Die Erdstöße in Georgien wurden zufällig im lokalen Fernsehen übertragen. "Das sieht aus wie ein Erdbeben", kommentierte der Moderator das Phänomen.
Russische Nachrichten auf Deutsch: Aktuelle News, Mitteilungen von Behörden und Unternehmen sowie virale Social-Media-Postings
Sonntag, 13. Februar 2022
Video: Erdbeben in Georgien
Internationale Luftblockade der Ukraine
Eine vollständige internationale Luftblockade der Ukraine dürfte nur noch gut 24 Stunden entfernt sein: Die Ukrainer werden aufgefordert, so schnell es geht nach Hause zurückzukehren. Der Luftraum über der Ukraine soll am 14. Februar um 16.00 Uhr Kiewer Zeit geschlossen sein, so der ukrainische Abgeordnete Aleksej Goncharenko.
Migranten stürmen erneut die polnische Grenze
Migranten versuchen, über die Grenze zu Weißrussland nach Polen einzudringen:
"Am 12. Februar haben 10 Ausländer versucht, illegal aus Weißrussland nach Polen zu gelangen. Neun Ausländer, Staatsangehörige Indiens und Afghanistans, durchtrennten den Stacheldraht und griffen die Patrouille am Grenzübergang Melnik mit Steinen an", berichtet der polnische Grenzschutzdienst.
Mädchen in Orenburg von streunenden Hunden gebissen
Ein 13-jähriges Mädchen wurde in Orenburg von streunenden Hunden gebissen, die ihre Oberbekleidung in Fetzen zerrissen. Es wurde ein Verfahren wegen Fahrlässigkeit eingeleitet.
Undiplomatische Ausdrucksweise eines Diplomaten
Der russische Botschafter in Schweden, Tatarintsew, meint, dass Moskau auf die westlichen Sanktionen "scheißt": "Entschuldigen Sie meine Ausdrucksweise - aber wir scheißen auf die westlichen Sanktionen", sagte der Diplomat in einem Interview mit Aftonbladet. Der Botschafter sagte auch, dass die USA und die NATO die Sicherheitslage verschärfen. Dies sei der Grund für Russlands Einwände gegen die Mitgliedschaft Schwedens im Nordatlantischen Bündnis.
Samstag, 12. Februar 2022
Bauchtanz vor Krim-Abgeordneten
Ein Mann in einem orientalischen Kostüm soll während einer amtlichen Sitzung auf der Krim einen Bauchtanz aufgeführt haben. Die Kamerafrau hinter den Kulissen ist sich sicher, dass es sich bei dem Darsteller um den Verwaltungschef des Krim-Bezirks Nisсhnegorsk auf der Krim Anton Krawets handelt. Die Mitarbeiter der Verwaltung der Siedlung bestreiten jedoch, dass der Bauchtanz von einem Mann vor den Mitarbeitern und Abgeordneten aufgeführt wurde. Das Büro des Bürgermeisters behauptet, der orientalische Tanz vor einem Porträt Putins sei von einer Mitarbeiterin der Verwaltung aufgeführt worden, die ihren Kollegen am 23. Februar vor einem Jahr auf diese Weise gratuliert hab
Gewaltige Explosion in Donezk
In Donezk gab es vor einigen Minuten (MEZ: ca. 14:20) eine gewaltige Explosion. Die Druckwelle war in der ganzen Stadt zu spüren. Einheimische schrieben in sozialen Medien, dass sie in verschiedenen Teilen der Stadt ein lautes Geräusch gehört hätten.
Bombendrohungen in Botschaften
Die Polizei in Moskau prüft Berichte über Bombendrohungen in ausländischen Botschaften und in der Zentralbank. Der russische Föderale Sicherheitsdienst (FSB) hat anonyme E-Mails mit Informationen über Sprengsätze erhalten, die angeblich in der Botschaft und dem Generalkonsulat von Tadschikistan, in der Botschaft und der Konsularabteilung der usbekischen Botschaft, in der US-Botschaft, in der russischen Zentralbank und auf dem Roten Platz angebracht worden wären. Alle Gebäude wurden von Hundeführern inspiziert, und es wurde kein Sprengstoff gefunden. Es wurden auch keine Evakuierungen durchgeführt.
Turkmenistan bereitet sich auf Machtwechsel vor
Der turkmenische Präsident Gurbanguly Berdimuhamedow hat angekündigt, dass er sein Amt aufgeben will. Einen Zeitrahmen nannte das Staatsoberhaupt jedoch nicht. Auch den Namen seines Nachfolgers gab Berdimuhamedow nicht preis. Gleichzeitig beabsichtigt er, sein Amt als Vorsitzender des turkmenischen Oberhauses doch zu behalten. Berdimuhamedow wurde vor 15 Jahren nach dem Tod des früheren Staatschefs Saparmurat Nijasow zum Präsidenten Turkmenistans. In der Presse wird sein Sohn Serdar als wahrscheinlicher Nachfolger genannt. Heute ist er Schafhirt stellvertretender Premierminister. Die Zentrale Wahlkommission Turkmenistans bereitet sich schon auf eine vorgezogene Präsidentschaftswahl vor, die am 12. März stattfinden soll.
Drastische Verschärfung der Migrantenkontrollen in Moskau
In Moskau hat die lokale Polizei beschlossen, "alle Kontrollen von Migranten drastisch zu verschärfen", nachdem Migranten in der russischen Hauptstadt Polizisten angegriffen und schwer geschlagen hatten. Gegen die Täter wurde ein Strafverfahren wegen der "Gewaltanwendung gegen einen Vertreter der Staatsgewalt" eingeleitet, sie sind bereits in Untersuchungshaft.
Frau von einer Hundemeute getötet
In den letzten Monaten sorgen streunende Hunde häufig für Schlagzeilen in den russischen Nachrichten. Ein weiterer Bericht stammt nun aus der Region Jaroslawl. Eine 35-jährige Frau wurde in Pereslawl-Salesskij von einer Hundemeute angegriffen. Wenige Stunden später erlag sie im Krankenhaus ihren Verletzungen.
Sojus-2.1a-Rakete auf der Startrampe in Baikonur installiert
Die Sojus-2.1a-Rakete ist auf der Startrampe in Baikonur installiert worden. Die Rakete wird das Progress MS-19-Frachtschiff am 15. Februar in die Umlaufbahn bringen. Es wird der erste Start vom kasachischen Baikonur im Jahr 2022 sein.
Russische Militärübungen in Abchasien
Rund 1.500 russische Soldaten führen in Abchasien Militärübungen durch. Der Hauptzweck der bilateralen taktischen Übung besteht darin, die Bereitschaft der motorisierten Schützeneinheiten zur Durchführung von Kampfaufgaben zu testen und ihre Kampfkohärenz bei der Vorbereitung und Durchführung von Verteidigungsoperationen zu verbessern.
Großübung der russischen Schwarzmeerflotte
Mehr als 30 Schiffe, die in Sewastopol und Noworossijsk stationiert sind, nehmen an einer Großübung der russischen Schwarzmeerflotte teil. Ziel des Trainings ist es, die Verteidigung der Krimküste, der Stützpunkte der Schwarzmeerflotte sowie der Wirtschaftseinrichtungen und Seeverbindungen des Landes gegen mögliche militärische Bedrohungen durch einen simulierten Feind zu üben.
Freitag, 11. Februar 2022
2014 ließ Putin Ukrainer Geld und Gold aus der Krim holen
Der ehemalige ukrainische Präsident Petr Poroschenko hat bei einer Anhörung vor dem Kiewer Berufungsgericht erklärt, er hätte 2014 mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vereinbart, die Barmittel der ukrainischen Nationalbank aus der Krim wegzubringen:
"Ja, ich habe direkte Anweisungen gegeben, Bargeld über die Kontaktlinie mit den besetzten Gebieten zu transportieren. Diese Barmittel beliefen sich auf 4 Milliarden UAH plus Gold, plus Vermögenswerte der ukrainischen Nationalbank, die aufgrund meiner diplomatischen Arbeit aus den besetzten Gebieten der Krim in die NBU-Tresore gebracht wurden".
