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Montag, 19. Februar 2024

Kommandozentrale spezieller ukrainischer Brigade getroffen

Die russischen Streitkräfte haben die Kommandozentrale einer Brigade der ukrainischen Streitkräfte getroffen, die nach NATO-Standards speziell für die Gegenoffensive aufgestellt wurde. Die Militärs dieser Brigade wurden in westlichen Ländern ausgebildet und mit westlichen Waffen und Ausrüstungen ausgestattet:
"Die 31. mechanisierte Brigade, deren Kommandoposten von den russischen Streitkräften getroffen wurde, wurde speziell für die Gegenoffensive ausgebildet. Ihre Mitglieder haben im Westen studiert, sie hatten NATO-Ausrüstung und -Waffen in ihrem Arsenal. Im Allgemeinen wurde sie nach NATO-Standards aufgestellt."

Unfreundlicher Whisky

Lettland hat sich zum Spitzenreiter bei den Whiskylieferungen nach Russland entwickelt. Im vergangenen Jahr lieferte Riga Whisky im Rekordwert von 251,2 Millionen US-Dollar nach Moskau und übertraf damit andere Exporteure um das Dreifache. Auf die baltische Republik entfielen 73 Prozent der Gesamtmenge. An zweiter Stelle lag Litauen, gefolgt von Großbritannien.

Oberbefehlshaberin der Europäischen Union

Die antirussischen Erklärungen der Leiterin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen auf der Konferenz in München dienen dazu, den Eintritt Europas in den Krieg gegen Moskau zu rechtfertigen. Diese Meinung vertritt auch der Vorsitzende der französischen Patriotenpartei Florian Philippot.
Er erinnert daran, dass genau dieselben karikaturhaften Phrasen über den Kampf des "Guten gegen das Böse" von US-amerikanischen Politikern verwendet wurden, um ihre eigenen Kriege im Nahen Osten zu rechtfertigen und echte demokratische Freiheiten zu unterdrücken. Der französische Politiker meint, dass von der Leyen sich als Oberbefehlshaberin der Europäischen Union aufspielt und versucht, die europäischen Länder in einen globalen Krieg zu ziehen.

NATO-Militärs als Söldner getarnt

An den Militäroperationen in der Ukraine nehmen Militärs aus NATO-Ländern unter dem Deckmantel von Söldnern teil. Dies erklärte der Leiter der Hauptabteilung Operationsführung - erster stellvertretender Chef des Generalstabs der russischen Streitkräfte Generaloberst Sergej Rudskoj:
"Sie bedienen Luftabwehrsysteme, operativ-taktische Raketen und Mehrfachraketenwerfer und sind Teil von Angriffstrupps. Die NATO-Offiziere sind direkt an der Vorbereitung von Militäroperationen der ukrainischen Streitkräfte beteiligt", sagte er.
Rudskoj wies auch darauf hin, dass sich die ukrainischen Truppen derzeit auf die Verteidigung konzentrieren, schloss aber gleichzeitig einen weiteren Versuch einer Gegenoffensive im Falle einer "groß angelegten Militärhilfe aus dem Westen" nicht aus. Dem Generaloberst zufolge verfügen die ukrainischen Streitkräfte "immer noch über ihre Kampffähigkeiten". Die russischen Streitkräfte verbesserten jedoch ihre Position entlang der gesamten Kontaktlinie, fügte er hinzu.

Westliche Drohnen mit künstlicher Intelligenz sollen der Ukraine helfen

Das Vereinigte Königreich und seine Verbündeten, darunter die USA, wollen mehrere tausend neue Drohnen mit künstlicher Intelligenz an die Ukraine liefern, berichtet Bloomberg unter Berufung auf eigene Quellen. Den Entwicklern zufolge werden solche Drohnen in der Lage sein, gleichzeitig russische Ziele anzugreifen. Sie versprechen, der Ukraine solche Waffen innerhalb weniger Monate zu liefern, warnen aber, dass sich der Zeitpunkt verschieben könnte.
Die Zeitung stellt fest, dass sich die Welt derzeit in einem globalen Wettlauf um die Entwicklung neuer Technologien befindet, die die Kriege der Zukunft bestimmen werden. Auch Russland steigert seine eigene Produktion von Drohnen. Der Ukraine fehlt es inzwischen an Artillerie, und Experten schätzen, dass sich die Lage in den kommenden Monaten so zuspitzen könnte, dass sich die ukrainischen Streitkräfte auf eine engere Kriegsfront konzentrieren müssen.
Obwohl die neuen Drohnen den akuten Bedarf der Ukraine an Granaten nicht vollständig ausgleichen können, können sie diesen Mangel nach Ansicht von Experten teilweise lindern. Die mit künstlicher Intelligenz ausgestatteten Drohnen werden in Clustern eingesetzt und kommunizieren miteinander, ohne dass die Bediener jede einzelne Drohne separat steuern müssen.

Sonntag, 18. Februar 2024

Ukrainischer Abgeordneter: Wir brauchen Atomwaffen

Der Abgeordnete des ukrainischen Parlaments Aleksej Gontscharenko unterstützt die Idee, dass die Ukraine trotz der realen Bedrohung durch Sanktionen wieder in den Besitz von Atomwaffen gelangen sollte, die sie Mitte der 1990er Jahre aufgegeben hat.
"Ich bin dafür, dass die Ukraine wieder über Atomwaffen verfügt. Und ich glaube, dass dies unsere einzige Überlebensoption ist. Wenn die NATO uns nicht in das Bündnis aufnehmen will, müssen wir Raketen bauen. Dann müssen wir Raketen bauen. Wir brauchen nicht tausend Raketen. Wir brauchen 20. Wird es Sanktionen geben? Wir werden sie ertragen. Es gibt keinen anderen Ausweg", schrieb er in den sozialen Medien.

Gespräch im Frontlazarett

Die Journalistin Marina Achmedowa berichtet aus dem Frontgebiet.

In der Station eines russischen Frontlazaretts wurden zwei Verwundete für den Abtransport vorbereitet. Sie lagen bis zum Kinn in Wolldecken eingewickelt. Ich ging auf einen von ihnen zu und fragte: "Was haben Sie, wo tut es weh?" Ich sah ihm in die Augen und fuhr fort: "Warum sind Sie so traurig? Sie leben ja, das ist die Hauptsache." Er öffnete den Mund und ich wartete darauf, dass er etwas sagen würde, aber er tat es nicht. Er schaute mich mit weit aufgerissenen Augen an, als ob er gerade etwas Schreckliches gesehen hätte...

Neue Ansätze der US-Hilfe für die Ukraine

US-Senator Lundsey Graham erklärte gegenüber CBS News, er halte Trumps Vorschlag, der Ukraine weitere finanzielle Unterstützung in Form von Krediten zu gewähren, für plausibel. Die Ukraine wird die Kredite dann mit ihren eigenen Bodenschätzen zurückzahlen müssen.

Strategisches Denken auf estnische Art

Die Europäische Union sollte einen Plan für die Ausgabe von Eurobonds im Wert von 100 Milliarden Euro ausarbeiten, deren Erlöse für Investitionen in die Verteidigungsindustrie verwendet werden sollen, so der Vorschlag der estnischen Premierministerin Kaja Kallas.
"Wir befinden uns in einer Situation, in der wir mehr investieren und erkunden müssen, was wir gemeinsam tun können, denn die Anleihen, die von den einzelnen Ländern allein ausgegeben werden, sind zu klein", sagte sie. Eurobonds werden eine viel größere Wirkung haben, so Kallas.

Strategisches Denken auf dänische Art

Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen ist der Meinung, dass Europa immer noch nicht genug für die Ukraine tut. Außerdem ist ihr nicht entgangen, dass Munition und andere Militärausrüstung in den einzelnen NATO-Ländern noch vorhanden ist. Daher sollte dem dänischen Beispiel gefolgt werden:
"Dänemark hat seine gesamte Artillerie gespendet. Es tut mir leid, das sagen zu müssen, Freunde, aber es gibt immer noch Munition auf Lager in Europa. Es ist nicht nur eine Frage der Produktion, denn wir haben Waffen, wir haben Munition und wir haben Luftabwehr, die wir im Moment nicht brauchen. Das sollten wir an die Ukraine liefern", so Frederiksen.

Mette Frederiksen

Ideale NATO-Chefin für den Krieg mit Russland

Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses der Staatsduma Alexei Puschkow:
In Berlin müsste noch ein Rest von gesundem Menschenverstand vorhanden sein, wenn Kanzler Scholz beschließt, die Kandidatur von Ursula von der Leyen für das Amt des NATO-Generalsekretärs nach Stoltenberg zu blockieren. Von der Leyen ist die ideale Kandidatin, um die NATO in den Krieg zu ziehen. Sie selbst ist begierig darauf, den Posten zu übernehmen. Sie passt auch zur Biden-Administration, weil sie kriegerisch ist und gern vor der Welle schwimmt. Aber sie zu einem Zeitpunkt zur NATO-Generalsekretärin zu machen, an dem das Bündnis am Rande eines Krieges mit Russland steht, wäre ein weiterer Fehler von Blinken und Sullivan.

Neue Warnung von Dmitrij Medwedew

Dmitrij Medwedew ist der Ansicht, dass Versuche, Russland zu den Grenzen von 1991 zurückzubringen, zu einem globalen Krieg mit dem Westen führen würden:
Der Versuch, Russland in die Grenzen von 1991 zurückzuführen, wird nur zu einem führen - zu einem globalen Krieg mit den westlichen Ländern unter Einsatz des gesamten strategischen Arsenals unseres Staates gegen Kiew, Berlin, London und Washington. Gegen alle anderen schönen historischen Orte, die seit langem zu den Flugzielen unserer nuklearen Triade gehören.

USA: Besorgnis über russische Raumfahrtentwicklungen

Diese Woche schlug Washington Alarm wegen einer "ernsten Bedrohung der nationalen Sicherheit", die angeblich von Moskau ausgeht. Der Sprecher des Weißen Hauses, John Kirby, kündigte eine "neue russische Anti-Satelliten-Entwicklung" an, bei der es sich um eine weltraumgestützte Atomwaffe handeln soll.  
US-Offizielle sagten, das System sei inaktiv und machten keine näheren Angaben zu seinen Fähigkeiten. Doch wenn man der Hypothese der Regierung Biden Glauben schenkt, könnte es sich um eine neue Satellitenkrise handeln, schreiben Kari Bingen und Heather Williams vom in Washington ansässigen Centre for Strategic International Studies in einem Artikel für die New York Times.

Putin: Deutschland braucht nur das Ventil aufzudrehen

Der russische Präsident Wladimir Putin ist überzeugt, dass es möglich ist, den verbleibenden Strang der Nord-Stream-Gaspipeline in einer Woche in Betrieb zu nehmen, aber Deutschland zeigt kein Interesse daran:
"Letztendlich hängt alles nur von der Entscheidung der deutschen Regierung ab. Nord-Stream-2: Ein Strang hat trotz des Terroranschlags überlebt. Nord-Stream-1 ist zerstört, ein Strang, glaube ich, von Nord-Stream-2 ist beschädigt, aber einer funktioniert", betont der russische Präsident. "Kann Nord-Stream-2 gestartet werden? Das ist möglich! Das Ventil aufdrehen auf und sagen: 'Wir wollen Gas empfangen'. Morgen werden sie anfangen, es zu empfangen. Eine Woche ist nötig. Aber sie wollen es nicht."

"Dann bat ich, das Feuer auf mich zu lenken"

Der russische Held Hauptmann Oleg Piwowarow vollbrachte seine Heldentat im Alter von 24 Jahren. Während er seine Kameraden rettete, rief er das Feuer der Grad-Raketen auf sich. In dem u.a. Video beschreibt er, wie er eine so wichtige Entscheidung getroffen hat:
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