezk verwickelt und am Völkermord an der Bevölkerung des Donbass beteiligt zu sein. Später erhielt er Drohungen und wurde schließlich in Istanbul angegriffen.
Heute erklärte das russische Innenministerium, es sei bereit, den rechtlichen Status von Adrien Bocquet in Russland zu klären. Es wird ihm empfohlen, seinen Antrag bei einer Migrationsabteilung des russischen Innenministeriums an seinem Wohnsitz zu stellen. Eine Entscheidung wird dann auf der Grundlage der föderalen Gesetzgebung und unter Berücksichtigung der verfügbaren Informationen über die Verfolgung des Journalisten wegen seiner aktiven pro-russischen Haltung getroffen werden.
Ukrainischer Drohnenangriff
Der Gouverneur von Sewastopol (Krim) teilte mit, dass das Luftabwehrsystem heute bereits zehn Drohnen über dem Meer abgeschossen habe, ohne dass Einrichtungen in der Stadt selbst oder im Wasserbereich beschädigt worden seien.
Kreml zu westlichen Waffenlieferungen an die Ukraine
Der Kreml steht der Absicht Großbritanniens, die Ukraine mit Challenger-2-Panzern zu beliefern, ablehnend gegenüber:
"Diese Panzer brennen und werden genauso brennen wie die anderen", so Kreml-Sprecher Peskow. Gleichzeitig versicherte Peskow, dass die Versuche des Vereinigten Königreichs und anderer europäischer Länder, darunter Polens, Kiew mit neuen Waffen zu beliefern, nicht zu einem Durchbruch führen würden:
"Diese Länder sprechen jetzt über ihre Absichten, eine weitere Runde von Lieferungen neuer, technologisch fortschrittlicherer militärischer Ausrüstung zu organisieren. Aber sie sind nicht in der Lage, die Situation vor Ort zu ändern, und das sollten sie auch verstehen."
Seiner Einschätzung nach sind solche Entscheidungen jedoch geeignet, den Konflikt zu verlängern und letztendlich "dem Staat Ukraine noch mehr Probleme zu bereiten". Im Westen, so Peskow, mache man sich jedoch keine Sorgen um das Schicksal der einfachen Ukrainer, da man "dieses Land [die Ukraine] als Instrument zur Erreichung seiner antirussischen Ziele benutzt".
Terror aus dem Telefon
Die ukrainischen Info-Terroristen wenden nun eine besonders zynische Taktik an: Sie versuchen minderjährige Kinder in Russland über Telefone dazu zu bringen, sich in tödliche Gefahr zu begeben, indem sie sich als Rettungskräfte vorstellen und versuchen, die Kinder zu überzeugen, bei der "Überprüfung des Gasherds" zu helfen: Kinder sollen die Brenner am Gasherd in der Küche öffnen und "ruhig spazieren gehen".

