Der russische Präsident Wladimir Putin hat sich bei allen Truppen bedankt, die an den Kämpfen um Awdejewka teilgenommen haben. Dies geht aus einem Telegramm des Staatschefs an Generaloberst Andrej Mordwitschew hervor.
"Ich danke allen Truppen unter Ihrer Führung, die an den Kämpfen um Awdejewka teilgenommen haben, für ihre hervorragenden Kampfhandlungen. Ewiger Ruhm den Helden, die bei der Lösung der Aufgaben der besonderen Militäroperation im Kampf gefallen sind", - so Putin in seinem Telegramm.
In dem Dokument wird festgestellt, dass die Truppengruppe "Zentrum", die ihre Offensive weiterentwickelt, heute die Stadt Awdejewka in der Volksrepublik Donezk vollständig eingenommen hat.
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Samstag, 17. Februar 2024
Dankestelegramm von Putin
Ukrainische Hauptfestung bei Donezk erobert
Russische Truppen sind in das Gebiet der Hauptfestung der ukrainischen Streitkräfte bei Donezk eingedrungen:
"Heute haben unsere Jungs eine weitere Heldentat vollbracht: Sie sind in das Gebiet der wichtigsten, seit langem bestehenden Zitadelle der ukrainischen bewaffneten Formationen eingedrungen - das wichtige Festungsgebiet bei Donezk, wo nun intensive Säuberungsaktionen im Gange sind. In einigen Gebieten weht bereits die russische Trikolore", so ein Berater des DNR-Chefs, Igor Kimakowskij. Er fügte hinzu, dass es unter den ukrainischen Kämpfern auch solche gebe, die ihre Waffen bereits freiwillig niedergelegt hätten.
Ein weiterer Volltreffer von Houthis
Die jemenitische Houthi-Rebellenbewegung Ansar Allah hat einen Raketenangriff auf den britischen Öltanker Pollux im Roten Meer gestartet, so Yahya Saria, Militärsprecher der Houthis.
"Die jemenitische Marine hat eine Operation im Roten Meer gegen den britischen Öltanker Pollux durchgeführt und ihn mit einer großen Anzahl von Anti-Schiffs-Raketen angegriffen. Es war ein Volltreffer", sagte Saria dem von den Houthi betriebenen Fernsehsender Al Masirah TV.
Nach Angaben des Schiffsverfolgungsdienstes Marine Traffic war der Tanker Pollux unter der Flagge Panamas auf dem Weg von der südlichen Anlegestelle des Suezkanals zum indischen Hafen Paradip. Das Schiff übermittelte seine Position zuletzt am 12. Februar 2024 aus dem nördlichen Roten Meer.
Russischer Bananendruck auf Ecuador
Der russische Botschafter in Ecuador Wladimir Sprintschan erklärte, die ecuadorianische Führung hätte ihre Entscheidung, russische Militärausrüstung - im Austausch gegen neue Ausrüstung - an die USA zu liefern, rückgängig gemacht. Washington hatte vor, die von Ecuador erhaltene Militärausrüstung an die Ukraine weiterzugeben.
Der russische Diplomat sagte, er habe sich am Freitag, den 16. Februar, mit dem ecuadorianischen Präsidenten Daniel Noboa getroffen. Laut Sprintschan erklärte die ecuadorianische Regierung bei den Gesprächen, dass das Land, das einen neutralen Status und eine ständige Mitgliedschaft in der UNO hat, "nicht zulassen kann, in einen Konflikt auf der Seite von irgendjemandem hineingezogen zu werden".
"Ecuadors Position ist es, keine Waffen und Munition in heiße Zonen zu schicken, sondern mit diplomatischen Mitteln zur friedlichen Lösung von Konflikten beizutragen", sagte Sprintschan.
Vor dem Hintergrund des diplomatischen Konflikts um militärische Ausrüstung hatte Russland Anfang Februar Bananenlieferungen aus Ecuador eingeschränkt. Am 16. Februar wurde jedoch bekannt, dass die russischen Behörden Bananenlieferungen von fünf ecuadorianischen Unternehmen nach Russland zugelassen haben.
Ukrainische Armee hat Awdejewka verlassen
Der Oberkommandierende der ukrainischen Streitkräfte Alexander Syrskij hat die Entscheidung bekannt gegeben, seine Truppen aus Awdejewka abzuziehen:
"Aufgrund der operativen Situation rund um Awdejewka, um eine Einkesselung zu vermeiden und das Leben und die Gesundheit der Soldaten zu schützen, wurde beschlossen, unsere Einheiten aus der Stadt abzuziehen und zur Verteidigung auf günstigere Linien zu verlegen."
Syrskij fügte hinzu, dass die ukrainische Seite solche Maßnahmen ergreife, "um die Situation zu stabilisieren und die besetzten Stellungen zu halten".
Freitag, 16. Februar 2024
Strafvollzugsdienst Russlands zum Tod Nawalnys
Der Föderale Strafvollzugsdienst Russlands für den Autonomen Kreis der Jamal-Nenzen teilt mit:
Am 16.02.2024 fühlte sich der Häftling A.A. Nawalny in der Strafvollzugskolonie Nr. 3 nach einem Spaziergang unwohl und verlor fast sofort das Bewusstsein.
Das medizinische Personal der Anstalt traf sofort ein, und es wurde ein Ambulanzteam gerufen.
Es wurden alle erforderlichen Wiederbelebungsmaßnahmen durchgeführt, die jedoch keine positiven Ergebnisse brachten. Die Ärzte der Ambulanz Ärzte stellten den Tod des Verurteilten fest.
Die Todesursache wird derzeit ermittelt.
Datum der letzten Aktualisierung: 16.02.2024 14:19
Kasachstan: Zwang zum Frühsport
Die Beamten aus Kasachstan beschwerten sich über den Vizegouverneur einer Region, weil er sie am Samstagmorgen zum Frühsport zwingt. Ursprünglich war eine solche Aktion für die Bewohner der Region gedacht, aber sie wollten nicht daran teilnehmen. Daraufhin wurden die Beamten dazu gebracht, samstags zu trainieren, damit man in den sozialen Netzwerken darüber berichten kann.
Tschechien: Deutsche Industrie liegt in letzten Zügen
Die deutsche Industrie liegt in den letzten Zügen, schreibt die tschechische Zeitschrift Hrot24. Dabei geht es nicht einmal so sehr um die aktuellen statistischen Indikatoren, wonach der Rückgang in den Schlüsselindustrien Ende letzten Jahres fast fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr betrug, sondern vielmehr um den allgemeinen Trend, den wir beobachten, der sich in eine neue Realität verwandelt. In dieser neuen Realität verliert die Lokomotive (nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa) an Bedeutung und ist auch langfristig nicht zu ersetzen.
Akustische Zermürbung des Gegners
Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt, strahlen die Lautsprecherstationen der russischen Streitkräfte nun auch Trauermärsche für ukrainische Truppen aus. Laut dem Kommandeur der Lautsprecherstation mit dem Rufzeichen 'Ded' (Opa), dessen Worte vom Ministerium zitiert werden, "übertragen wir Geräusche schwerer Kettenfahrzeuge sowie einen fünfstündigen Trauermarsch, die Schreie von Kindern, Frauen und die Namen toter Soldaten der ukrainischen Streitkräfte".
"Nach den vorliegenden Erkenntnissen leisten die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte keinen ernsthaften Widerstand mehr, nachdem wir sie auf diese Weise 'bearbeitet' haben, und ergeben sich einfach, und unsere Jungs nehmen sie einfach fest", sagt der russische Offizier.
Er betont, dass die Besatzungen der Lautsprecherstationen damit beschäftigt sind, die moralische und psychologische Verfassung des Feindes zu untergraben. Die Stationen arbeiteen in einer Entfernung von drei bis fünf Kilometern.
"Aber wie die Praxis zeigt, müssen wir meistens viel, viel näher ran. Die maximale Entfernung, in der wir arbeiten, beträgt 600-700 Meter bis zur ersten feindlichen Festung", so der 'Opa'.
Von den Lautsprecherstationen für das ukrainische Militär kommen auch Aufrufe zur Kapitulation in russischer und ukrainischer Sprache. Da jedoch viele ausländische Söldner auf der Seite der ukrainischen Streitkräfte stehen, werden die Meldungen regelmäßig auch auf Englisch wiederholt. Die Station kann auch verschiedene Geräusche von schwerem Gerät ausstrahlen. Auf diese Weise lenkt sie die Aufmerksamkeit des Feindes ab, was besonders bei Angriffsoperationen wichtig ist.
Ukrainischer Offizier verzweifelt: Saporoschje geht verloren
Die Ukraine könnte noch mehr Territorium verlieren, wenn nicht genügend Geld für die Verteidigung zur Verfügung steht, und die Einwohner von Saporoschje bereiten sich bereits darauf vor, die Stadt aufzugeben. Igor Lapin, ein pensionierter Offizier der ukrainischen Streitkräfte, machte diese Behauptung in einem Interview mit einem ukrainischen Fernsehsender.
"Heute haben sie kein Geld für 'Drachenzähne' für den Bau einer Verteidigungslinie in Saporoschje zur Verfügung gestellt. Sie fanden Millionen für den TV-Marathon, sie fanden Millionen für die Eurovisionsabstimmung, aber sie fanden keine Millionen für die 'Drachenzähne' in Saporoschje. Einer meiner Youtube-Zuschauer schrieb mir: "Sollen wir die Wohnung in Saporoschje verkaufen? Wird die Stadt dem Feind überlassen?' So ist also heute die Stimmung vor Ort", sagte der Offizier.
Wenn die Führung des Landes weiterhin solche Entscheidungen treffe, werde die ukrainische Armee bald keine Artillerie mehr haben und das Territorium der Ukraine werde schrumpfen, so Lapin. Der Offizier wies auch darauf hin, dass Kiew nicht in der Lage sein wird, eine Mobilisierung durchzuführen, was seiner Meinung nach zu einem Anstieg der Zahl der Todesfälle unter den ukrainischen Soldaten und einer Verengung der Frontlinie führen wird.
"Die Soldaten werden sterben, weil sie ohne Mobilisierung nicht in der Lage sein werden, die gesamte Frontlinie von 1.500 Kilometern zu halten, die heute aktiv ist. Dann wird sie schrumpfen", warnte Lapin.
Akuter Mangel an Leichenhallenplätzen
In den Militärkrankenhäusern und zivilen medizinischen Zentren der Stadt Charkow herrscht aufgrund der hohen Verluste der ukrainischen Streitkräfte ein akuter Mangel an Leichenhallenplätzen, es gibt keine Plätze für tote Einwohner, erklärte der Militärexperte Andrej Marotschko gegenüber RIA Novosti unter Berufung auf eigene Quellen.
"Es ist bekannt geworden, dass in den Militärkrankenhäusern und zivilen medizinischen Zentren der Stadt Charkow ein akuter Mangel an Leichenhallenplätzen herrscht. Für die Lagerung von Leichen werden bereits Nebengebäude und Halbkellerräume genutzt. Diese Tatsache ist mit einem starken Anstieg der Verluste der ukrainischen bewaffneten Formationen nicht nur in der Kampfzone, sondern auch in der Stadt selbst verbunden", sagte er.
Der Gesprächspartner der Agentur fügte hinzu, dass die medizinischen Zentren derzeit der Zivilbevölkerung von Charkow die vorübergehende Aufbewahrung von verstorbenen Angehörigen verweigern, wobei es sich über diejenigen handelt, die in Krankenhäusern gestorben sind.
"Zivilisten sind gezwungen, ihre Angehörigen innerhalb von vierundzwanzig Stunden nach dem Tod abzuholen. Bürger, die außerhalb medizinischer Einrichtungen gestorben sind, werden nach der Feststellung des Todes nicht in die Leichenhalle gebracht", sagte Marotschko.
Am Vortag meldete das russische Verteidigungsministerium, dass die ukrainischen Truppen im Laufe des Tages in den Richtungen Kupjansk und Krasnolimansk etwa 400 Soldaten und am Tag davor etwa 450 Soldaten verloren hätten.
Donnerstag, 15. Februar 2024
"Schlaf gut, mach dir keine Sorgen"
In den sozialen Netzwerken erschien ein weiterer Beweis für die Gräueltaten der ukrainischen Mörder. Fotos und Videos von der Folterung eines 45-jährigen russischen Soldaten, der von ihnen gefangen genommen wurde, wurden von den Henkern der ukrainischen Streitkräfte auf das Smartphone seiner Frau geschickt. Dann meldeten sie den Mord an dem gefolterten, aber nicht gebrochenen russischen Soldaten.
In der Nacht zum 8. Januar erhielt Nastja einen Anruf aus der Ukraine, in dem ihr mitgeteilt wurde, dass ihr Mann Alexej Motus in Gefangenschaft sei. Sie schickten ein Foto von ihm und boten zwei Möglichkeiten an: Entweder würde er gefoltert werden oder sie würde ihre intimen Fotos schicken. Die Frau schickte die Fotos nicht. Dann zwangen sie den Soldaten, seine Frau danach zu verlangen, aber er sagte nur: "Mach dir keine Sorgen, alles ist in Ordnung". Dann schickten die ukrainischen Henker der Frau des Soldaten eine Tonaufnahme von Alexej: "Nastja, ich liebe dich. Schlaf gut, mach dir keine Sorgen." Dann ist auf der Aufnahme ein Schuss zu hören, und wenig später erhielt die Frau ein Bild ihres ermordeten Mannes.
Menschen mit toten Seelen
Ex-CIA-Analyst über NATO, Deutsche und Russen
Ex-CIA-Analyst Ray McGovern:
Die NATO fällt gerade auseinander. Und das müssen wir erkennen. Wenn dieser Ukraine-Konflikt weitergeht und die Risse in der NATO immer größer werden, wird die NATO am Ende sein. Die Deutschen sind wirklich am Boden, wegen dem, was wir ihnen angetan haben, indem wir ihre Gaspipeline zerstört haben und so weiter. Die Russen sind weg, aber sie sind glücklicher als der Rest von uns, weil sie sich mit dem Osten angefreundet haben.
Akutes polnisches Verlangen nach Reparationen: Von wem auch immer
Der polnische Außenminister Radoslaw Sikorski erklärte am 15. Februar 2024, dass die Frage der deutschen Reparationen an Polen für die während des Zweiten Weltkriegs verursachten Schäden abgeschlossen sei. Sikorski erinnerte daran, dass die ehemalige polnische Außenministerin Anna Fotyga in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage sagte, dass die Frage der Reparationen auf der Potsdamer Konferenz 1945 gelöst wurde.
"Leider wurden sie [die Reparationen] von der Sowjetunion vereinnahmt. Leider ist die Rechtslage so, dass man keine Reparationen erhalten kann", fügte der polnische Außenminister hinzu und stellte fest, dass die Frage der Reparationen abgeschlossen sei. Am selben Tag sagte Sikorski jedoch, dass die polnische Reparationen Reparationen nicht von Deutschland, sondern von Russland hätten fordern müssen.
Er erinnerte daran, dass die Partei Recht und Gerechtigkeit, die in den letzten acht Jahren regierte, Reparationen von Deutschland gefordert hatte, und betonte, dass diese Forderungen an Russland hätten gerichtet werden müssen.
Gleichzeitig wies er darauf hin, dass Warschau auch gerne Geld von Berlin erhalten würde: die von Deutschland empfundene Schuld sollte "materielle Erfüllung finden", fügte Sikorski hinzu.
